Erneut fällt diese beliebte Fahrradveranstaltung aus. Nach der letzten Austragung in 2011, war für 2013 der nächste Termin vorgesehen. Aber es gab wohl Probleme bei dem Finanzierungskonzept auf hessischer Seite. Das Land Hessen möchte die Kosten für die Umleitungsbeschilderung nicht mehr tragen...
Quelle: Siegener Zeitung Online
"Finanzierung war für 2013 nicht gesichert
Ab 2014 soll "Lahntal Total" jedoch in einer neuen Form und mit einem
neuen Finanzierungskonzept wieder stattfinden. In diesem Jahr könne der
große Radaktionstag, der für den 28. Juli terminiert war, dagegen nicht
stattfinden, weil die Finanzierung für die großräumigen
Umleitungsmaßnahmen auf der hessischen Seite nicht gesichert sei. Da das
Land Hessen seit 2012 diese Kosten nicht mehr trägt, müssen die
Veranstalter der autofreien Sonntage für die Kosten der
Umleitungsbeschilderung aufkommen."
Landräte bekennen sich zu "Lahntal Total"
"Dies ist umso bedauerlicher, da ,Lahntal Total' eine hervorragende
Marketingmaßnahme für das regionale Radwegenetz am Oberlauf der Lahn
ist", betonte Landrat Robert Fischbach. Um die Veranstaltung "Lahntal
Total" für die Zukunft auf sichere Beine zu stellen, solle nun ein
"zukunftssicheres Finanzierungskonzept" mit regionalen Partnern
entwickelt werden. "Lahntal Total" sei eine "uns wichtige und
Ländergrenzen überschreitende Veranstaltung, die wir weiter anbieten
wollen", erklärte Landrat Paul Breuer. In diesem Jahr wollen die Partner stattdessen eine Marketingmaßnahme für
das regionale Radwegenetz im Burgwald, im Lahn-Dill-Bergland und im
oberen Lahntal durchführen, wie die beiden Landräte erläuterten.
Quelle: Siegener Zeitung Online
Sobald es jedoch um den rollenden Ball geht, kommt es äußerst selten zu Problemen bei der Finanzierung. Andere Breitensportarten müssen da schon mal ein wenig zurückstecken. Mal wieder wird hier eine Chance vertan, den gesundheitlichen Aspekt des Fahrrades und die umweltfreundlichste Variante der Mobilität in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Schade
Geplante Alternativveranstaltung:
"Lahntal Spezial" von Feudingen bis Breidenbach"
Daher
soll es am 6. Oktober zum Abschluss der Fahrradsaison die Veranstaltung
"Lahntal Spezial" von Feudingen bis Breidenbach geben. Paul Breuer dazu:
"Das Ganze soll im Wittgensteiner Land - wenn möglich zumindest
teilweise - wieder autofrei stattfinden." Im Landkreis
Marburg-Biedenkopf sollen Radwege und teilweise auch klassifizierte
Straßen genutzt werden. Der Vorschlag der beiden Landräte muss noch mit
den Fachbehörden und den betroffenen Gemeinden abgestimmt werden. Robert
Fischbach und Paul Breuer zeigen sich jedoch davon überzeugt, dass die
vorgeschlagene Veranstaltung hervorragend in das Konzept des hessischen
"Tages der Regionen" passe, der am 6. Oktober in Breidenbach stattfinden
wird."
Quelle: Siegener Zeitung Online
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Freitag, 15. März 2013
Montag, 10. November 2008
ADFC: Das Fahrrad als Verkehrsträger der Zukunft stärken

