Montag, 15. September 2014
15.000 km
Seit 2007 fahre ich inzwischen mehr oder weniger regelmäßig mit dem Rad zur Arbeit. Pro Tag addieren sich so knapp 34 Kilometer auf das Sammelkonto.
Ich versuche jahreszeitenunabhängig mit dem Rad zu fahren, aber wenn es dann doch zu nass, zu kalt oder gar zu eisig wird, nutze ich wohl oder übel auch entsprechende Alternativen.
Montag, 22. Juli 2013
76-jähriger Umweltsünder
"Umweltdelikt schnell aufgeklärt
Gute Manieren bei illegaler Altreifenentsorgung
Wilnsdorf. Freundliche Grüße hatte am Wochenende ein Mann auf Lager, der gerade dabei war, Altreifen illegal zu entsorgen.
Freitag, 31. Mai 2013
Zensus 2011 - Die Einwohnerzahl von Siegen: 99.187
Siegen liegt unter der 100.000-Einwohner-Grenze
"Die amtliche Einwohnerzahl von Siegen liegt bei 99.187. Diese Zahl wurde zum Stichtag 9. Mai 2011 im Zuge des bundesweiten Zensusverfahrens ermittelt. Der Kommune wurde das Ergebnis am 31. Mai mitgeteilt. Erst in der nächsten Woche erhalten die Verwaltungen Anhörungsschreiben mit zugehörigem Datenblatt, das die Rechenschritte vom Einwohnermelderegister der Stadt Siegen bis zur neuen amtlichen Einwohnerzahl detailliert erläutert und Grundlage einer Überprüfung sein kann. Die rechtskräftige amtliche Feststellung der Einwohnerzahlen durch IT.NRW (Information und Technik Nordrhein-Westfalen) wird Ende Juni erfolgen."
Quelle: Stadt Siegen
Die Reaktion von dem Siegener Bürgermeister, Herr Mues:
„Ich habe bereits kurz nach meinem Amtsantritt 2007 eine Stabsstelle „Demografie“ eingerichtet, die sich damit befasst, auf die sich ändernde Einwohnerstruktur einzugehen....
Schließlich müssen wir weiter daran arbeiten, das Lebensumfeld so zu gestalten, dass es den Ansprüchen und Bedürfnissen der Menschen entspricht. Stichworte hierzu sind beispielsweise Kinderbetreuung, Umweltqualität und Stadtbild. Hier haben wir uns bereits auf den Weg gemacht.“
Meine ausführliche Spontanreaktion: "Aha !?"
Nachfolgend ein Beispiel der praktizierten Stadtbildoffensive in Siegen als Begründung für meine vielleicht nicht nachvollziehbare Reaktion :
...der Radfahrer darf es nicht:
...der "Hübbelbummler" darf das:
Zugegeben, dagegen sind Fahrradfahrer in jeder Beziehung chancenlos:
Herr Mues, Sie gestatten an dieser Stelle eine Wiederholung Ihrer Aussage:
Herr Mues, weiter so, denn genau so wünschen sich die Siegener Bürger das "neue" Stadtbild.
Dienstag, 28. Mai 2013
"Citi Bike" New York - Eine Stadt fährt Rad
Quelle: Citi Bike - New York
Viele, besonders größere Städte entdecken weltweit immer häufiger das Potential, dass in einer erweiterten Nutzung des Fahrrades steckt. Über solche Veränderungen entscheidet oft der Weitblick der Verantwortlichen ganz oben in der Verantwortungspyramide. Wenn dort jedoch ein "Verhinderer" sitzt, jemand der komplett andere Visionen bzgl. der inner- und außerstädtischen Fortbewegung pflegt, wird es nichts mit einer fahrradfahrerfreundlichen Stadt. Die "Getreuen" links und rechts von ihm werden es nicht wagen aufzumucken. Denn dort geht es oftmals um die reine Besitzstandswahrung. Manchmal, zugegebener weise eher selten, gelingt es aber auch von ganz unten eine Bewegung zu starten, vor der selbst die Obrigkeit irgendwann nicht länger die Augen verschließen kann. Denn dort oben geht es in letzter Konsequenz um Wählerstimmern und Machterhaltung.
Siegen und Umgebung ist diesbezüglich leider doppelt gestraft:
"Oben" kein Weitblick und "unten" keine Lust auf Gesundheit und Klimaschutz.
Dumm gelaufen für unser Oberzentrum. Dresden hat unter anderem durch den vermehrten Gebrauch von Straßenbahn, Bus und Fahrrad geschafft, eine geplante Umweltzone durch ein gezieltes Maßnahmenpaket zu verhindern. Radwege statt Umweltzonen.
Siegen ergibt sich stattdessen ab 2014 dem Schicksal durch die Einrichtung einer Umweltzone den aktualisierten Luftreinhalteplan zu erfüllen.
An der bestehenden PKW/LKW-dominanten Situation wird sich wohl daher in Siegen auch dadurch langfristig nichts ändern.
Ein Gegenentwurf:
"Für New York ist das Bekenntnis zum Fahrrad als Transportmittel eine kleine Revolution. Die Straßenschluchten von Manhattan und Brooklyn galten jahrzehntelang als Kampfzonen, nur in schweren Limousinen und SUVs schien ein Überleben möglich. Vereinzelte Radler hatten den Nimbus von Harakiri-Piloten. Doch Bürgermeister Bloomberg ließ in den vergangenen fünf Jahren mehr als 500 Kilometer Fahrradwege anlegen. Parkstreifen entlang des Hudson und des East River machen das Radeln dort zum Freiluftvergnügen."
Quelle: stern.de
Damit es auch ganz einfach funktioniert:
Quelle: Citi Bike App
Freitag, 15. März 2013
"Lahntal Total" fällt erneut aus
Quelle: Siegener Zeitung Online
"Finanzierung war für 2013 nicht gesichert
Ab 2014 soll "Lahntal Total" jedoch in einer neuen Form und mit einem neuen Finanzierungskonzept wieder stattfinden. In diesem Jahr könne der große Radaktionstag, der für den 28. Juli terminiert war, dagegen nicht stattfinden, weil die Finanzierung für die großräumigen Umleitungsmaßnahmen auf der hessischen Seite nicht gesichert sei. Da das Land Hessen seit 2012 diese Kosten nicht mehr trägt, müssen die Veranstalter der autofreien Sonntage für die Kosten der Umleitungsbeschilderung aufkommen."
Landräte bekennen sich zu "Lahntal Total"
"Dies ist umso bedauerlicher, da ,Lahntal Total' eine hervorragende Marketingmaßnahme für das regionale Radwegenetz am Oberlauf der Lahn ist", betonte Landrat Robert Fischbach. Um die Veranstaltung "Lahntal Total" für die Zukunft auf sichere Beine zu stellen, solle nun ein "zukunftssicheres Finanzierungskonzept" mit regionalen Partnern entwickelt werden. "Lahntal Total" sei eine "uns wichtige und Ländergrenzen überschreitende Veranstaltung, die wir weiter anbieten wollen", erklärte Landrat Paul Breuer. In diesem Jahr wollen die Partner stattdessen eine Marketingmaßnahme für das regionale Radwegenetz im Burgwald, im Lahn-Dill-Bergland und im oberen Lahntal durchführen, wie die beiden Landräte erläuterten.
Quelle: Siegener Zeitung Online
Sobald es jedoch um den rollenden Ball geht, kommt es äußerst selten zu Problemen bei der Finanzierung. Andere Breitensportarten müssen da schon mal ein wenig zurückstecken. Mal wieder wird hier eine Chance vertan, den gesundheitlichen Aspekt des Fahrrades und die umweltfreundlichste Variante der Mobilität in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Schade
Geplante Alternativveranstaltung:
"Lahntal Spezial" von Feudingen bis Breidenbach"
Daher soll es am 6. Oktober zum Abschluss der Fahrradsaison die Veranstaltung "Lahntal Spezial" von Feudingen bis Breidenbach geben. Paul Breuer dazu: "Das Ganze soll im Wittgensteiner Land - wenn möglich zumindest teilweise - wieder autofrei stattfinden." Im Landkreis Marburg-Biedenkopf sollen Radwege und teilweise auch klassifizierte Straßen genutzt werden. Der Vorschlag der beiden Landräte muss noch mit den Fachbehörden und den betroffenen Gemeinden abgestimmt werden. Robert Fischbach und Paul Breuer zeigen sich jedoch davon überzeugt, dass die vorgeschlagene Veranstaltung hervorragend in das Konzept des hessischen "Tages der Regionen" passe, der am 6. Oktober in Breidenbach stattfinden wird."
Quelle: Siegener Zeitung Online
Freitag, 2. Dezember 2011
Ergänzung zur Fahrrad-Studie ....
„Die Krankheit unserer heutigen Städte und
Versagens, menschliche Grundbedürfnisse über
wirtschaftliche und industrielle Forderungen zu
stellen.“
Wikipedia: Walter Gropius
Mittwoch, 16. Juni 2010
Dresden – Siegen 1:0

