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Freitag, 18. November 2011

Kopenhagen ... Ein Traum für Radfahrer


Bilder sagen mehr als 1000 Worte...

Quelle: youtube

Man kann sich kaum daran sattsehen ...

Rush Hour in Kopenhagen

Minustemperaturen und Schnee,  für Dänen kein Problem


Kopenhagen, wir lieben Radfahren

Kopenhagen - Fahrradstadt


Wir sehen uns ... aber vorerst nur in Siegen

Dienstag, 14. Oktober 2008

Zum Abschluss des Tages nochmals den Zeigefinger


http://www.flickr.com/photos/16nine/2938036894/
by Zakkaliciousness
Originaltext zu diesem Foto: (http://www.copenhagencyclechic.com/)

"I was riding with a group from Portland and we were being a little loud and a lot funny when we pulled up to the light and this Copenhagener turned and smiled. The social benefits of cycling in Copenhagen are many and most are brilliant."

Uns Siegerländer sagt man ein gewisse Wortkargheit, gar Sturheit nach. Ich habe keine Ahnung wer dieses tooootal unbegründete, an den Haaren herbeigezogene Gerücht in die Welt gesetzt hat. Ok, was soll's .... durch entsprechendes Handeln kann man alles entkräften, sogar die unbegründete üble Nachrede.

Aber was mir persönlich täglich auffällt, ist die kaum zu überbietende Unfreundlichkeit der Siegerländer Radfahrer untereinander. HALLOOOO da draußen ..... mit einem kleinen Lächeln, einer klitzekleinen Begrüßungsfloskel würde es uns garantiert leichter fallen über so manche verkehrtechnische Ungerechtigkeit in Siegen hinwegzusehen.

Wir sehen uns !!!

Mittwoch, 1. Oktober 2008

Eindeutiger Unterschied ....

(Fortsetzung zu: Ja wo fahren sie denn ...)

Kopenhagen:


Siegen:













Während in Kopenhagen fast ausschließlich Fahrradfahrer/innen auf der mehrspurigen Innenstadtstraße zu erkennen sind, haben in Siegen die Autofahrer/innen die absolute Überhand.
Es liegt übrigens nicht an dem schlechten Wetter auf dem Siegener Bild, denn bei Sonnenschein sieht es dort leider nicht anders aus. Wer traut sich als Radfahrer schon auf diesen innerstädtischen Straßen in Siegen unterwegs zu sein. Die Siegener Verkehrspolitik geht auf ... zu 100%.

Wir sehen uns ... irgendwo, nur nicht dort !!!

Ja wo fahren sie denn ...














Wie eine aktuelle Umfrage des Zentrums für Gesundheit der Deutschen Sporthochschule Köln im Rahmen des Nationalen Radverkehrsplans (NRVP) des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung (BMVBS) in Dänemark, den Niederlanden und Deutschland zeigt, fahren 45 Prozent der Deutschen regelmäßig Fahrrad, d. h. mindestens dreimal pro Woche.

Es müssen demnach Orte existieren, in denen man mit dem Rad sogar ins Bett geht, denn auf Siegen trifft diese Umfrage absolut nicht zu.














Aber die Stadtväter von Siegen haben auch nicht die gleichen Interessen wie die z.B. diejenigen in Kopenhagen. Denn dort möchte man mit einer Investition von 33 Millionen Euro bis 2015 die weltbeste Fahrradstadt werden. Kreuzungen sollen in Punkto Sicherheit für den Radverkehr umgestaltet werden. Man will mehr und breitere Radwege schaffen. Der Ausbau von grünen Radrouten und die Begrünung des innerstädtischen Radverkehrsnetzes soll forciert werden. HALLO SIEGEN, das möchte ich auch bei uns !!!!
Paris will bis 2020 den Radverkehrsanteil um 400% erhöhen, den Autoverkehr um 40% und die CO2 -Abgase im Straßenverkehr um 25%reduzieren.