Quelle: http://www.adfc.de/6268_1
"Zu seiner 29. Bundeshauptversammlung in Dortmund fordert der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Bund, Länder und Kommunen auf, den Radverkehr stärker zu fördern. "Das Fahrrad als gesundheitsförderndes Null-Emissions-Fahrzeug muss noch viel deutlicher als bisher ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt werden. Nur so ist eine umweltgerechte Gestaltung der Mobilität auch für kommende Generationen möglich", so der ADFC-Bundesvorsitzende Karsten Hübener.
Eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit für das Fahrrad fordert auch der Maßnahmenplan zum Zweiten Fahrradbericht der Bundesregierung. Der ADFC geht einen Schritt weiter und schlägt vor, den Kauf von neuen und sicheren Fahrrädern staatlich zu fördern. "Eine Million neue Räder, über fünf Jahre mit wenigen hundert Euro pro Stück gefördert, das ist eine realistische Forderung", sagt Hübener. So könnten die vom motorisierten Verkehr verursachten Kosten gesenkt und die städtische Lebensqualität durch weniger Lärm und Abgase auf Dauer erhöht werden.
Um den Radverkehrsanteil nachhaltig zu erhöhen, fordert der ADFC zudem, rechtliche Hindernisse schnellstmöglich zu beseitigen. Im Bundes- und Landesrecht müsse der Grundsatz festgelegt werden, dass die Anforderungen des Radverkehrs bei allen relevanten Planungen angemessen zu berücksichtigen sind. Für den Bau von Radverkehrsanlagen sollen die vorhandenen hohen Standards verbindlich im Straßenbaurecht verankert werden.
Verbesserungsbedarf sieht der ADFC auch bei der Deutschen Bahn: Deren schnelle ICE-Flotte ist bislang nicht für die Mitnahme von Fahrrädern ausgerüstet. Die Bahn weigert sich hartnäckig, einen EU-Beschluss umzusetzen, der für alle Züge die Möglichkeit zur Fahrradmitnahme vorsieht. Immer mehr fahrradfreundliche IC-Züge werden durch ICE-Züge ersetzt. "Ganze Regionen werden auf diese Weise vom Fahrradtourismus abgekoppelt", so Hübener.
Dabei macht auch der Zweite Fahrradbericht der Bundesregierung deutlich, dass die Potenziale des Fahrradtourismus noch nicht ausgereizt sind. Um Klima schonendes Reisen noch stärker zu fördern, muss laut Karsten Hübener auch der Ausbau eines bundesweiten Radroutennetzes - des D-Netzes - energisch vorangetrieben werden: "Das D-Netz als deutschlandweites Netz von Premiumradrouten muss endlich aus der Planungsphase heraus und zum real erfahrbaren Vorbild für andere Radfernwege in Deutschland und Europa werden", so Hübener.
Auf der ADFC-Bundeshauptversammlung am 8. und 9. November 2008 legen die rund 150 Delegierten aus ganz Deutschland die politische Richtung des Verbands fest und beraten sich zu aktuellen Themen wie Klimaschutz, Verkehrspädagogik und Verkehrssicherheit. Ebenso wird ein neuer Bundesvorstand für zwei Jahre gewählt."
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Montag, 15. September 2008
Keiner will auf Komfort verzichten
Atomkraftwerke und/oder Kohlekraftwerke - keiner möchte eines davon vor der eigenen Haustüre haben.
Aber genauso wenig ist niemand bereit auch nur ein paar Euro mehr für sauberen Strom zu bezahlen oder auch nur das eigene Verhalten auf Energieverschwendung hin zu untersuchen. Wir sind der Markt, der das Angebot sauberer Energieformen forcieren kann.


Tschernobyl
26. April 1986 / Kernschmelze und Explosion im Kernreaktor Tschernobyl Block IV
Kernkaftwerke: weiter Unfälle ...
Schlechte Luft, hohe Feinstaubbelastung - keiner möchte die schlechten Atemluftverhältnisse und die Umweltverschmutzung von z.B. China vor der eigenen Haustüre haben.
Aber niemand ist bereit auch nur auf einen Teil seiner Gemütlichkeit und Bequemlichkeit zu verzichten und lässt z.B. das Auto zugunsten des umweltfreundlichen Fahrrades stehen.

Die Verursacher ...

... und die Leidtragenden
Seltsamerweise lassen sich die Menschen nicht von nachweisbar anwachsenden Umweltkatastrophen überzeugen, dass eigene Verhalten in Frage zu stellen. Nur der wachsende Preis eines immer knapper werdenden Gutes kann unser eingefahrenes Verhalten beeinflussen. Warum gelingt es uns nicht der allseits bekannten Ursache auf den Grund zu gehen, als immer nur dann wenn es schon zu spät ist mit einem riesigen finanziellen Aufwand an den bereits heute erkennbaren Symptomen herumzudoktern.
Das neue Plakat des VSF macht einen Vorteil des Radfahrens ganz ohne Worte deutlich:

www.vsf.de
Geldbeutel schonen, Umwelt schonen und der eigenen Gesundheit etwas Gutes tun.
Nur positive Aspekte ... dann lasst uns doch einfach beginnen. Wir leben es unseren Kindern vor ...
Aber genauso wenig ist niemand bereit auch nur ein paar Euro mehr für sauberen Strom zu bezahlen oder auch nur das eigene Verhalten auf Energieverschwendung hin zu untersuchen. Wir sind der Markt, der das Angebot sauberer Energieformen forcieren kann.