Ich war kürzlich in Dresden. Während des Stadtbummels ist mir so ganz nebenbei noch etwas aufgefallen: In der gesamten Innenstadt, in den Fußgängerstraßen, auf allen Plätzen rund um den Zwinger, die Semperoper, die Frauenkirche (incl. Pragerstraße – DIE Einkaufs- und Shoppingallee Dresdens) gibt es keine Verbotsschilder für Fahrradfahrer. Fußgänger und Radfahrer teilen sich eine gemeinsame autofreie Zone (Langsamverkehr) und kommen prächtig, ganz ohne Reglementierung miteinander aus.
Dagegen wird in Siegen jede aufkommende Pflanze eines umweltfreundlichen Fortbewegungsmittels mit Verboten torpediert. Fast der komplette autofreie Bereich in der Siegener Unterstadt ist per Verbotsschilder auch fahrradfrei. Auch auf der Anbindung zur Oberstadt ist das Fahrradfahren strengsten untersagt. „Siegen pulsiert“ ... toll Herr Bürgermeister Mues, genauso habe ich mir das nicht vorgestellt.
Gruß
Einer, der in Siegen vom Verkehr „bedrohten“ und „ausgeschlossenen“ Fahrradfahrer
Dienstag, 21. April 2009
"Fliegen muss teurer werden !"

