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Mittwoch, 8. Oktober 2008

Hai greift Jogger an

Von Hai-Attacken auf Surfer und Schwimmer liest man alle paar Wochen. Jetzt hat es auch einen Läufer erwischt. Das kann uns Radfahrer zum Glück nicht passieren, oder etwa doch ???
















Da ich neben dem Radfahren auch gerne jogge, möchte ich auf die neue Homepage von "Achim Achilles" verweisen. Viele von Euch kennen bestimmt schon seine Bücher, "Verse" und "Ferse" unter "http://www.spiegel.de/sport/achilles/".
Inzwischen gibt es seinen Kosmos gebündelt unter "http://achim-achilles.de/"


















Übrigens Fußgänger leben nicht minder gefährlich ...

















Viel Spaß dabei ...

Freitag, 26. September 2008

Irgendwann muss ein Motor her...















... sonst geht gar nichts mehr. Spätestens dann muss man aber auch die Hoffnung begraben, an diesem Zustand nochmals was zu ändern.

Also rauf aufs Rad. Denn es gibt sie immer noch, diejenigen die sich ausschließlich mit eigener Kraft fortbewegen können !!!



Wir sehen uns !!! (...hoffentlich ohne Motorunterstützung)

Dienstag, 16. September 2008

jogmap - Das Planungstool für Laufstrecken + Radtouren









http://www.jogmap.de

Als Ergänzung zum Radfahren möchte ich an dieser Stelle einen kostenlosen Dienst vorstellen, mit dem man die eigenen Laufstrecken dokumentieren oder auch nach alternativen Laufstrecken Ausschau halten kann. Neben der metergenauen Streckenermittlung liefert das dargestellte Höhenprofil wichtige Infos über die geplante oder gelaufene Strecke.
Nach der kostenlosen Registrierung kann man sofort loslegen. Inzwischen sind über 300.000 Laufstrecken und mehr als 70.000 Läuferinnen und Läufer in dem System enthalten.







Ich habe das Tool z.B. für meine Marathonvorbereitung eingesetzt.

Man kann das Programm natürlich auch für die Planung von Radtouren oder auch Wanderungen im Wald und auf der Straße nutzen.

Freitag, 12. September 2008

Cellulite !? Kein Problem für Radfahrer/innen

Leichte Kost zum Wochenende.

Es ist eigentlich ganz einfach. Vielleicht zu einfach, denn regelmäßiges Radfahren strafft den Po und den Oberschenkel. Ich z.B. verbrenne so ganz nebenbei pro Radfahrt zum Arbeitsplatz knapp 1000 kcal.... und das Tag für Tag. Diese tägliche Fahrt ist kein Allheilmittel. Den Rest des Tages sollte man natürlich nicht im Tränental des Bewegungsmangels und ausschließlich vor Pommesbuden verbringen. ;-)

Zum Abschluss möchte ich noch auf einige (hoffentlich) mutmachende Beispiele verweisen:












Originally uploaded by [Zakkaliciousness]

Entsprechende "Modelle" konnte ich leider (noch) nicht in der heimischen Provinz "schießen".
Daher musste ich auf das Fotomaterial von "Zakkaliciousness" aus Kopenhagen zurückgreifen.

Wir sehen uns !!!

Freitag, 5. September 2008

Deutschland - Ein Land mit 68 Millionen Fahrräder

In den vergangenen zehn Jahren stieg die Zahl der Mountainbikes, Stadt- und Sporträder in Deutschland von 62 Mio. Fahrrädern auf aktuell 68 Mio. 81 Prozent aller privaten Haushalte besitzen ein Fahrrad. Gegenüber dem Jahr 2000 sind das zehn Prozent mehr.

Ok, mit dem Händybestand von über 100 Millionen Stück (rein rechnerisch besitzt somit jeder fünfte Deutsche zwei Handy-Verträge) kann die Anzahl Fahrräder NOCH nicht ganz mithalten.

Leider deckt sich dieser positive Fahrradtrend nicht mit meinen Erfahrungen auf den Siegener Radwegen.

