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Dienstag, 11. August 2015

Fahrradfreundlichkeit: Stuttgart gegen Kopenhagen


Quelle: youtube

"Stuttgart" steht an dieser Stelle stellvertretend für viele deutsche Städte. Während in Kopenhagen innerstädtisch bis zu  40% aller Kurzstrecken mit dem Fahrrad zurückgelegt werden, sind dies in den meisten deutschen Städten nicht einmal 10%. 

Kopenhagen investiert seit Jahrzehnten in eine gleichberechtige Infrastruktur für den Radverkehr und schafft dadurch messbare, positive Aspekte im Bereich Gesundheit, Lärmreduzierung, Verringerung der Feinstaubbelastung, Erhöhung der städtischen Attraktivität,...

Jährlich fließen 10 Millionen Euro in den Erhalt des Kopenhagener Radwegenetzes, um einen Gegenentwurf zu dem real existierenden Verkehrskollaps vieler anderer europäsicher Städte aufzuzeigen. Denn dort läuft man dem ausufernden motorisierten Verkehr weiterhin erfolglos hinterher. 

Wie therapiert man suchtabhängige Menschen? 
- durch den erleichterten Zugang zu ihrer Sucht
- durch das konsequente Aufzeigen und Anbieten von Alternativen

Solange die Menschen keine Einschnitte in ihrem erprobten und bewährten Verhalten hinnehmen müssen, ist kein genügend großer Druck vorhanden, um genau dieses Verhalten zu hinterfragen, doch einen Umstieg auf andere Muster zu wagen. 
Wichtig, um unnötigen Frust zu vermeiden: Bevor man etwas wegnimmt, sollte ein Alternativangebot vorhanden sein und entsprechend angeboten werden. Es müssen Vorteile sichtbar werden, damit es sich doppelt lohnt diesen Umstieg mitzugehen.

"Überall sinken in Deutschland die Emissionen, nur im Verkehr steigen sie seit 25 Jahren munter an. Und das trotz immer sparsamerer Motoren, zeigen neue Zahlen des Umweltbundesamts."
"Die Emissionen im Verkehrssektor, die zu 95 Prozent durch den Straßenverkehr verursacht werden, müssten über die Jahre also eigentlich immer weiter sinken. Aber das Gegenteil ist der Fall: Sie sind sogar gestiegen – und zwar um 0,6 Prozent von 1990 bis 2014. Im Energie- und Industriesektor sind sie hingegen gefallen."

Quelle: Klimaretter - Klimaversagen auf der Strasse

Freitag, 18. November 2011

Kopenhagen ... Ein Traum für Radfahrer


Bilder sagen mehr als 1000 Worte...

Quelle: youtube

Man kann sich kaum daran sattsehen ...

Rush Hour in Kopenhagen

Minustemperaturen und Schnee,  für Dänen kein Problem


Kopenhagen, wir lieben Radfahren

Kopenhagen - Fahrradstadt


Wir sehen uns ... aber vorerst nur in Siegen

Dienstag, 9. Dezember 2008

Die "Zero Carbon" Karawane













"Der Klimawandel beschleunigt sich immer mehr, und trotzdem wird uns weiterhin erklärt, es gebe keine Alternativen zum kohlenstoffreichen Leben". Mit diesen Worten hat auf der Klimakonferenz in Poznan der Brite Chris Keene die Initiative "Zero Carbon Carawan" am Montag vorgestellt: "Es geht darum zu zeigen, dass sehr wohl Alternativen lebbar sind", so der Brite.

http://www.zerocarboncaravan.net/

The Zero Carbon Caravan (ZCC) will generate a mass movement of individuals and organisations to carry the message of action on climate change to the UNFCCC talks in Copenhagen (2009).
We are making our way to Copenhagen without using fossil fuel transportation. Along the route we'll connect with local groups to establish an itinerary of ‘zero carbon conferences’ to build momentum for zero carbon awareness.
The ZCC will act as a coordinating hub for other ‘caravanning’ groups, encouraging worldwide participation to demand of the UNFCCC our mission: ‘A zero carbon world, as fast as we can’.

(...siehe auch: http://climatecountdown.wordpress.com/ ...Countdown To Copenhagen)

Kommt mit dem Fahrrad. Kommt mit dem Sonnenmobil! Kommt mit dem Segelschiff! Kommt gerannt, geschwommen oder mit dem Segeldrachen. Kommt, aber kommt emissionsfrei", so Keenes Aufruf. Der Initiative gehe es nicht allein darum Alternativen aufzuzeigen, sondern auch noch erlebbar zu machen, dass diese Alternativen sich oft besser anfühlten, als das gegenwärtig gängige. "Wir wollen Karawanen organisieren, die nicht nur weiter ziehen, sondern auch ankommen".

Soll heißen: Wichtig sei, mit den Menschen vor Ort ins Gespräch zu kommen, deren Gastfreundschaft zu genießen und zum Botschafter zu werden - für eine "Null-Kohlendioxid-Mobilität". Die Initiative sucht aber nicht nur "Mitbeweger", wie Keene betont: "Notwenig sind auch lokale Initiativen vor Ort, die Etappenziele werden wollen - und dies organisieren".

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Wenn es uns auch nicht möglich ist, von heute auf morgen einen großen Hebel umzulegen, so kann doch jeder von uns in kleinen Schritten, innerhalb seiner Möglichkeiten diesem "Zero Carbon Caravan" folgen.

Wir sehen uns !!!