"14 Jahre später ist natürlich längst vergessen, das Fliegen teurer werden müsse. 14 Jahre später ist Fliegen deshalb nicht teurer, sondern noch billiger geworden. Dementsprechend viel wird durch die Welt geflogen.
Mit verheerenden Folgen für das Klima. Der Kohlendioxidausstoß im Verkehrssektor ist nach Erhebungen der Europäischen Umweltagentur seit 1990 um knapp 36 Prozent gestiegen. Schuld an diesem Fiasko ist vor allem der Flugverkehr mit Emissionszuwächsen von 89 Prozent."
"Keine Mehrwertsteuer, keine Öko-Steuer, keine Kerosinsteuer, keine Emissionsabgabe – Fliegen wird künstlich verbilligt. Das geht zurück auf das Chicagoer Abkommen aus dem Jahr 1944. Damals glaubte man, dass „die zukünftige Entwicklung der zivilen Luftfahrt in hohem Maße dazu beitragen kann, Freundschaft und Verständnis zwischen den Staaten und Völker der Welt zu wecken“. Sicher richtig, doch diese Form der Völkerverständigung heizt das Menschheitsproblem des 21. Jahrhunderts gewaltig an. Denn der Klimawandel werde größere wirtschaftliche Verwerfungen mit sich bringen als die beiden Weltkriege zusammen, warnte Sir Nicholas Stern, der ehemalige Chef-Volkswirt der Weltbank, im November 2006 in seinem aufsehenerregenden Bericht für die britische Regierung.
Die Klimabelastung, die ein Flugzeug pro Passagier verursacht, ist bis zu fünfmal so groß wie die, die ein ICE bewirkt. Und im Vergleich mit den Kundenzahlen der Bahn explodierten die der Luftfahrtbranche geradezu. Seit 1990 nahm die Zahl der Flugbewegungen in Europa jedes Jahr um fünf Prozent zu. Ende der neunziger Jahre trug der weltweite Flugverkehr mit 3,5 Prozent zum menschgemachten Treibhauseffekt bei. Heute sind es wahrscheinlich schon neun Prozent."
Auszüge aus Quelle:
http://www.wir-klimaretter.de/content/view/2720/269/
Nachfolgende Grafiken verdeutlicht Ihnen das Problem steigenden Flugverkehrs:

Donnerstag, 9. April 2009
RWE ist Spitze ...