HALLO, WO SEID IHR?

Die nachfolgenden Bilder entstanden werktag morgens um 7:30 Uhr auf einem der besten Radwege, den Siegen zu bieten hat. Kein Regen, kein Schnee, keine Finsternis, kein Frost, keine Siesta, keine lebensbedrohende nationale oder internationale Sportveranstaltung.... absolut nichts, was ich als Ausrede gelten lassen würde. Es ist eigentlich der ideale Morgen zum Radfahren.



























































































Wir sehen uns ... hoffentlich irgendwann einmal.

Donnerstag, 4. September 2008

Die "Deutschland Tour 2008" rast durch Wilnsdorf

















Am 3.September 2008 begrüßt die Gemeinde Wilnsdorf die Fahrer der Deutschland Tour 2008, auf ihrer 5. Etappe von Mainz nach Winterberg. Nach einer bis zu 85km/h schnellen Abfahrt die Kalteiche hinunter erwartet die Fahrer im Ortskern die 1. Sprintwertung dieser Etappe. Nach einer anschließenden steileren Passage Richtung Rudersdorf ist der Spuck für die 7000 begeisterten Wilnsdorfer auf diesem Streckenabschnitt leider schon wieder vorbei.

Begrüßung der Gemeinde Wilnsdorf:














Der Bereich der Sprintwertung vor dem Feld und vor dem Regen:














Steigung Richtung Rudersdorf, steil genug um das Feld einige Sekunden zu verfolgen:














Der Schirm gehörte leider dazu:














Die Ausreißertruppe:














Das Hauptfeld mit dem Träger des gelben Trikots Linus Gerdemann (3. von rechts):














Das einsame Schlusslicht:














In der Hoffnung auf eine Wiederholung erwarten wir die Deutschland Tour 2009 erneut in Wilnsdorf.

Mittwoch, 27. August 2008

Der "Rübennasenindikator"

Meine inzwischen fast täglichen Radfahrten zum Arbeitsplatz sind mal mehr, mal weniger gespickt mit Erlebnissen die knapp an einem Unfall vorbeischrammen. Manchmal vergeht kaum noch ein km ohne dass ich mich als Radfahrer dieser Rücksichtslosigkeit gegenüber ziemlich wehrlos vorkomme. Außer einem Wutschrei fällt mir oftmals nichts mehr ein, um auf diese Attacken zu reagieren. Um das "A"-Wort zu umgehen, brülle ich inzwischen das geschlechtslose "Rübennase" heraus. Da es heute Morgen mal wieder ziemlich "aufregend" war, kam mir die Idee meine Fahrten mit einem "Rübennasenindikator" zu belegen, der den Grad der Dreistigkeit mir als Radfahrer gegenüber recht deutlich aufzeigt.

Nachfolgende "Geschmacklosigkeiten" (Liste wird ständig erweitert) führen zu einer Wertung:

von einem Auto mit einem Abstand kleiner 50cm überholt werden

Radweg zugeparkt oder zugestellt

Schutzstreifen im ruhenden Verkehr zugeparkt

Schutzstreifen im Stau zugestellt

ein KFZ prüft mit weit in die Fahrbahn gestreckter Front, ob neben einem zu vernachlässigbarem Radfahrer ein gegnerisches KFZ den Einbiegevorgang verhindern könnte

meine Vorfahrt wird durch ein KFZ grob missachtet

der Hund an der Leine läuft links auf dem Radweg und das Herrchen trabt rechts entlang (oder auch umgekehrt)

Radfahrer, der die Verkehrsregeln und/oder Sicherheitsvorgaben missachtet

Radfahrer, der sich rücksichtslos auf Radwegen oder kombinierten Fuss-/Radwegen verhält (kommt leider nicht selten vor)

durch KFZ ausgebremst werden

Rechtsabbieger ohne Schulterblick bei Überqueren eines Radschutzstreifens

Rechtsabbieger ohne Schulterblick und ohne Blinker bei Überqueren eines Radschutzstreifens

