Posts mit dem Label Markierung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Markierung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 3. November 2011

Erster Kontakt zum "Neuen"


Wenn auch etwas verspätet, habe ich heute den ersten Kontakt zu unserem neuen Fahrradbeauftragten aufgenommen. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger konnte dies sogar per Mail erfolgen. Sein positives Wirken zeigt sich bereits in einigen erneuerten Markierungen zur Erhöhung der passiven Sicherheit im Siegener Radwegenetz. Auch seine sofortige Antwort, verbunden mit seinem geäußerten Bemühen Mängel zu beseitigen, sollte uns Radfahrer Mut und Hoffnung geben.

Sein Vorgesetzter, Herr Bürgermeister Mues wünscht, dass Siegen noch fahrradfreundlicher wird. Ein Kurzurlaub in Speyer zeigt recht deutlich wie weit wir in Siegen davon entfernt sind. IN Speyer teilen sich in den Fußgängerzonen Shuttle-Busse, Lieferverkehr, Taxis, Fußgänger und Radfahrer den Platz gleichermaßen. Keine Verbotsschilder für Radfahrer. Keine Schutzstreifen, die wie in Siegen-Eiserfeld als Markierung einer erweiterten Parkzone von höchster Siegener Verantwortlichkeit geduldet werden

Beispiele des „gelebten Miteinander" auf der Maximilianstraße in Speyer:






Ein Appell an alle Verantwortlichen in Siegen:  

Ziele müssen definiert werden, keine Frage, aber dann muss auch der zweite Schritt in Richtung Umsetzung folgen. Es genügt nicht eine vakante Stelle neu zu besetzen und auf einen Zug mit Außenwirkung "Regionale 2013 - Projekt "Radnetz Südwestfalen" aufzuspringen. Solange der Alltag der Siegerländer Radfahrer massiv durch Verbote und fehlende Schutzmaßnahmen sabotiert wird, bleibt das oben formulierte Ziel leider ein Rohrkrepierer. Viele Bürger in Siegen trauen sich nicht mehr mit dem Rad zu fahren, weil die Infrastruktur entweder nicht vorhanden ist, sich in einem schlechten Zustand befindet und auch die politische Rückendeckung fehlt, das Fahrrad als gleichberechtigtes Fortbewegungsmittel zu unterstützen. Der "Hübbelbummler" darf sich durch noch so enge Fußgängerpassagen drängen, während der Fahrradfahrer daneben ein Opfer der Polizei und des Ordnungsamtes wird. Schade, schade  ... so sieht die Umsetzung des Wunsches nach einem Mehr an Fahrradfreundlichkeit nicht aus.



Leider reicht es auch nicht aus, einem Stromanbieter durch die Präsentation von e-Bikes eine kostenlose Werbefläche zu verschaffen. Es muss der Verkehrsraum geschaffen werden, dass auch die anderen 99,99% der nicht auf dem Bild befindlichen Fahrräder die Siegener Straßen sicher und ohne zweifelhafte und beispiellose Einschränkung benutzen dürfen.

Die eBike-Übergabe des "Sponsors" an die Stadt Siegen:

Quelle: Stadt Siegen 
Taucht in der Siegener Presse ein Fahrrad auf, ist Herr Mues meist mit auf dem Bild. Bei dieser Omnipräsenz drängt sich ganz zwangsläufig eine Gegenüberstellung auf:

Wer wird sein Ziel am ehesten erreichen:
Bürgermeister Mues: "Siegen soll fahrradfahrerfreundlicher werden."
Oberbürgermeister Ude:  "München soll die fahrradfreundlichste Großstadt Deutschlands werden."
 Ok, ok .... Man sollte Äpfel nicht mit Birnen vergleichen.

Wir sehen uns ... !?

Dienstag, 22. März 2011

Eine Markierung gibt auf


Ein Kreuzungsabschnitt im Siegener Radwegenetz .... der Zahn der Zeit hat das letzte Weiß von dem Teer genagt, was noch vor Jahren auf die Querung eines Radweges aufmerksam gemacht hat. Radfahrer gehören überall hin, nur nicht nach Siegen. Ein Danke an den Fahrradbeauftragten der Stadt Siegen für die von Jahr zu Jahr nachlassende Unterstützung zur Schaffung einer fahrradfahrerfreundlichen Infrastruktur mit all ihren sicherheitsrelevanten Merkmalen.



