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Freitag, 5. Juli 2013

Gut gemacht !!!

Erst nachdem sich auch die Bezirksregierung Arnsberg und Landrat Paul Breuer gegen die Veröffentlichung des Artikels eines Neonazi in der Festschrift zum 50 jährigen Bestehen des Siegerland-Kolleg ausgesprochen haben, lenkten die dortigen Verantwortlichen ein und haben diesen Artikel aus der Festschrift entfernen lassen. 

Stellungnahme Siegerland-Kolleg:
"Siegerlandkolleg steht für Festschrift aktuell in der Kritik

Das Siegerlandkolleg in Weidenau steht aktuell für seine Festschrift zum 50. Geburtstag in der Kritik. Sie enthält einen Beitrag von Sascha Maurer. Er sitzt für die NPD im Siegener Rat und macht am Siegerlandkolleg sein Abitur nach. Der Beitrag über „Das Siegerlandkolleg in Tabellen, Grafiken und Karten“ ist nach Ansicht des Kollegs ein reiner Fachaufsatz und keine politische Abhandlung. Außerdem ist Maurer noch nie durch rechtsradikale Aussagen in der Schule aufgefallen. Deshalb gilt auch für ihn der Gleichbehandlungsgrundsatz. Durch Druck von außen soll der Beitrag jetzt allerdings aus der Festschrift rausgenommen werden."

Quelle: Radio Siegen

Quelle: Recherche-Siegen.TK - Nachtrag
Homepage: Recherche-Siegen

Freitag, 10. Mai 2013

Donnerstag, 7. März 2013

Amazon? Nein danke!

Klar, jetzt könnte man sagen: "In anderen Online-Versandhäusern geht es mindestens genauso zu ." Aber das ist für mich trotzdem kein Grund, genau dort weiter einzukaufen, wo diese Missstände nachweislich belegt worden sind.

Je gründlicher die Recherche inzwischen erfolgt, desto mehr kommt ans Tageslicht. Sicher, die Presse hat sich auf das neue Ziel "Amazon" eingeschossen. Auch das heute von stern.de präsentierte "Braune Warenlager" war ja schon länger da, man hat es bisher nur noch nicht ans Licht gezerrt. 
"Der Markt reguliert sich von ganz alleine." Das mag sein, aber falls wir Verbraucher dabei  als Katalysator mitwirken, passierte dies noch ein wenig schneller.


  - Amazons braune Ecke
"Landser-Hefte, Nazi-Mucke, antisemitische Literatur - alles mit drei, vier Klicks bestellt. Bei Amazon gibt es fast alles, was das braune Herz begehrt. Was tut der Versandhändler dagegen? Wenig. Von Jochen Siemens"

Quelle: stern.de

"...Für Amazon, das sieht man am Gründer Jeff Bezos, sind Bücher und Musik eine Ware, nichts weiter und ganz egal, was sie transportiert. Und so kommt es, dass Amazon unbemerkt auch zu einem der größten Versandhändler auch für Nazi- und Antisemitismus-Werke geworden ist. Dumpfes und hetzendes Nazi-Denken an den Stammtischen der NPD oder in den Gangs der Hakenkreuz-Skinheads findet hier sein theoretisches Futter. Bücher, die oft auch in Bibliotheken nur unter Vorbehalt einzusehen sind, können – drei, vier Klicks – bestellt werden...."
Quelle: stern.de

Es gibt viele Alternativen zu diesem den Markt beherrschenden Versandhandel. Daher tausche ich persönlich den "klick-Komfort", meine ach so geschätzte Wohlfühlzone gegen einige Schritte bei Wind und Wetter und nutze z.B. für meinen Bücherkauf die Bücherangebote vor Ort. Mit unserem Kaufverhalten bestimmen wir das Aussehen in unseren Innenstädten. 
Ich werde die, wenn auch legalen Steuertricks des Versandhändlers "Amazon" nicht länger unterstützen. Wer in Deutschland Milliarden-Umsätze generiert, muss auch in Deutschland steuern zahlen.