Rücksichtslose Einparkmanöver von Parkplatzsuchenden (oft Schüler) auf einer Fahrradstraße

Fußgänger queren unvermittelt die Straße, ohne auf den rückwärtigen (recht lautlosen) Verkehr zu achten

Nach inzwischen einigen tausend Kilometer Berufsverkehrerfahrung gelingt es mir meist gefährliche Situationen vorherzusehen. Nichtsdestotrotz wurde ich inzwischen unverschuldet in zwei Verkehrsunfälle verwickelt, die zum Glück nur mit Sachschäden und kleineren Verletzungen endeten.

Im Siegerland trägt die geringe Radfahrquote zwangsläufig zu einer geringeren Rücksichtnahme gegenüber Fahrradfahren/innen bei als dies in bekannten Radfahrstädten der Fall ist. Aus leidvoller Erfahrung mit der Stadt Siegen und dem Einsatz der örtlichen Polizei komme ich leider zu dem Schluss, dass man in Siegen nichts tun würde, was den Autoverkehr zum Wohle des Radverkehrs auch nur im geringsten einschränken könnte.

Warum fahre ich weiter mit dem Rad? Inzwischen kennt man einige Leidensgenossen von den regelmäßigen Fahrten und freut sich diese fast täglich zu sehen. Ich habe sogar das Gefühl, dass wir mehr werden. Außerdem macht es mir trotz allem immer noch großen Spaß mit dem Rad zu fahren. Der Tag ist eingerahmt in Bewegung, die neben dem gesundheitlichen Aspekt inzwischen auch einen nicht unerheblichen finanziellen Anreiz bietet.

Man sieht sich !!!

Mittwoch, 13. August 2008

If you don't move, you get fat



















Also los Siegerländer, rauf aufs Rad. Irgendwann könnte es zu spät sein ... ;-)

Wir sehen uns !!!

Montag, 28. Juli 2008

Deutschland Tour 2008 rollt durch Wilnsdorf






www.wilnsdorf.de

"Die Deutschland Tour ist eine der größten Sportveranstaltungen 2008 in Deutschland.
Das Radrennen verbindet attraktive Städte und Regionen miteinander. Von Kitzbühel (29. August) bis Bremen (6. September) werden in neun Tagen rund 1.400 Kilometer quer durch ganz Deutschland bewältigt.

Die 5. Etappe führt die Radprofis auch durch unsere Region und Wilnsdorf wird Schauplatz einer Sprintwertung sein. Die internationalen Sprint-Spezialisten werden im Ortszentrum mit spannenden Duellen und einer Geschwindigkeit von rund 50 Kilometern pro Stunde um die Punkte für das Führungstrikot der Sprintwertung kämpfen. Die Kolonne wird am 3. September gegen 14.30 Uhr erwartet. Die Planungen für ein attraktives Rahmenprogramm, das die Sprintwertung in Wilnsdorf zum Ereignis für die ganze Familie macht, laufen bei der Gemeindeverwaltung auf Hochtouren.

Bei der wichtigsten Radrundfahrt des Landes und dem einzigen deutschen UCI ProTour Etappen-Radrennen treten die 18 stärksten Rad-Teams der Welt mit je acht Fahrern gegeneinander an. Zudem erhalten auch Mannschaften der zweiten Kategorie per "Wild Card" die Chance zur Teilnahme, so dass insgesamt 150 Top-Fahrer bei der neuntägigen Tour dabei sind. Rund zwei Millionen Zuschauer verfolgen die Tour, die täglich live in der ARD übertragen wird.

Kurz vor 14.30 Uhr wird die Fahrradkarawane auf der B 54 aus Richtung Haiger kommend, die Landesgrenze zu Hessen überqueren. Auf Höhe des Kreuzungsbereichs, Nähe Esso-Tankstelle, wird bei normalem Rennverlauf gegen 14.35 Uhr die Sprintentscheidung erwartet. Von dort zieht das Feld über den Wilnsdorfer Kreisel über Rudersdorf Richtung Salchendorf weiter. Die Absperrung der Strecke dauert voraussichtlich 20 bis 30 Minuten. Mit Verkehrsbehinderungen ist dann zu rechnen. Die Werbekarawane fährt ohne Absperrung etwa 30 bis 45 Minuten vor dem Feld."