Als Kopie ein Beitrag vom 19.07.2010:


Ein weiteres Ärgernis ist eine bis zum letzen Jahr noch wahrnehmbare Straßenkreuzungsmarkierung eines Radweges, die inzwischen so gut wie komplett verschwunden ist. Eine einzige Kontrollfahrt müsste diese Sicherheitslücke aufdecken.
Meine eigenen mehrfach an die betreffenden Stellen gerichteten Hinweise verpuffen seit Jahren im Leeren.

Besagter Kreuzungsabschnitt am 16.08.2008:
















Derselbe Kreuzungsabschnitt am 19.07.2010
















Auf der Homepage der Stadt Siegen klingt dies jedoch ganz anders:

„Die Förderung des Radverkehrs ist eine wichtige Aufgabe innerhalb der Verkehrsplanung der Stadt Siegen. Die Bedeutung des Fahrrades als alltägliches Verkehrsmittel ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Die Stadt Siegen bietet gute Voraussetzungen für den Radverkehr im Alltag und in der Freizeit.

Auch den Komfort und die Sicherheit der Radwege hat unser Fahrradbeauftragte stets im Blick. So werden beispielsweise Bordsteine abgesenkt, Markierungen aufgefrischt oder neu aufgetragen, Oberflächen von Radwegen erneuert und - wo es erforderlich ist - rot eingefärbt.“

Quelle:
http://www.siegen.de/standard/page.sys/453.htm

Wenn ich das lese, glaube ich täglich in einer anderen Stadt oder zu einer anderen Zeitepoche auf diesen Radwegen unterwegs zu sein.

Wir sehen uns ... !?

Mittwoch, 2. März 2011

Radwege in einem lebensgefährlichen Zustand

Für die Autofahrer stellen die momentanen Straßenzustände schon ein großes Ärgernis dar. Für die Zweiradfahrer hingegen, motorisiert oder nicht, bedeuten manche Passagen eine echte Gefahr. Gerade im Straßenrandbereich reichen sich Schlaglöcher und großflächig gebrochene Teerdecken die Hand. Die Markierungen von Radwegen oder Straßenübergängen werden in Siegen schon seit Jahren nicht ausgebessert und weisen sehr deutlich auf die Bedeutungslosigkeit von Fahrradfahrer im Siegener Straßenverkehr hin.

Installierte Anlaufadresse der Stadt Siegen für den Radverkehr:


„Die Förderung des Radverkehrs ist eine wichtige Aufgabe innerhalb der Verkehrsplanung der Stadt Siegen. Die Bedeutung des Fahrrades als alltägliches Verkehrsmittel ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Die Stadt Siegen bietet gute Voraussetzungen für den Radverkehr im Alltag und in der Freizeit.

Auch den Komfort und die Sicherheit der Radwege hat unser Fahrradbeauftragte stets im Blick. So werden beispielsweise Bordsteine abgesenkt, Markierungen aufgefrischt oder neu aufgetragen, Oberflächen von Radwegen erneuert und - wo es erforderlich ist - rot eingefärbt.“

Für Anfragen und Hinweise steht seit Urgedenken Herr Siebel zur Verfügung. Gegen eine Mailadresse hat er sich scheinbar intensiver gewehrt als seine Schaffenskraft in die oben versprochenen Ver- und Ausbesserung der Siegener Radwege zu investieren. Danke !!!

Herr W. Siebel - Raum: 414
Fahrradbeauftragter, Straßen- und Wegerechtsangelegenheiten
Arbeitsgruppe 7/1-2 Verkehr

Arbeitsgruppe 7/1-2 Verkehr
Rathaus Geisweid
Lindenplatz 7
57078 Siegen
Telefon: (0271) 404-3417
Telefax: (0271) 404-3233

Freitag, 3. April 2009

Der größte Feind des Radfahrer ...













...ist der Radfahrer !? Immer häufiger muss ich erleben, dass die geschundene Spezies der Radfahrer sich durch unerlaubte Aktionen selbst in die Ecke der Rüpel und Verkehrschaoten stellt. Heute morgen werde ich dem Radweg folgend von einem Radfahrer attackiert, der den Verkehrszeichen zum Trotz, sich zu einem Manöver hinreißen lässt, bei dem er mich fast in einen Unfall verwickelt. Ein Einzelfall? Leider nein. Ich ärgere mich auch täglich über die Gedankenlosigkeit und Frechheit vieler PKW- und LKW- Fahrer. Aber dürfen wir Radfahrer/innen daraus das Recht ableiten uns ebenso zu verhalten ?













