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Donnerstag, 27. Juni 2013

Der Siebenschläfertag im Zeichen des Jetstream

... na das kann ja heiter werden ...

"Der Zeitraum um und insbesondere nach dem Siebenschläfertag gilt als meteorologische Singularität wetterbestimmend, die Bauernregel dazu gibt es in einer Vielzahl von Varianten.
Statistische Analysen ergaben, dass sie zwar nicht für den Siebenschläfertag selbst, jedoch für die erste Juliwoche in Süddeutschland in 60–70 %, in München sogar in 80 % der Fälle zutrifft, was mit der vom Jetstream abhängigen Großwetterlage zusammenhängt, welche sich üblicherweise Ende Juni bis Anfang Juli für einige Zeit stabilisiert. Da diese Bauernregel schon deutlich vor der gregorianischen Kalenderreform von 1582 entstand, ist der heutige Siebenschläfertag eigentlich der 7. Juli. Für den Zeitraum vom 5. bis zum 10. Juli hat der Meteorologe Franz Baur (1887–1977) eine statistische Häufung nachgewiesen.[1]
Liegt der Jetstream im Norden, so werden Tiefdruckgebiete meist in Richtung Nordeuropa abgelenkt und Hochdruckgebiete dominieren das Wetter im südlichen Mitteleuropa, liegt er weiter südlich, so können Tiefs über Mitteleuropa hinwegziehen. Für Norddeutschland mit dem stärker maritim geprägten Klima ist die Regel jedoch nicht anwendbar.
Im Einzelnen ist bei einer Etablierung einer umfangreichen Hochdruckzone über Skandinavien – die unter Umständen mit einer Hochdruckbrücke über England eine stabile Allianz mit dem Azorenhoch bildet – in Mitteleuropa nicht selten mit beständigem, trockenem und sehr warmem bis heißem Wetter zu rechnen. Umgekehrt kann eine zyklonale Westlage in Deutschland und weiten Teilen Mitteleuropas in den darauf folgenden Wochen zu sehr wechselhaftem und unbeständigem Wetter führen. Es herrscht ein im Mittel hoher Luftdruckgradient zwischen den Bodendruckgebilden Islandtief und Azorenhoch, was zu einer lang andauernden Zufuhr feuchter und kühler Luftmassen vom Atlantik nach Mitteleuropa führt.[2] Wenn in Norddeutschland kühle Nordmeerluft vorherrscht und im Süden sich deutlich wärmere Luftmassen auswirken, führt dies zudem zu sehr wechselhaften Wetterauswirkungen. Insbesondere im Übergangsbereich zwischen kühler und warmer Meeresluft besteht dann Unwetterpotenzial.[3]"

Quelle: wikipedia

Der Siebenschläfer in "wikipedia"

Mittwoch, 26. Juni 2013

Kalt war's, verdammt kalt

Der heutige Mittwoch soll bei uns im Siegerland der schönste Tag der Woche werden. Ok, ideal um nach einigen Tagen Pause wieder mit dem Rad zur Arbeit zu fahren. 6:50 Uhr, blauer Himmel, die Sonne scheint. Alles stützt die Aussage des Wetterfrosches von "Radio-Siegen". 
Die Tageshöchsttemperatur soll aber die 14 Grad nicht übersteigen. 

Bei meiner Abfahrt lies mich die Temperatur von 5,8 Grad (immerhin Plus-Grade) dann schon ein wenig erschauern. Tatsächlich, es fühlte sich wirklich richtig richtig kalt an. Nach den letzten Fahrten bei Tropenwetter, fühlte ich mich eben schon ein wenig verschaukelt. 
Aber es war trotzdem schön der Sonne entgegen zu strampeln und so zu den geschätzten 3% der Siegener zu gehören, die mit dem Rad fahren. Selbst diese mickrige %-Zahl scheint meiner Meinung nach immer noch deutlich zu hoch geschätzt. 
Was soll's... dabei sein ist alles ;-)

Die Wetteraussichten für die nächsten Tage:
Quelle: meteomedia.de

Dienstag, 2. April 2013

Der "Schönste" in der Woche

Auch wenn man es nicht so recht glauben mag, aber trotz der 5 Grad minus heute Morgen und den vermeintlich 1 Grad plus als Tageshöchstwert im Laufe des Tages, wird das Wetter diese Woche nicht mehr schöner werden. Selbst etwas Schneefall wird zum Ende dieser Woche prophezeit.
Daher bin ich heute, nach einigen Tagen wetterbedingter Pause, mal wieder mit dem Rad zur Arbeit gefahren.

Meine erste Radfahrt in der doch noch jungen "Sommerzeit 2013". Gerade meine Füße haben heute auf meiner 45 minütigen Anreise zum Büro, die doch knackig kalten Temperaturen mit alles in Verbindung gebracht, nur nicht mit Frühling, geschweige denn Sommerzeit. Hart im Fahrtwind hatten meine Zehen eindeutig den ungemüdlichsten Part zu ertragen.
Aber als dann unterwegs die Sonne auf halber Strecke über den Höhenkamm des Giersberg  lugte, war dies schon ein schönes und irgendwie auch wärmendes Gefühl, was alles Unangenehme schlagartig vergessen lies.
Nur zwei weitere Radfahrer teilten heute Morgen diesen für Außenstehende zweifelhaften Genuss. Die Osterferien sorgen aber zum Glück auch dafür, dass im Vergleich zu anderen Wochen, auch deutlich weniger Autofahrer unterwegs sind.
 
Quelle: WetterOnline-Wilnsdorf