In Kopenhagen will man bis 2015 mindestens 50% der Bevölkerung dazu bewegen, ihre Wege zur Arbeit oder Ausbildung mit dem Rad zurückzulegen. Außerdem soll die Zahl der jährlich getöteten Radfahrer halbiert werden. Neben Kopenhagen haben auch Paris und London die Zeichen der Zeit und das Potenzial des Fahrrades für den städtischen Verkehr erkannt. Ihre Konzepte sollten auch den Verantwortlichen in deutschen Großstädten Mut machen das Fahrradpotential offensiver zu nutzen. Aufgepasst Siegen: Bei weniger als 100.000 Einwohner ist man keine Großstadt mehr.














Die Attraktivität einer Stadt lässt sich nicht alleine an der Anzahl Parkplätze in der Stadtmitte messen. Zum Wohlfühlen gehört auch die Ausgewogenheit und die Zukunftsorientierung der angeboten Verkehrsmöglichkeiten. Lärm, Gestank, komplett zuasphaltierte Innenstädte gehören meiner Ansicht nach nicht dazu. Ein größeres Augenmerk auf die Sicherheit und den Ausbau des Langsamverkehr wäre ein Anfang ... auch für Siegen.

Wir sehen uns !!!

Freitag, 12. September 2008

Cellulite !? Kein Problem für Radfahrer/innen

Leichte Kost zum Wochenende.

Es ist eigentlich ganz einfach. Vielleicht zu einfach, denn regelmäßiges Radfahren strafft den Po und den Oberschenkel. Ich z.B. verbrenne so ganz nebenbei pro Radfahrt zum Arbeitsplatz knapp 1000 kcal.... und das Tag für Tag. Diese tägliche Fahrt ist kein Allheilmittel. Den Rest des Tages sollte man natürlich nicht im Tränental des Bewegungsmangels und ausschließlich vor Pommesbuden verbringen. ;-)

Zum Abschluss möchte ich noch auf einige (hoffentlich) mutmachende Beispiele verweisen:












Originally uploaded by [Zakkaliciousness]

Entsprechende "Modelle" konnte ich leider (noch) nicht in der heimischen Provinz "schießen".
Daher musste ich auf das Fotomaterial von "Zakkaliciousness" aus Kopenhagen zurückgreifen.

Wir sehen uns !!!

Donnerstag, 28. August 2008

Regenschutznachhilfe für Siegerländer Radfahrer













Nur für den Fall der Fälle, dass es im Siegerland doch mal regnet und dies der geneigte Radfahrer zum Anlass nehmen sollte, diese absolute Seltenheit als Ausrede zu nutzen doch mit dem Auto zur Arbeit zu fahren, habe ich mal einige kreative Regenschutzmöglichkeiten aus unseren Nachbarländern zusammengetragen.

Wetter am Donnerstag um 6:30 Uhr im Siegerland: warmer Regen ...

...Gummistiefel nicht vergessen:


...gut, wenn man Freunde hat:


...für den Perfektionisten oder auch für absolute Weicheier:



Mittwoch, 13. August 2008

Cycle Chic - Choose Style over Speed





Es muss ja nicht immer die Campagnolo Trägerhose mit neuem, patentierten luftgepolsterten AirProPad Sitzpolster für ausgezeichneten Langstreckenkomfort und/oder das Nalini Pro Kurzarmtrikot mit sportlich-kurzem Schnitt, hergestellt aus besonders atmungsaktivem Manto 3-Function Material, sein. Auf dem Rad kann man so gut wie alles tragen.

Dieser Easy Rider Dress scheint momentan in NYC ganz im Trend der Zeit zu liegen. Also heißt es für uns nur ein wenig abzuwarten, denn irgendwann schwappt bekanntermaßen jede amerikanische Welle ans europäische Festland.

Donnerstag, 31. Juli 2008

Kopenhagen investiert 250 Millionen Kronen in die Sicherheit des Radverkehrs

http://www.nationaler-radverkehrsplan.de/neuigkeiten/news.php?id=2269

"Um die Verkehrssicherheit des Radverkehrs bis zum Jahr 2015 deutlich zu verbessern, investiert Kopenhagen 250 Millionen Dänische Kronen (33 Millionen Euro). Kopenhagen verfolgt die Vision, bis 2015 die weltbeste Stadt für Fahrräder zu werden.


Quelle:

Stadt Kopenhagen (www3.kk.dk) am 27.07.2008


Damit sich im Jahr 2015 mindestens 80 Prozent der Kopenhagener Radfahrer im Straßenverkehr sicher fühlen, investiert die Kommune Kopenhagen etwa 250 Millionen DKK (33 Millionen Euro) in die Verbesserung der Bedingungen für Radfahrer.