Elf der EU-weit dreißig dreckigsten Kraftwerke gehören deutschen Energiekonzernen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters nach einer Auswertung von Emissionszahlen der Europäischen Kommission. Allein diese elf Anlagen hätten im Jahr 2008 165,9 Millionen Tonnen Kohlendioxid ausgestoßen (etwas weniger als die für 2007 ermittelten 172,7 Millionen Tonnen).
Der größte CO2-Verursacher der EU ist demnach das polnische Kraftwerk Belchatow. Allein dort wurden 30,9 Millionen Tonnen des Klimagifts ausgestoßen - soviel wie ganz Kroatien verursacht und neun Prozent mehr als im Vorjahr. Das dreckigste deutsche Kohlekraftwerk, die RWE-Anlage in Niederaußem (NRW), kam auf 24,9 Millionen Tonnen. Laut Reuters besitzt allein RWE vier der sieben dreckigsten Kraftwerke in der ganzen EU.
Den Daten zufolge ist europaweit der Kohlendioxidausstoß der Schwerindustrie 2008 um vier bis fünf Prozent gefallen. Experten führen das auf die Wirtschaftskrise zurück, wegen der in vielen Betrieben die Produktion gedrosselt wurde, aber auch darauf, dass in Kraftwerken dreckige Kohle zunehmend durch das relativ saubere Erdgas ersetzt wird.
Quelle:
http://www.wir-klimaretter.de/content/view/2683/70/
Dienstag, 7. April 2009
Freitag, 3. April 2009
Peinlich ...

Quelle:
http://www.urgewald.de/index.php?page=12
"Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du."
(Mahatma Gandhi)
"Bei RWE wirbt die Neue Deutsche Welle Gruppe Trio für den so genannten "ProKlima" Strom. Das Trio soll dabei für drei Jahre Preisgarantie stehen, auf den T-Shirts der Musiker steht deshalb "2009", "2010", "2011". Der angebotene Strom besteht zu zwei Dritteln aus Atomstrom. Dass der mitnichten klimafreundlich ist, wollen urgewald und ausgestrahlt in der Broschüre "Atomstrom von RWE: teuer, gefährlich, dreckig" zeigen. In ihrer Parodie wird aus der RWE-Kampagne die FingeRWEg-Kampagne: Auf den T-Shirts des Trios steht "teuer", "dreckig" und "gefährlich". Entwickelt wurde das Motiv für eine bundesweite Protestwoche gegen RWE Anfang März, an der sich Menschen in rund 60 Städten beteiligt hatten."
Quelle:
http://www.wir-klimaretter.de/content/view/2657/70/
Brief von RA Christian Unsinn, Rechtsabteilung der Jung von Matt-Gruppe an Werbeagentur urgewald:
http://www.urgewald.de/_media/_docs/Jung v. Mattbrief.PDF

Antwortschreiben von urgewald auf den Drohbrief von RWE/JvM:
http://www.urgewald.de/_media/_docs/SchrAnRAUnsinn-020409.pdf

Quelle:
http://www.urgewald.de/index.php?page=12
Peinlich, peinlich ... aber ein Weg bleibt:
Wechselt den Stromanbieter:
http://www.atomausstieg-selber-machen.de/
... z.B.: Strom von Lichtblick
Der größte Feind des Radfahrer ...

...ist der Radfahrer !? Immer häufiger muss ich erleben, dass die geschundene Spezies der Radfahrer sich durch unerlaubte Aktionen selbst in die Ecke der Rüpel und Verkehrschaoten stellt. Heute morgen werde ich dem Radweg folgend von einem Radfahrer attackiert, der den Verkehrszeichen zum Trotz, sich zu einem Manöver hinreißen lässt, bei dem er mich fast in einen Unfall verwickelt. Ein Einzelfall? Leider nein. Ich ärgere mich auch täglich über die Gedankenlosigkeit und Frechheit vieler PKW- und LKW- Fahrer. Aber dürfen wir Radfahrer/innen daraus das Recht ableiten uns ebenso zu verhalten ?

