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Montag, 5. Oktober 2015

Demo in Köln: "Stoppt das Töten von Radfahrern"

 
Demo in Köln: 7. Oktober um 18 Uhr am Hohenstaufenring / Ecke Beethovenstraße
Quelle: Twitter - ADFC Köln

Freitag, 22. März 2013

15 Geisterräder für 15 getötete Radfahrer 2012

 

 "Mahnen, erinnern und warnen: Geisterräder setzen Zeichen für Rücksicht im Straßenverkehr! 

Als Mahnung und zum Gedenken an die 15 verstorbenen Radfahrer des Jahres 2012 stellt der ADFC Berlin weiße Fahrräder an den Unfallorten auf. Ein Schild am Geisterrad benennt den Todestag und das Geschlecht des Verunglückten.
Im Jahr 2012 wurden 7.342 Verkehrsunfälle mit Radfahrerbeteiligung registriert. Bei den Fahrradunfällen wurden 4.533 Radfahrer leicht verletzt, 628 schwer und 15 tödlich. Der ADFC Berlin hat ein Hintergrundpapier zu den tödlichen Unfällen erarbeitet ."

Quelle: ADFC-Berlin
Weitere Infos : Quelle ADFC  - Hintergrundpapier Unfälle, PDF – 1,1 MB 

"Anlässlich der Aufstellung von 15 weißen Rädern an den Unfallstellen der 15 im vergangenen Jahr im Berliner Straßenverkehr getöteten Radfahrer hat der ADFC heute ein Hintergrundpapier zu den tödlichen Unfällen der Jahre 2008 bis 2012 veröffentlicht.
Die Auswertung zeigt, dass “Fehler beim Abbiegen” durch Kraftfahrer mit weitem Abstand die meisten Unfälle verursacht. Drei Viertel dieser Unfälle werden durch Berufskraftfahrer im Lkw verursacht.

In dem 13-seitigen Papier werden auch Zahlen zur Verursacherquote genannt. Damit ist der Anteil der Unfälle gemeint, die eine spezifische Gruppe von Verkehrsteilnehmern verursacht, bezogen auf alle Unfälle, an denen diese Gruppe von Verkehrsteilnehmern beteiligt ist. Bei tödlichen Fahrradunfällen mit Beteiligung von Lkw liegt die Verursacherquote bei 95%. Anders ausgedrückt: “Lkw verursachen 95% der Radunfälle mit Todesfolge, an denen sie beteiligt sind (Berlin 2008-2012).”
Dagegen liegt die Verursacherquote von Radfahrern in Berlin zur Zeit bei 55%. In der letzten Zahl sind auch die Eigen- und Alleinunfälle eingeschlossen. Die Verursacherquote von Radfahrern liegt seit einem Jahrzehnt konstant auf diesem Niveau beziehungsweise ist leicht rückläufig. Die Zahlen belegen keine “Verrohung der Sitten” im Straßenverkehr, die häufig insbesondere Radfahrern zugeschrieben wird."

Quelle: Rad-Spannerei Berlin

Freitag, 1. März 2013

Die Leute sterben nicht mehr im Auto, sondern davor

Verkehrsunfallbilanz 2012: Mehr Radfahrer sterben im Straßenverkehr.

"In Köln stellte der Polizeipräsident bei der Analyse der Unfallzahlen aber fest:
“Zunehmend sterben die Leute nicht mehr im Auto, sondern davor.” In Köln waren von den 23 Verkehrstoten 15 Fußgänger und 5 Radfahrer."

Quelle: Blog ADFC NRW

"Aus der Unfallstatistik leitet Minister Jäger einen weiteren Arbeitsschwerpunkt der Polizei ab. In einem ersten Arbeitsschritt werden die Unfallexperten analysieren, warum die Zahl der tödlichen Unfälle mit Fahrradfahrern um 17 Prozent gestiegen ist. "Wir werden daraus ein sehr gezieltes Konzept aus Aufklärung, Vorbeugung und Kontrolle entwickeln, um die Radlerinnen und Radler besser zu schützen", so Jäger. "Wir wollen, dass mehr Menschen das umweltfreundliche Fahrrad nutzen. Und deshalb müssen wir es so sicher wie möglich machen."

Quelle: Ministerium für Inneres und Kommunales NRW 

"Entschleunigung und Umgestaltung des Verkehrs notwendig

Das Aktionsbündnis Kölner Sternfahrt fordert seit vielen Jahren eine Entschleunigung und Umgestaltung des Verkehrs dahingehend, dass er auch Fehler von Verkehrsteilnehmern berücksichtigt und den Menschen mit seinen Unzulänglichkeiten zum Maßstab der Verkehrspolitik macht. Dies jedoch entspricht nicht dem Denken der Polizei, deren Ideal vielmehr der fehlerfreie Verkehrsteilnehmer ist. Fehler werden jedoch immer gemacht werden, vor allem von Kindern und von älteren Menschen. Hier ist ein Paradigmenwechsel gefordert, zu dem bislang Polizei, Stadtverwaltung und Politik nicht bereit sind – und solange man an diesem Ideal des fehlerfreien Menschen festhält, solange bezahlen die schwachen Verkehrsteilnehmer dieses Wunschbild mit ihrem Leben."

Quelle: Kölner Fahrrad-Sternfahrt