Mir geht es nicht darum die Welt zu verändern. Ich möchte nur das tun, was in meiner Macht steht. Für diese Position muss ich auch bereit sein kleine Opfer zu erbringen, ein wenig Komfort aufgeben, vielleicht  auch ein wenig mehr bezahlen. Wir dürfen nicht immer weg schauen, nur weil es all die anderen auch tun. 

Bei einigen Entscheidungen möchte ich nicht mehr weg schauen.
Wir werden mit Komfort eingelullt und hinterfragen nicht einmal mehr, wer und wie dieser Komfort bereitgestellt wird.Verantwortungslos. "Die Politik muss handeln!". Richtig, genau das muss sie, ich / wir aber auch !

"Amazon" ... ich bin raus !!! 

Ich laufe, weil es gesund für mich ist und es mir so ganz nebenbei auch Spaß macht.

Ich fahre mit dem Rad zu Arbeit, weil mir die Bewegung gut tut, ich etwas für die Umwelt tue und ganz nebenbei Geld spare.

Ich trinke "Tatico"-Kaffee, weil der Mehrpreis den Kaffeebauern zugute kommt und nicht dem Zwischenhandel. (zu beziehen bei Kaffee-Langen in Medebach)

Ich werde Menschen meiden, die mir dauerhaft nicht gut tun. 

Ich kaufe nicht mehr bei "Amazon", weil es für mich im Gegensatz zu den Erstgenannten immer eine Alternative gibt.

Mittwoch, 12. Dezember 2012

GehDenken 2012

"Anlässlich des Jahrestages der Bombardierung von Siegen am 16. Dezember 1944 findet auch dieses Jahr wieder der Aktionstag "GehDenken!" statt. Organisiert wird dieser vom Siegener Bündnis für Demokratie und Toleranz. An insgesamt 14 Stationen finden in der Siegener Innenstadt zwischen 15.30 und 17.30 Uhr Veranstaltungen und Ausstellungen zu historischen und themenbezogenen Aspekten statt - durchgeführt von verschiedenen Gruppierungen, Verbänden und Vereinen.

Den Start des Aktionstages markiert um 15.00 Uhr das Stille Gedenken am Dicken Turm, zu dem die Stadt Siegen einlädt. Bereits wenige Minuten vor 15.00 Uhr werden die Glocken aller Siegener Kirchen der Altstadt geläutet.

Schlusspunkt ist ein Ökumenischer Gottesdienst um 18.00 Uhr in der Nikolaikirche. In diesem Gottesdienst wird zudem das Friedenslicht aus Bethlehem erwartet und von dort in die Siegerländer Gemeinden ausgesendet. "Mit Frieden gewinnen alle" steht in diesem Jahr über dieser weltweiten Aktion. Das Friedenslicht wird jedes Jahr am dritten Advent von Pfadfinderinnen und Pfadfinder über Wien auch nach Deutschland gebracht."


Quelle: Stadt Siegen 

Nikolaikirche Siegen, Am Kornmarkt:
Quelle: Stadt Siegen - Webcam

Donnerstag, 23. Februar 2012

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Nicht vergessen: Morgen "GehDenken" in Siegen

"Am Freitag, 16. Dezember 2011, jährt sich zum 67. Mal der Tag, an dem die Stadt Siegen durch einen alliierten Bombenangriff schwer zerstört wurde. Bei dem nur siebenminütigen Angriff verloren 350 Menschen ihr Leben und die Stadt wurde zu 80 Prozent zerstört. Dieser Tag bleibt für die Bürgerinnen und Bürger Siegens ein Gedenktag, ein Tag der Trauer um die Menschen, die starben.
Auch in diesem Jahr wird der Bürgermeister der Stadt Siegen daher zur Erinnerung an den 16. Dezember 1944 am Mahnmal für die Opfer des Krieges und der Gewalt im Dicken Turm des Unteren Schlosses einen Kranz niederlegen. Die Zeremonie beginnt um 15.00 Uhr.
Alle Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, mit ihrer Teilnahme an der Gedenkfeier die Toten zu ehren und durch ihre Anwesenheit die Mahnung und Hoffnung auszudrücken: Ein solcher Tag darf sich nicht wiederholen! "