Beispiel Berlin:
"Nico Hildebrandt war bedient: 86 Euro (inklusive Gebühren) und einen Punkt in Flensburg - das war die traurige Strafenbilanz seines heutigen Arbeitsweges. Nur legt er diesen nicht - wie man vermuten könnte - mit dem Auto zurück, sondern mit dem Fahrrad. Auf eben diesem hatte er die Kreuzung trotz roter Ampel überquert und den Streifenpolizisten direkt hinter sich nicht bemerkt. Verkehrssünder Hildebrandt hatte zwar noch versucht, mit dem Beamten zu diskutieren, aber dieser ließ nicht mit sich reden. Als Radfahrer müsse er sich ebenso an die Regeln der Straßenverkehrsordnung halten wie alle anderen - fertig, aus."
Quelle:
http://www.welt.de/finanzen/article1856815/Wenn_Radfahrer_in_Flensburg_Punkte_sammeln.html#

...Bußgeldkatalog für Radfahrer - Stand 01.02.2009
http://www.polizei-nrw.de/muenster/stepone/data/downloads/26/01/00/bussgeldkatalog-fuer-radfahrer.pdf
Mittwoch, 1. April 2009
Satteln wir auf!

Deutschlands erste Kampagne für Fuß- und Radverkehr ist gestartet
Am 31.03.2009 wurde in Berlin der Startschuss zur Kampagne "Kopf an: Motor aus". Für Null CO2 auf Kurzstrecken" gegeben.
Unter diesem Motto will die Bundesregierung Bürgerinnen und Bürger in den kommenden zwei Jahren dazu bewegen, im Alltag vermehrt ihr Auto stehen zu lassen und zu Fuß zu gehen oder aufs Fahrrad zu steigen.
Radfahren und zu Fuß gehen spart Millionen Tonnen CO2

"Das hält fit, spart Geld und schont die Umwelt, denn bundesweit könnten allein durch eine Verdoppelung der Fuß- und Radkilometer mittelfristig fünf bis sechs Millionen Tonnen CO2 eingespart werden", sagte Astrid Klug, Parlamentarische Staatsekretärin im Bundesumweltministerium, anlässlich des Starts von Deutschlands erster Rad- und Fußkampagne.
Das Bundesverkehrsministerium unterstützt die Initiative des Umweltressorts, im Sinne des gemeinsamen Ziels, die Treibhausgase im Verkehr zu reduzieren. Ulrich Kasparick, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, würdigte die Kampagne ausdrücklich als wertvolle Motivationsspritze für mehr emissionsfreie Mobilität. "Die Imagekampagne gibt hoffentlich so manchem den nötigen Kick auf das Rad umzusteigen", sagte Kasparick anlässlich des Kampagnenstarts in Berlin. Gerade in der Stadt ist es wichtig aufzusatteln. Auf den ersten drei Kilometern ist das Rad das schnellste Verkehrsmittel."
Die Kampagne erfährt außerdem prominente weibliche Unterstützung: Judith Holofernes, die Sängerin der Popgruppe "Wir sind Helden", die Doppelolympiasiegerin im Schwimmen, Britta Steffen, und die Starköchin Sarah Wiener bekennen sich aus unterschiedlichen Gründen zu den Kampagnenzielen. Holofernes will Klimaschutz zu einem Teil der Popkultur machen. "Wir erreichen viele junge Menschen und können eine Menge in Bewegung setzen", sagte sie anlässlich des Projektstarts. Britta Steffen appelliert an das Körperbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger. „Es muss ja nicht gleich jeder Leistungssport machen, aber die alltäglichen Wege mit eigener Kraft zurückzulegen, bringt schon eine Menge für Fitness und Gesundheit."
Sarah Wiener, die mit ihrer Stiftung die Ernährungsgewohnheiten von Kindern verbessern will, fordert auch mehr Sport in den Schulen. „Ähnlich wie beim Fast food, verlieren wir auch bei der Mobilität das menschliche Maß aus dem Auge", sagte Wiener vor dem Brandenburger Tor. Zu Fuß eine Stadt zu erkunden, sei ein viel intensiveres Erlebnis als nur mit dem Auto durchzufahren.
Quelle:
http://www.kopf-an.de/
Ab Mai: Abwrackprämie für Fahrräder in Mannheim