Beispiel Berlin:

"Nico Hildebrandt war bedient: 86 Euro (inklusive Gebühren) und einen Punkt in Flensburg - das war die traurige Strafenbilanz seines heutigen Arbeitsweges. Nur legt er diesen nicht - wie man vermuten könnte - mit dem Auto zurück, sondern mit dem Fahrrad. Auf eben diesem hatte er die Kreuzung trotz roter Ampel überquert und den Streifenpolizisten direkt hinter sich nicht bemerkt. Verkehrssünder Hildebrandt hatte zwar noch versucht, mit dem Beamten zu diskutieren, aber dieser ließ nicht mit sich reden. Als Radfahrer müsse er sich ebenso an die Regeln der Straßenverkehrsordnung halten wie alle anderen - fertig, aus."

Quelle:
http://www.welt.de/finanzen/article1856815/Wenn_Radfahrer_in_Flensburg_Punkte_sammeln.html#




...Bußgeldkatalog für Radfahrer - Stand 01.02.2009

http://www.polizei-nrw.de/muenster/stepone/data/downloads/26/01/00/bussgeldkatalog-fuer-radfahrer.pdf

Mittwoch, 10. September 2008

Die Stadt Siegen geht in die Offensive

Die Stadt Siegen hat Wort gehalten und die Schutzstreifenmarkierung in Siegen-Eiserfeld erneuert. DANKE !!! Ich wäre gestern Abend vor Freude fast vom Rad gefallen, als ich diese jetzt deutliche Markierung zum ersten Mal gesehen habe.














Neben den Radfahrern, die sich über diese Maßnahme freuen, haben auch die Halter von KFZ einen nicht zu unterschätzenden Nutzen. Ihr "Parkstreifen" ist nun noch deutlicher von dem Rest der Fahrbahn zu unterscheiden.














Ich möchte an dieser Stelle nochmals meinen Hinweis an auswärtige Polizisten wiederholen, die sich auf diese Seite verirrt haben und vielleicht ein wenig verwundert sind: Hier bei uns in Siegen ist diese ungewöhnliche "Parkplatznutzung" behördlich abgesegnet. Aussage: "Bevor die Besucher von Arztpraxen, Geschäften und Privathäuser dort nicht mehr parken dürfen, wird eher der Schutzstreifen wieder entfernt."

Daher freuen sich die Radfahrer/innen auch über diesen "Streifen" ohne wirklichen "Schutz".

Denn: Ein wenig Schutz ist besser als gar kein Schutz.

Hoffentlich wird in anderen "Verkehrsfällen" der Schutz wichtiger genommen:

Freitag, 29. August 2008

Fahrradstraße - Gefahr statt Schutz














Meine "Einreise" nach Siegen erfolgt morgens über eine Fahrradstraße die gleichzeitig als PKW-Zufahrt zu den links und rechts davon befindlichen Parkflächen dient. Diese kostenpflichtigen Parkplätze werden meist von Schülern der umliegenden Bildungseinrichtungen am Fischbacherberg genutzt..














Die Fahrradstraße, die gemessen ihrer Bestimmung dem Schutz der Fahrradfahrer/innen dienen soll, wird hier jedoch zur Farce.

Ich nutze diese Passage seit Jahren regelmäßig morgens und abends. Aus Sicherheitsgründen befahre ich diesen bedingt durch die darüber führende HTS stets düsteren Abschnitt immer mit eingeschalteter Beleuchtung. Auf diesen ca. 150m Fahrradstraße ist der Radfahrer alles, nur nicht bevorrechtigt oder gar geschützt. Scheinbar versuchen einige Autohalter durch ein aggressives, rücksichtsloses und mit hoher Geschwindigkeit bestimmtes Fahrverhalten einige Sekunden zu retten, um doch noch rechtzeitig zur Schulstunde zu gelangen. Auch das typische Imponiergehabe einiger Spätpubertierenden trägt keinesfalls zu der Sicherheit der dortigen Radfahrer/innen bei. Diese verhindern im Gegensatz dazu mit defensiver Fahrweise mögliche Unfälle. Vor zwei Tagen konnte eine ältere Dame (auch mit eingeschalteter Fahrradbeleuchtung und auf der rechten Straßenseite fahrend) nur knapp einem Auto mit nicht angemessener Geschwindigkeit ausweichen. Durch das ständige Wechseln der Fahrbahnseite versuchte der Fahrer einen der nur noch wenigen zur Verfügung stehenden Parkplätze zu erspähen. Die ihm entgegenkommende Radfahrerin nahm er nicht war. Sie konnte nur durch das beherzte Ausweichen einen Unfall verhindern. Den nächsten Vorfall dieser Art werde ich zur Anzeige bringen, um neben der örtliche Polizei auch mal wieder die Radwegebeauftragten der Stadt Siegen auf ein weiteres Armutszeugnis aufmerksam zu machen. Es ist absolut richtig das Fahrradfahrer in reinen Fußgängerzonen von Polizisten angesprochen und mit einer Geldbuße belegt werden. Fast täglich kann man diese berechtigte Kontrolle in der Weidenauer Einkaufszone beobachten. Auf der Fahrradstraße jedoch habe ich, seitdem ich diesen Weg nutze, noch keinen einzigen Polizisten gesehen, der dieses rücksichtslose Verhalten der Autofahrer gegenüber den Fahrradfahrern kontrolliert und auch ahndet.

