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Freitag, 18. November 2011

Kopenhagen ... Ein Traum für Radfahrer


Bilder sagen mehr als 1000 Worte...

Quelle: youtube

Man kann sich kaum daran sattsehen ...

Rush Hour in Kopenhagen

Minustemperaturen und Schnee,  für Dänen kein Problem


Kopenhagen, wir lieben Radfahren

Kopenhagen - Fahrradstadt


Wir sehen uns ... aber vorerst nur in Siegen

Mittwoch, 2. März 2011

http://radlustfrust.blogspot.com/ - Abschied

"Abschied. Nach etwas mehr als 4 Jahren, 144 Posts, 9.378 Besuchen und nur sehr wenigen Kommentaren habe ich mich entschlossen, dieses Blog nicht weiter zu pflegen.

Ich habe im Jahre 2007 damit angefangen in der Illusion, dass meine Schreiberei die Sicht der Menschen auf das Thema Radverkehr in irgendeiner Weise positiv beeinflussen könnte. Stellenweise habe ich mir auch nur den Frust von der Seele geschrieben. Nachdem ich Münster verlassen habe, um für HP Velotechnik tätig zu werden, hat sich bei dem Thema Radverkehrspolitik in Münster natürlich nichts mehr getan. Ich engagiere mich hier am Taunus nicht für den Radverkehr, weil das Bewußtsein hier noch viel weniger vorhanden ist als in Münster. Da dieser Aspekt also wegfällt, bestünde die Gefahr, hier zusammenhangslos von Vergehen anderer Verkehrsteilnehmer zu berichten. Ich denke nicht, dass so etwas überhaupt jemand lesen möchte / mir Spaß macht / etwas bringt." 


Schade. Wieder ist die Radfahrszene um einen Blogger ärmer geworden, der in kleinen und großen Geschichten die Probleme und Freuden rund ums Fahrradfahren angesprochen hat.

Dienstag, 14. Oktober 2008

Zum Abschluss des Tages nochmals den Zeigefinger


http://www.flickr.com/photos/16nine/2938036894/
by Zakkaliciousness
Originaltext zu diesem Foto: (http://www.copenhagencyclechic.com/)

"I was riding with a group from Portland and we were being a little loud and a lot funny when we pulled up to the light and this Copenhagener turned and smiled. The social benefits of cycling in Copenhagen are many and most are brilliant."

Uns Siegerländer sagt man ein gewisse Wortkargheit, gar Sturheit nach. Ich habe keine Ahnung wer dieses tooootal unbegründete, an den Haaren herbeigezogene Gerücht in die Welt gesetzt hat. Ok, was soll's .... durch entsprechendes Handeln kann man alles entkräften, sogar die unbegründete üble Nachrede.

Aber was mir persönlich täglich auffällt, ist die kaum zu überbietende Unfreundlichkeit der Siegerländer Radfahrer untereinander. HALLOOOO da draußen ..... mit einem kleinen Lächeln, einer klitzekleinen Begrüßungsfloskel würde es uns garantiert leichter fallen über so manche verkehrtechnische Ungerechtigkeit in Siegen hinwegzusehen.

Wir sehen uns !!!

Dienstag, 7. Oktober 2008

Der ideologische Radfahrer ...

... oder ich bin besser als andere, ich tue schließlich was Gutes !!!














Die Hauptfehler der "ideologischen Radfahrer" (ich bin was Besseres, nur weil ich Rad fahre), die damit das schlechte Image aller Radfahrer fördern: Fahren ohne Licht (Schwarzfahrer), Nebeneinanderfahren (auch wenn kein Platz dazu ist), das Fahren in Fussgängerzonen (diese kurzen Weg kann man wirklich schieben), Abstellen vor Auslagen und Eingängen (selbst Radfahrer können einige Meter zu Fuß gehen), ignorieren von roten Ampeln.
Mit diesem Verhalten sind sie die Vorbereiter der Nummernschilder für Räder (wie in der Schweiz) und sie werden bei einer möglichen Einführung am lautesten schreien.


















Der Radfahrer ist kein "besserer" Mensch. Aber er könnte, wenn er sich an geltende Regeln hält, ein Vorbild für andere sein. Er könnte Zweiflern den letzten Schritt doch mal das Auto stehen zu lassen und stattdessen mit dem Rad zur Arbeit oder zum Einkaufen zu fahren, leichter machen. Er könnte anderen zeigen, dass umweltfreundliche Mobilität auch Spaß machen kann. Es ist kein Verzicht mit dem Rad zu fahren, vielmehr ist es ein Gewinn an Lebensqualität. Der erste Schritt ist der Schwerste. Klar, es gibt auch Momente (die gestrige Regenfahrt war so einer), die alles andere als uneingeschränkt schön sind. Aber selbst daraus kann man Positives schöpfen.


















Wir sehen uns ... ich bin übrigens der Radfahrer mit dem "Heiligenschein" !!!

Freitag, 12. September 2008

Cellulite !? Kein Problem für Radfahrer/innen

Leichte Kost zum Wochenende.