Und es geht doch ...
"Ab Mai zahlen die Stadt Mannheim und BIOTOPIA für den Neukauf eines City-Fahrrads 50 EUR Abwrackprämie bei Abgabe des Alt-Fahrrads bei der BIOTOPIA Fahrradstation am Mannheimer Hauptbahnhof. Hier die Bedingungen für die bundesweit einmalige Aktion:
1.
Die Abwrackprämie wird ausschließlich nur in der Biotopia Fahrradstation am Hbf ausbezahlt
2.
Zum Erhalt der Prämie müssen folgende Dinge mitgebracht werden: a) der Originalbeleg eines ab Mai bei einem Mannheimer Radfachhandel (keine Discounter-Ketten, kein Online-Versand) neu gekauften City-Bikes (keine Rennräder, Mountainbikes, Kinderräder); b) der eigene Personalausweis zum Nachweis des Wohnorts (nur Mannheimer erhalten die Prämie); c) ein im Grundzustand fahrbereites Alt-Rad (keine Abgabe von Fahrradteilen wie Rahmen oder Lenker möglich, keine Angabe von Kinderrädern, Dreirädern usw. )
3.
Pro Person wird die Prämie nur 1 x ausbezahlt
4.
Die Prämie wird nur an erwachsene Personen ausbezahlt (Personalausweis mitbringen)
5.
Ein Rechtsanspruch besteht nicht
6.
Vorerst ist die Abwrackprämie auf 100 Räder beschränkt. Die Prämie wird an die ersten 100 Personen ausbezahlt, die mit Ausweis, Altrad und Originalbeleg in die Fahrradstation kommen. Reservierungen oder schriftliche Anträge sind nicht möglich.
Im Gegensatz zur Abwrackprämie für KfZ werden die Alträder nicht verschrottet, sondern im Ausbildungsförderungsbetrieb der BIOTIOPIA repariert und unter sozialen und ökologischen Aspekten einer sinnvollen Weiternutzung zugeführt. Erster Gültigkeitstag der Abwrackprämie ist Samstag, 2. Mai 2009."

Quelle:
http://www.rad-im-quadrat.de/2009/03/31/ab-mai-abwrackpraemie-fuer-fahrraeder/
http://www.nationaler-radverkehrsplan.de/neuigkeiten/news.php?id=2528
Montag, 2. März 2009
Die "USA" maschiert am 2.März in Washington ein ...

"Ein Bündnis aus 50 US-amerikanischen Organisationen die sich für saubere Energie einsetzen, ruft am Montag zum Anti-Kohle-Marsch auf Washington auf. Mit einer Massen-Demonstration zivilen Ungehorsams wollen Tausende das Kohle befeuerte Capitol-Kraftwerk des amerikanischen Kongresses besetzen - und im Sonntagsanzug ein Zeichen setzen für eine erstarkende Bewegung gegen Kohlekraft.
Das in der Nähe des Capitol-Gebäude betriebene Kraftwerk hat fast 100 Jahre auf dem Buckel und ist damit geradezu eine Antiquität. Teils mit Erdgas und teils mit Kohle befeuert, versorgt es die Regierungs-Gebäude der Weltmacht USA mit - historischer - Wärme. Elektrizität liefert es bereits seit 1952 nicht mehr, dazu ist es viel zu alt und ineffizient.
Das "Capitol Hill Power Plant" zählt zu den größten Kohlendioxid-Emittenden im Staat der US-Hauptstadt Washington. Und wird deshalb zum Ziel der Klimaschützer: "Das Kraftwerk ist nur eines von vielen. Unser Ziel ist deshalb auch nicht, die Anlage lahmzulegen", sagt Autor und Aktivist Bill McKibben. "Aber es ist ein guter symbolischer Startpunkt, um die Diskussion um Kohle anzufeuern".
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"Organisiert wird der Protest über die Kampagnenseite, das Online-Netzwerk Facebook oder andere digitale Kanäle wie Twitter. Kommunikationswege, die auch US-Präsident Barrack Obama im Wahlkampf genutzt hat, um im großen Stil zu mobilisieren. "Wir wollen sicherstellen, dass unser neuer Präsident und der neue Kongress in diesem Jahr auf eine Politik setzen, die nicht nur für eine drastische Reduktion der Treibhausgas-Emissionen sorgt, sondern auch Millioen grüner Jobs schaffen wird", sagt Brianna Cayo Cotter aus dem Organisatorenteam gegenüber der Washington Post.""
Fortsetzung unter ...
Quelle:
http://www.wir-klimaretter.de/content/view/2484/256/
Original-Kampagnenseite:
http://www.capitolclimateaction.org
Make history March 2, 2009 in Washington, D.C.
Freitag, 20. Februar 2009
Neue Räder braucht das Land! Umweltprämie jetzt!