Etappe 5: Mainz-Winterberg ~210km










Wir sehen uns ???

Mittwoch, 2. Juli 2008

Außer der Reihe ... " Aktion EKD: Dass Gerechtigkeit und Friede sich küssen"










http://www.ekd.de/kirche-und-sport/friede_und_gerechtigkeit.php

"Schwarze Bänder gegen Menschenrechtsverletzungen

Welch grandiose Vision drückt der Dichter des 85. Psalm aus: Doch ist ja seine Hilfe nahe denen, die ihn fürchten, dass in unserm Lande Ehre wohne; dass Güte und Treue einander begegnen, Gerechtigkeit und Friede sich küssen; dass Treue auf der Erde wachse und Gerechtigkeit vom Himmel schaue; dass uns auch der HERR Gutes tue und unser Land seine Frucht gebe; dass Gerechtigkeit vor ihm her gehe und seinen Schritten folge“ – einfach ausgedrückt: Der Psalmdichter vertraute vor hunderten, vermutlich tausenden von Jahren darauf, dass Gott allen hilft, die ihm seinen Respekt erweisen und er schenkt den Menschen Güte und Treue, Gerechtigkeit und Friede. Eine unvorstellbare Hoffnung, verbunden mit dem tiefen Wissen: Gerechtigkeit ist ohne Friede nicht denkbar, Frieden ohne Gerechtigkeit genau so wenig.

Es ist schwarz, aus Silikon und passt um jedes Handgelenk. Und es trägt als Aufschrift das Zitat aus dem 85. Psalm: "...dass Gerechtigkeit und Friede sich küssen - Olympia 2008". Mehrere Tausend Armbänder, bedruckt mit einem "Hoffnungsvers der Bibel", will die hannoversche Bischöfin Margot Käßmann vor den Olympischen Spielen an Sportler und Sportbegeisterte verschenken. 2.000 Bänder wurden bereits verschickt. Aktive und Zuschauer sollen damit in Peking und auch anderswo gegen Menschenrechtsverletzungen protestieren. "Wir dürfen nicht wegschauen, weder aus politischer noch aus ökonomischer noch aus religiöser Rücksichtnahme", sagt Käßmann.

In Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Entwicklungsdienst verschenkt die Landesbischöfin, die auch Mitglied des Rates der EKD ist, und ihre Landeskirche die schwarzen Bändchen und schreibt dazu jedem Beschenkten: „Das Armband soll eine Geste der Solidarität mit den unterdrückten Menschen in Tibet und in China sein. Ich freue mich, wenn Sie das Armband als Zeichen des Protestes gegen Menschenrechtsverletzungen vor und während der Olympischen Spiele und der Paralympics 2008 in Peking tragen.“ Wer die Menschenrechtsarbeit in China unterstützen will, kann dem Evangelischen Entwicklungsdienst eine Spende zukommen lassen. Die Entwicklungshilfeorganisation der EKD arbeitet vor Ort mit der Menschenrechtsorganisation „Asia Human Rights Commission” zusammen.

Andere Landeskirchen planen sich an der Aktion zu beteiligen. In der Zwischenzeit wurden 16.000 Armbänder in Auftrag gegeben. "Die Nachfrage übersteigt alle Erwartungen", sagte Projektmitarbeiterin Claudia Schubert am Dienstag in Hannover. Die Bänder sollen ein Zeichen der Solidarität mit den unterdrückten Tibetern, anderen Minderheiten und Kirchen in China sein. Die Spiele dürften nicht dazu benutzt werden, eine Mauer des Schweigens um die Verletzungen der Menschenrechte zu ziehen und durch bunte Bilder die Diktatur auch noch zu stärken, sagte die Landesbischöfin. ... "