Tschernobyl
26. April 1986 / Kernschmelze und Explosion im Kernreaktor Tschernobyl Block IV
Kernkaftwerke: weiter Unfälle ...
Schlechte Luft, hohe Feinstaubbelastung - keiner möchte die schlechten Atemluftverhältnisse und die Umweltverschmutzung von z.B. China vor der eigenen Haustüre haben.
Aber niemand ist bereit auch nur auf einen Teil seiner Gemütlichkeit und Bequemlichkeit zu verzichten und lässt z.B. das Auto zugunsten des umweltfreundlichen Fahrrades stehen.

Die Verursacher ...

... und die Leidtragenden
Seltsamerweise lassen sich die Menschen nicht von nachweisbar anwachsenden Umweltkatastrophen überzeugen, dass eigene Verhalten in Frage zu stellen. Nur der wachsende Preis eines immer knapper werdenden Gutes kann unser eingefahrenes Verhalten beeinflussen. Warum gelingt es uns nicht der allseits bekannten Ursache auf den Grund zu gehen, als immer nur dann wenn es schon zu spät ist mit einem riesigen finanziellen Aufwand an den bereits heute erkennbaren Symptomen herumzudoktern.
Das neue Plakat des VSF macht einen Vorteil des Radfahrens ganz ohne Worte deutlich:

www.vsf.de
Geldbeutel schonen, Umwelt schonen und der eigenen Gesundheit etwas Gutes tun.
Nur positive Aspekte ... dann lasst uns doch einfach beginnen. Wir leben es unseren Kindern vor ...
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Dienstag, 26. August 2008
Ihr seid Schuld !!!

Hallo Ihr Verantwortlichen da draußen für den Radwegebau. Wenn die Fahrradwege fehlen, mangelt es leider auch an der nötigen Bewegung. Ok ok , der kritische Zustand des dargestellten Strandurlaubers wäre auch anders zu verhindern gewesen. Im Zweifel sogar mit einem kleinen grünen Bällchen.... Trotzdem, wir sollten lieber heute die nötigen finanziellen Mittel in z.B. Radwege stecken, bevor uns später die steigenden Beiträge der Krankenkassen einholen.
Außerdem, da bin ich jetzt mal total egoistisch, kämen diese Wege allen zu gute. Warum verhindert man nicht ausnahmsweise einmal ein absehbares Problem, bevor es später mit einem wesentlich größeren finanziellen Aufwand wieder behoben werden muss ???
So z.B. könnten "Alternativen" aussehen:

... oder so:

... oder so:
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Donnerstag, 10. Juli 2008
VSF-Plakataktion "Tankst du noch oder fährst du schon?"

Die Plakatmotive zeigen unterschiedliche Situationen:
Auf dem Hauptmotiv fährt ein Radfahrer "locker an der Tankstelle vorbei". Die Tankstelle ist dabei gut erkennbar, aber nur verschwommen dargestellt. Das Bild symbolisiert: Wer Rad fährt, ist clever und schlägt den hohen Spritpreisen ein Schnippchen.
Zwei weitere Motive zeigen businessmäßig gekleidete RadfahrerInnen (jeweils ein Mann und eine Frau) auf ihrem Arbeitsweg durch die Stadt bzw. auf der Straße. Motiv 4 zeigt eine Frau mit Einkaufs-Fahrradtasche im Park.
Die Plakate werden deutschlandweit zu sehen sein. Sie werden von den Mitgliedsbetrieben des VSF e.V. ausgehängt sowie auf den Herbstmessen präsentiert. Gleichzeitig stellt der VSF e.V. die Plakate auch weiteren Interessierten und Verbänden zur Verfügung, damit eine optimale Verbreitung möglich ist.
Dazu VSF-Vorsitzender Albert Herresthal: "Wir greifen das aktuelle Thema der Spritpreise auf, um für mehr Radverkehr insgesamt zu werben. Durch den Slogan 'Tankst du noch...?' wollen wir das auf eine humoristische Weise umsetzen und mit den Bildern zugleich Lust machen aufs Radfahren. Mit den Plakaten wollen wir auch die Aktion 'Mit dem Rad zur Arbeit' sowie Initiativen zur Förderung des Einkaufsverkehres per Rad in den Innenstädten unterstützen".
http://www.vsf.de/


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