Programm:
 Quelle: Stadt Siegen

Mittwoch, 7. Dezember 2011

GehDenken – 16.12.2011


Siegen wurde am 16.12.1944 massiv von der Luftwaffe der Alliierten angegriffen und große Teile der Stadt wurden durch den schweren Bombeneinsatz zerstört. 
An diesem Jahrestag der Zerstörung wurde in Siegen schon immer durch eine Kranzniederlegung an die durch diesen Angriff Getöteten gedacht.

GehDenken – 16.12.2008

Im Jahre 2008 wollte jedoch die NPD mit Unterstützung von regionalen und überregionalen Neonazi-Gruppen diesen Tag für ihr krudes Gedankengut nutzen und instrumentalisieren. Ihre angemeldete Demonstration wurde genehmigt.

Aus Protest und als ein Zeichen für gelebte Demokratie schlossen sich alle demokratischen Parteien Siegens, Kirchen, Gewerkschaften, Jugendorganisationen und viele Privatpersonen zu einer Gegenveranstaltung zusammen und haben diesem volksverhetzenden Sumpf sehr deutliche Grenzen aufgezeigt.  

Es war für Siegen sehr wichtig dieser wiedererstarkten Nazibewegung eine sehr deutliche Antwort auf ihre versuchte Vereinnahmung eines Tages zu nehmen, der für Siegen eine sehr große Bedeutung hat. Mit über 3000 Menschen sind dem spontan gegründeten Bündniss "Siegen für Demokratie" viele Menschen gefolgt. Damit haben wir es damals nicht zugelassen, dass Rechtextreme ohne Widerspruch durch unsere Stadt marschieren. Es darf nicht sein, dass dieses kranke Gedankengut eines nationalsozialistischen Terrorregimes, was zu der Bombardierung unserer Stadt vor 64 Jahren geführt hat, ohne deutliche Reaktion einer aufgeklärten Bevölkerung erneut versucht mit dumpfen Parolen in Siegen Platz einzunehmen.

Auszug aus den Reden vom 16.12.2008:

"Viele Siegenerinnen und Siegener gedenken am 16. Dezember 2008 der Opfer der Bombardierung vor 64 Jahren. Unsere Stadt wurde als Folge des vom nationalsozialistischen Terrorregime verursachten verbrecherischen Krieges zerstört. Viele unschuldige Menschen fanden den Tod. An die Opfer werden wir in friedlicher und würdevoller Weise erinnern. Heute marschieren wieder Anhänger der nationalsozialistischen Ideologie, drängen in die Parlamente, ergreifen "die Worte" und besetzen den öffentlichen Raum. Sie machen kein Geheimnis daraus, dass sie wieder genau so handeln würden wie damals. Die Abschaffung der Demokratie und die Demontage der Bürger- und Menschenrechte ist ihr erklärtes Ziel.

Siegen für Demokratie:
Das werden wir nicht hinnehmen! Deshalb gehen wir auf unsere Straßen und Plätze, in unsere Kirche und in unser Theater und treten für eine starke und wehrhafte Demokratie als Grundpfeiler unseres Zusammenlebens ein! Gegen Rassenhass und Fremdenfeindlichkeit!"

Bürgermeister Steffan Mues:
"Wir überlassen euch nicht die Straßen der Stadt, und wir überlassen euch nicht die Deutung unserer Geschichte."