Quelle: VCD Verkehrsclub Deutschland:
"Die Bundesregierung verschenkt im Rahmen ihres Konjunkturprogramms 2.500 Euro an jeden Käufer eines neuen Autos, wenn er seinen alten Pkw verschrotten lässt. Für diese Abwrackprämie − von der Regierung auch „Umweltprämie” genannt - macht die Bundesregierung 1,5 Milliarden Euro an Steuergeldern locker. Und das, obwohl die Prämie an keinerlei Umweltkriterien geknüpft ist und davon nur Autokäufer profitieren. Menschen, die statt des Autos lieber Bus, Bahn oder Rad fahren, gehen leer aus.
Dagegen wollen wir protestieren - helfen Sie uns dabei!
Mitmachen! Beantragen Sie eine wirkliche Umweltprämie!
Wenn die Bundesregierung Steuermilliarden ausgeben will, um die Wirtschaft anzukurbeln, dann muss sie dies für umweltfreundliche Verkehrsmittel tun.
Wir haben eine passende E-Mail an das zuständige Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) für Sie vorbereitet. Beantragen Sie eine Umweltprämie in Höhe von 2.500 Euro für den Neukauf eines Fahrrads bei Verschrottung Ihres mindestens neun Jahre alten Autos oder klapprigen Drahtesels. Für den übrigen Betrag beantragen Sie Fahrausweise für den öffentlichen Verkehr. Drücken Sie damit symbolisch Ihren Protest aus: Die Konjunkturpakete der Bundesregierung sind autofixiert und nicht zukunftsfähig!
Hier finden Sie die Antragsformulare.
Wir haben zwei Versionen für Sie vorbereitet: Fordern Sie eine Umweltprämie für Ihr altes Auto oder, wenn Sie keins haben, für Ihr altes Fahrrad.
Weitersagen!"
Info:
Ausführliches Hintergrundpapier zum Konjunkturprogramm der Bundesregierung, Februar 2009 (pdf, 82 KB).
Freitag, 6. Februar 2009
Dienstag, 3. Februar 2009
Der Klimaschutz ist jetzt auch in Siegen angekommen
Klimaschutzkonzept der Stadt Siegen wird fortgeschrieben"

Auszug:
"...Die durch den Kohlendioxid-Anstieg in der Atmosphäre verursachte Veränderung des Klimas ist eine der größten Herausforderungen weltweit. Auch die Stadt Siegen ist von dieser Problematik betroffen und muss die Frage beantworten, welche Möglichkeiten es auf lokaler Ebene gibt, durch Energieeinsparungen oder durch Nutzung erneuerbarer Energien die Kohlendioxid-Emissionen zu reduzieren.
Maßnahmenkatalog überprüft und fortgeschrieben
Im Rahmen einer interfraktionellen Arbeitsgruppe wurden die bisherigen Maßnahmen auf ihre Klimarelevanz, Umsetzbarkeit und Kosten geprüft sowie durch weitere Maßnahmen ergänzt.
Insgesamt enthält der überarbeitete Maßnahmenkatalog, der jetzt im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt wurde, 55 Einzelmaßnahmen aus den Handlungsbereichen
Maßnahmen im Bereich der Stadtverwaltung:
- Maßnahmen im Energiesektor
- Klimagerechte Bauleitplanung
- Emissionsmindernde Maßnahmen im Verkehrssektor
- Maßnahmen im Natur- und Grünbereich
- Öffentlichkeitsarbeit...."
http://www.siegen.de/standard/page.sys/details/eintrag_id=2250/content_id=2113/25.htm
Ein wenig hellhörig wurde ich, als ich die Maßnahme "Emissionsmindernde Maßnahmen im Verkehrssektor" gelesen habe. Wenn ich mir jedoch die Bemühungen im Radwegenetz der letzten Jahre anschaue, ist meine Hoffnung auf eine Verbesserung dieser Infrastruktur recht schnell auf ein realistisches Kleinstmaß gesunken. Im Gegensatz zu vielen anderen fahrradfahrerfreundlichen Städten ist in Siegen absolut kein Bemühen für ernsthafte Schritte im Ausbau und in der Sicherung der Radwege zu erkennen.
Schade, denn in diesem Sektor wäre eine deutliche Emissionsminderung recht schnell möglich.
Zitat Bürgermeister Steffen Mues:
"..."Viele der dort aufgeführten Maßnahmen konnten umgesetzt werden; auf anderen Gebieten besteht noch Handlungsbedarf", resümierte Bürgermeister Steffen Mues bei seinem Amtsantritt. Er hat daher umgehend die Verwaltung beauftragt, das städtische Klimaschutzkonzept aus dem Jahr 1998 fortzuschreiben...."
Herr Mues, setzen Sie Ihre Forderungen um. Yes You Can !!! Ein Tipp meinerseits: Im Bereich des komplett emissionsfreien Langsamverkehr in Siegen steckt noch verdammt viel Potential. Leider wäre auch hier eine entsprechende Lobbyarbeit nötig, die wir Radfahrer scheinbar nicht leisten können.
Wir sehen uns ...
Donnerstag, 18. Dezember 2008
Der Weihnachtsbaumtransport
Es muss nicht immer das Auto sein, um den Weihnachtsbaum nach Hause zu schaffen. In Kopenhagen ist, wie es nicht anders zu erwarten war, das Fahrrad der ultimative Lastenesel.
Aber selbst ohne Fahrrad gibt es Alternativen zur Beförderung mit dem Auto.