Es ist eigentlich ganz einfach. Vielleicht zu einfach, denn regelmäßiges Radfahren strafft den Po und den Oberschenkel. Ich z.B. verbrenne so ganz nebenbei pro Radfahrt zum Arbeitsplatz knapp 1000 kcal.... und das Tag für Tag. Diese tägliche Fahrt ist kein Allheilmittel. Den Rest des Tages sollte man natürlich nicht im Tränental des Bewegungsmangels und ausschließlich vor Pommesbuden verbringen. ;-)

Zum Abschluss möchte ich noch auf einige (hoffentlich) mutmachende Beispiele verweisen:












Originally uploaded by [Zakkaliciousness]

Entsprechende "Modelle" konnte ich leider (noch) nicht in der heimischen Provinz "schießen".
Daher musste ich auf das Fotomaterial von "Zakkaliciousness" aus Kopenhagen zurückgreifen.

Wir sehen uns !!!

Mittwoch, 3. September 2008

Wir haben keinen Platz für Radwege

O-Ton eines Siegener Radverkehrbeauftragten: "....bei uns ist es einfach zu eng für zusätzliche Radwege...". Solange die örtliche Verkehrspolitik zu 100% nur den Interessen der Autofahrer geschuldet ist, wird sich die Situation in Siegen leider nie ändern. Man kann Siegen nicht immer in den direkten Vergleich zu Städten mit einer längeren Radfahrhistorie stellen. Aber das Gefühl, dass bei uns einfach gar nichts passiert ist schon recht frustrierend. Vielen in der Freizeit Radfahrinteressierten ist es im morgendlichen Berufsverkehr mit dem Rad schlichtweg zu gefährlich. Daher wird sich die Quote der Radfahrer/innen am Gesamtverkehr in Siegen nicht grundlegend ändern.

In anderen Städten ist es noch enger und es klappt trotzdem mit dem Radwegbau:

Beispiel Ferrara bei Bologna:

















Köln:
"Seit September 2007 stellt die Stadt Köln im Internet einen Newsticker zum Radverkehr bereit. Unter www.stadt-koeln.de/verkehr/radverkehr/ können aktuelle Meldungen zum Kölner Radverkehr abgerufen werden. In den letzten 11 Monaten wurden über 50 Meldungen zu abgeschlossenen und laufenden Projekten frei geschaltet. Der Fahrradbeauftragte berichtet zum Beispiel über die Aufstellung von Fahrradabstellanlagen, neu eingerichtete Freizeitrouten, geöffnete Einbahnstraßen oder Termine, die für Radfahrerinnen und Radfahrer interessant sein könnten."

"Fahrrad fahren in Köln liegt voll im Trend. Das Fahrrad hat sich im Stadtgebiet schon heute einen wichtigen Platz zurück erobert. Es gibt, soweit die Statistik dies überhaupt erfassen kann 1 Millionen Fahrräder in Köln, und es werden täglich mehr. Der Anteil von Radfahrerinnen und Radfahrern am Gesamtverkehr beträgt inzwischen 16 Prozent.
2.000 Kilometer Radwegenetz, davon über 800 Kilometer baulich gestaltet, und über 400 in Gegenrichtung für Radfahrerinnen und Radfahrer geöffnete Einbahnstraßen, sollen Sie animieren, umzusteigen und Köln mit Ihrem Fahrrad neu zu entdecken..."

Weitere Infos zu dem Kölner Radverkehr unter:
http://www.stadt-koeln.de/verkehr/radverkehr/index.html

Man sieht sich ... vielleicht nur nicht in Siegen ...

Dienstag, 2. September 2008

Langeweile ?

Siegen, heute Morgen um 7:30 Uhr. Das Thermometer zeigt mit stoischer Gelassenheit magere 11 Grad Celsius an. Der Fahrtwind verschärft die Situation für Beine und Hände. Der Himmel ist weitestgehend wolkenlos. Die Luft ist wohltuend klar und frisch. Von dieser Idylle scheinbar ein wenig eingelullt, schlendern ein Hund und sein Herrchen über den Fuß-Radweg an der Sieg entlang. Beide scheinen gedanklich noch in ihren möllig warmen Körbchen zu liegen. Dieser regelmäßige Einheitsbrei scheint beiden nicht so recht zu bekommen.

Für ein wenig Abwechslung und Tempohärte könnte jedoch diese Erfindung sorgen:

Mittwoch, 16. Juli 2008

Best For Bike - Der deutsche Fahrradpreis


"Auch in diesem Jahr werden wir wieder – im Rahmen des internationalen Fahrradmarktes IFMA Cologne 2008 – die fahrradfreundlichste Entscheidung und die fahrradfreundlichste Persönlichkeit auszeichnen. Doch bis es im September soweit ist, können Sie sich noch bis zum 18. Juli 2008 für diese Auszeichnungen bewerben."

http://www.best-for-bike.de/

Das wird verdammt knapp. Gibt es in Siegen "Irgendetwas" oder "Irgendwen", das oder den wir noch ganz fix vorschlagen könnten ??????

Wir sehen uns !!!


Freitag, 27. Juni 2008

Raus aus dem Mobilitätsstillstand, der Kostenexplosion und der Klimakatastrophe

„Wenn du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht die Leute zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Menschen die Sehnsucht nach dem weiten endlosen Meer.“
(Antoine de Saint-Exupéry)