GehDenken – 16.12.2011

Am 16.12.2011 ist es wieder so weit. Der Tag des Gehdenkens und des GehDenkens wird wieder von dem „Siegener Bündnis für Demokratie“ genutzt, um an diese schrecklichen Minuten in der Siegener Kriegsgeschichte zu erinnern. Dies geschieht jedoch immer vor dem Hintergrund, dass der Auslöser genau diese menschenverachtenden Parolen sind die von der NPD und ihren Unterstützern aus der Neonaziszene immer noch genutzt werden,

Der Aufruf zum GehDenken am Freitag 16.12.2011:
Daher:

Donnerstag, 22. Juli 2010

Im Zweifel für den Führerstorch

Prozess um "Thor Steinar"-Persiflage













(Sozialdemokrat Mathias Brodkorb, Mitbegründer von "Storch Heinar", muss sich vor Gericht gegen Vorwürfe der "Thor Steinar"-Firma Mediatex wehren: Das Unternehmen sieht sich in seinen Markenrechten verletzt und durch die Satire "verunglimpft".)

"Thor Steinar" ist ein beliebtes Modelabel in der rechtsextremen Szene - "Storch Heinar" die satirisch-tierische Antwort darauf. Jetzt ist eine Klage gegen die Persiflage-Figur faktisch gescheitert. Ein Nürnberger Richter zerpflückte die wesentlichen Vorwürfe gleich zu Prozessbeginn.

Nürnberg - Die Initiative "Endstation rechts" darf aller Voraussicht nach weiterhin T-Shirts mit der Satirefigur "Storch Heinar" verkaufen. Obwohl das Urteil erst am 11. August gesprochen wird, winkte der Vorsitzende Richter Horst Rottmann schon zu Prozessbeginn am Mittwoch in Nürnberg ab.













Die Kammer sehe weder bei der Optik noch beim Wortklang Verwechslungsgefahr. "Die Ähnlichkeit ist zu gering", sagte Rottmann und empfahl der "Thor Steinar"-Herstellerfirma Mediatex, ihre Unterlassungsklage gegen den Rostocker SPD-Landtagsabgeordneten Mathias Brodkorb fallenzulassen. Dieser steckt hinter der Persiflage "Storch Heinar". Mediatex ging auf die Forderung des Richters nicht ein und besteht auf einem Urteil. Aussicht auf Erfolg in den wesentlichen Punkten dürfte die Firma allerdings kaum mehr haben.

Darum geht es in dem Streit: Das Marken-Motiv von "Storch Heinar" ist ein zerrupfter sogenannter "Führerstorch" mit strengem Seitenscheitel und Hitlerbärtchen. Die Initiative "Endstation Rechts" aus Mecklenburg-Vorpommern, zu der Brodkorb gehört, vertreibt über das Internet Kleidungsstücke mit dem Motiv und finanziert mit den Erlösen nach eigenen Angaben ihre Aufklärungsarbeit über Rechtsextremismus. Die brandenburgische Firma Mediatex hingegen bedruckt die T-Shirts, Pullover und Sweatshirts ihrer Marke Thor Steinar mit Runen, Totenköpfen und altdeutschen Schriftzeichen. Ihre Mode wird häufig von Anhängern der rechtsextremen Szene getragen.

Quelle:
http://www.spiegel.de

Die Ursache ...



Mittwoch, 21. Juli 2010

Rechter Angriff auf den Führer-Storch





Das Fantasieprodukt „Storch Heinar“ ist erneut in den Focus des Klamottenherstellers "Thor Steiner" geraten. Das Label "Thor Steiner", vertrieben von der der Firma Mediatex, versorgt laut eigener Aussage absolut unwissentlich die rechtsextreme Szene mit Wiedererkennungsmode. Der brandenburgische Verfassungsschutz bezeichnet die Mode gar als "identitätsstiftendes Erkennungszeichen" der rechtsextremen Szene.

Ein missratener Vogel mit Seitenscheitel und Hitlerbart ziert die Kleidung der Marke Storch Heinar. Das in der rechten Szene beliebte Modelabel Thor Steinar fühlt sich schwer veräppelt und will den Vogel nun verbieten lassen. Heute beginnt der Prozess in Nürnberg.