Der Großteil der Gelder geht in Kreuzungsumgestaltungen, mehr und breitere Radwege und den Ausbau der grünen Fahrradrouten, des städtischen Radverkehrsnetzes durch Grünanlagen. Kopenhagen verfolgt das Ziel, dass im Jahr 2015 mindestens 50 Prozent aller Wege zur Arbeit oder Ausbildung in Kopenhagen mit dem Fahrrad zurückgelegt werden, außerdem soll die Zahl der jährlich getöteten Radfahrer halbiert werden.

Kopenhagen verfolgt die Vision, bis 2015 zur weltbesten Stadt für Fahrräder zu werden. Bestandteil der Vision ist es auch, Kopenhagen bis 2015 als die Stadt mit der besten städtischen Umwelt auf der Welt bekannt zu machen."

Wir in Siegen würden uns ja bereits über den Bruchteil diese Betrages freuen, der bei uns vor Ort in die Sicherheit und in den Ausbau der Radwege fließen würde. Tja, aber Siegen will ja schließlich auch nicht als die Stadt mit der besten städtischen Umwelt auf der Welt bekannt werden. Was hat Siegen denn vor? Gibt es denn auch einen Preis für die Stadt mit den schlechtestes Bedingungen für Fahrradfahrer und mit den geringsten Bemühungen dies jemals zu ändern???

Es geht auch anders, man muss nur damit beginnen:
http://www.copenhagencyclechic.com/ und http://www.copenhagenize.com/
...sind immer ein Blick wert, um ein wenig neidisch zu werden.

Wir sehen uns !!!

Montag, 21. Juli 2008

Vernachlässigte Radwegemarkierung - symptomatisch für vieles in Siegen

Kopenhagen zeigt wie es sein könnte:














In Kopenhagen macht man sich Gedanken über großzügige Sicherheitszonen für Radfahrer und in Siegen fehlt ein Eimerchen Farbe für die Instandsetzung der wenigen überhaupt existierenden Radwegemarkierungen. Dies wäre ein Sicherheitsgewinn für kreuzende Radfahrer/innen.

Siegen, eine Provinz für die Sicherheit im Radverkehr.















Siegen - Heeserstraße in Richtung Tiergartenstraße
"..eine sich ins Nichts auflösende Radwegmarkierung"

Dieses hartnäckige Wegschauen der Behörden hat, wenn es um die Interessen von Radfahrer geht, schon eine gewisse Gesetzmäßigkeit. (siehe Post über die sogenannte Fahrradschutzzone in Siegen-Eiserfeld).

Warum investiert man in Siegen so wenig in den Ausbau und in die Sicherheit von Radfahrer/innen? Es wird endlich Zeit, dass auch in Siegen ein Ruck durch die Köpfe der Verantwortlichen geht, um auch bei uns in Siegen den Trend hin zu einer fahrradfreundlichen Stadt zu starten.

In anderen Städten ist man auf diesem Wege schon einen großen Schritt weiter.

http://www.fahrradfreundlich.nrw.de

Wir sehen uns !!!

Sonntag, 29. Juni 2008

Streetstyle in Kopenhagen - Vielfalt die Lust macht. Auch in Siegen?

Auf dem Fahrrad gibt man zu zweit...


...in der RushHour


...alleine...


...oder auch im Regen...


...immer eine gute Figur ab.


Wir sehen uns !!!


http://www.copenhagencyclechic.com/

Kopenhagen - Ein Traum für Fahrradfahrer


Kopenhagen ist ein Beispiel für die gezielte Umsetzung dem Individualverkehr mit dem Fahrrad den notwendigen Raum zu bieten. Die Gesellschaft muss dies jedoch fordern und nutzen. Schade, dass nur der ständig steigende Benzinpreis ein langsames Umdenken aller anstößt. In vielen Städten, auch in Deutschland, hat das Fahrrad die Nische der möglichen Fortbewegung längst verlassen und gilt als absolut gleichberechtigt zu den motorisierten Gefährten.

http://www.copenhagenize.com/

Wir sehen uns !!!