Ok, falls der Weihnachtsbaum dieses Jahr etwas größer ausfallen sollte, stoßen oben gezeigte Transportvarianten dann doch an ihre Grenzen.
Montag, 15. Dezember 2008
Stockholm - ein nachahmenswertes Beispiel

Bildquelle:
http://www.swedenvisitor.com/swedenvisitor/upload/images/vacation_package/scb-02/riddarholmen_stockholm_swedish_travel_and_tourism_council%C2%A9r_ryan.jpg
Quelle: http://www.nationaler-radverkehrsplan.de/neuigkeiten/news.php?id=2425
Seit 2004 läuft in der schwedischen Hauptstadt das Projekt "Stockholm Mobility". Zweck des Projektes ist es, den Einwohnern eine preiswerte, leistungsfähige und einfache Mobilität zu ermöglichen - bei gleichzeitiger Verbesserung der städtischen Lebensbedingungen.
Teil dieses Projektes wurde der 2006 begonnene Radfahrer-Test. Der Test richtete sich an Firmen in der Region und bot Hilfe beim Umstieg der dort Beschäftigten vom Auto auf das Fahrrad im Berufsverkehr an. Die Evaluation sollte zeigen, welchen Einfluss der Radfahrer-Test auf die Änderung des Mobilitätsverhaltens sowie auf Umwelt und Gesundheit hatte.
Durchführung:
Das Radfahrer-Test-Projekt wurde 2006 durchgeführt und hatte über 600 Teilnehmer.
Wie wurde ausgewertet:
Die Teilnehmer mussten vor dem Projekt einen Fragebogen ausfüllen.
Die Teilnehmer mussten während des Projektes wöchentlich einen Fragebogen ausfüllen.
Die Teilnehmer mussten vor dem Start und nach Ende des Projektes an einer Gesundheits-Untersuchung teilnehmen.
Die Ergebnisse des Radfahrer-Tests waren sehr positiv. Daran teilnehmende ehemalige Autofahrer stießen dabei - bei einer Rad-Kilometerleistung von 15 bis 30 km wöchentlich - im Schnitt 40 Kilogramm CO2 weniger aus und verloren außerdem rund 1 Kilogramm ihres Körpergewichts. Außerdem sparten sie pro Woche rund 160 Kronen (ca. 15 Euro).
Fazit:
Bei der Durchführung und Auswertung des Projekt wurde unter anderem festgestellt:
Viele Autofahrer nahmen am Test teil, um mehr über die ökonomischem Vorteile des Umstiegs zu erfahren (mehr Geld im Portemonnaie), aber auch über den Gesundheits-Gewinn, wenn vom Auto auf das Rad umgestiegen wird.
Mehr als die Hälfte der Autofahrer nannte als das wichtigstes Argument für einen Umstieg vom Auto auf das Fahrrad gesundheitsverbessernde Aspekte.
Der angebotene Gesundheits-Check war wichtigster Motivationsfaktor für eine Teilnahme an der Studie.
Im Durchschnitt verbesserten die Test-Teilnehmer ihre Fitness-Werte, waren weniger krank, sparten Geld und produzierten außerdem weniger CO2.
Eine gut koordinierte Projekt-Planung, bei der die Auswertung der erhobenen Daten schon frühzeitig einen hohen Stellenwert einnimmt, trägt maßgeblich zu einem erfolgreichen Studien-Projekt teil.