Gemessen an anderen Unzulässigkeiten die wir als Radfahrer/innen in Siegen zu ertragen haben, kann man dahinter schon ein gewisses System entdecken. Dies mag vielleicht nicht gewollt sein, aber der nicht zu erkennende Wille an dem Zustand auch das Geringste zu ändern, lässt leider keinen anderer Eindruck zu.

Definition Fahrradstraße:

"Fahrradstraßen sind Straßen für Radfahrerinnen und Radfahrer - die gesamte Breite der Fahrbahn ist zum Radweg erklärt! Kraftfahrzeuge dürfen dort - mit mäßiger Geschwindigkeit - nur dann fahren, wenn dies spezielle Zusatzzeichen erlauben.
Der Radverkehr ist gegenüber dem Autoverkehr in jedem Fall bevorrechtigt - Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen deshalb auch nebeneinander fahren!

Fahrradstraßen werden durch besondere Verkehrszeichen ausgeschildert. Allen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern ist somit der auf dieser Straße geltende Vorrang für den Radverkehr verdeutlicht. Das am Anfang einer Fahrradstraße stehende Verkehrsschild ist viereckig gestaltet und mittig mit einem weißen Fahrradsymbol auf blauem Grund versehen. Außerdem weist der Schriftzug „Fahrradstraße“ nochmals ausdrücklich auf die hier geltende Regelung hin.

Eine Freigabe der Fahrradstraße für den Kfz-Verkehr wird durch das Zusatzzeichen 'Kraftfahrzeuge frei' angezeigt. Sofern in einer Fahrradstraße der Kfz-Verkehr nur in einer Richtung zugelassen ist und daher mit entgegenkommendem Kraftfahrzeugverkehr zu rechnen ist, wird das Zusatzschild durch einen Pfeil entgegen der eigentlichen Fahrtrichtung ergänzt. Das Ende der Fahrradstraße wird durch das gleiche quadratische Verkehrszeichen mit dem nun grauen und durchgestrichenen Fahrradsymbol kenntlich gemacht."

Montag, 21. Juli 2008

Vernachlässigte Radwegemarkierung - symptomatisch für vieles in Siegen

Kopenhagen zeigt wie es sein könnte:














In Kopenhagen macht man sich Gedanken über großzügige Sicherheitszonen für Radfahrer und in Siegen fehlt ein Eimerchen Farbe für die Instandsetzung der wenigen überhaupt existierenden Radwegemarkierungen. Dies wäre ein Sicherheitsgewinn für kreuzende Radfahrer/innen.

Siegen, eine Provinz für die Sicherheit im Radverkehr.















Siegen - Heeserstraße in Richtung Tiergartenstraße
"..eine sich ins Nichts auflösende Radwegmarkierung"

Dieses hartnäckige Wegschauen der Behörden hat, wenn es um die Interessen von Radfahrer geht, schon eine gewisse Gesetzmäßigkeit. (siehe Post über die sogenannte Fahrradschutzzone in Siegen-Eiserfeld).

Warum investiert man in Siegen so wenig in den Ausbau und in die Sicherheit von Radfahrer/innen? Es wird endlich Zeit, dass auch in Siegen ein Ruck durch die Köpfe der Verantwortlichen geht, um auch bei uns in Siegen den Trend hin zu einer fahrradfreundlichen Stadt zu starten.

In anderen Städten ist man auf diesem Wege schon einen großen Schritt weiter.

http://www.fahrradfreundlich.nrw.de

Wir sehen uns !!!