Storch Heinar, ein schmächtiger Vogel mit, nun ja, wenig Verstand. Die anderen Störche hänseln ihn und rupfen ihm die Federn aus. Als wäre Heinar nicht schon genug geplagt, peinigt ihn auch noch eine Froschfleischunverträglichkeit. Die führt bei dem schmächtigen Kerlchen zu Krämpfen und übelriechenden Blähungen. Und so muss sich Heinar vor jeder Mahlzeit erneut die quälende Frage stellen: Mein Krampf oder kein Mampf.

Thor Steinar findet das Satire-Projekt natürlich weniger lustig - Rechtsextremismus und Humor vertragen sich ja bekanntermaßen wie Springerstiefel und Birkenstock-Sandale. Der jetzige Prozess ist übrigens nicht der erste Versuch, den debilen Vogel verschwinden zu lassen. Einen Tag nachdem das Satire-Projekt gestartet war, hatte das Unternehmen versucht, sich beim Deutschen Patent- und Markenamt die Rechte für Storch Heinar zu sichern. Doch die Anwälte von "Endstation Rechts" legten Widerspruch ein und bewahrten Thor Steinar so vor "Selbstverunglimpfung", wie Brodkorb es ausdrückt.

Ob der Storch nun weiterhin die rechtsextreme Szene auf die Schippe nehmen darf, muss das Gericht entscheiden. Doch egal, wie der Prozess ausgeht, "Endstation Rechts" wird den Kampf gegen Rechtsextremismus nicht so schnell aufgeben: "Wir werden uns schon etwas einfallen lassen, damit es auf jeden Fall irgendwie weiter geht", so Brodkorb mit einem Augenzwinkern.

Quelle: www.stern.de


Retter werden:

Raustreten zum Spendenappell - 3 Euro* für Führer Heinar!

Storch Heinar brennt die Designer-Hose. Oder besser gesagt: Führers Federboa steht in Flammen. Wie auch immer! Wer aufrecht kämpft, hat nicht nur Freunde. So auch wir: Die Firma „Thor Steinar“ hat unseren Klapperstorch Heinar aus „markenrechtlichen“ Gründen verklagt. Jetzt geht’s vor Gericht.

Weitere Infos zu der Anklage:

In eigener Sache: Thor Steinar verklagt Storch Heinar

Heinar, der Weltkriegsverliererbesieger




















Quelle:
http://www.storchheinar.de/
http://www.endstation-rechts.de/
http://www.spiegel.de/

Mittwoch, 30. September 2009

Wir setzen fünf Zeichen für Demokratie








"Gegen Rechtsextremismus - Wir setzen fünf Zeichen für Demokratie


Menschenwürde, Demokratie, Toleranz, Weltoffenheit und Zivilcourage - Begriffe und Werte, die wir viel zu selbstverständlich nehmen. Doch sie sind es nicht. Tagtäglich müssen sie neu erstritten werden.

Brutale Übergriffe sprechen eine deutliche Sprache. Und dem immer massiveren Auftreten der Neonazis - allen voran der NPD – im Kreisgebiet müssen Zeichen entgegengesetzt werden. Besonders, da die NPD unseren Kreis zur Schwerpunkt-Region erklärt hat.

Die Bevölkerung hat das in bemerkenswerter Weise getan. Mal waren es hunderte, mal tausende Menschen, die in den vergangenen Monaten gegen Kundgebungen der NPD auf die Straßen gingen. Das ist gut und richtig. Allerdings – und das macht die optische Außenwirkung deutlich – gab es fast keine Plakate, die das „Pro Demokratie – gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit” deutlich gemacht haben. Für viele Siegerländer ist es ungewohnt, mit Plakaten buchstäblich Flagge gegen Neonazis zu zeigen.

Das können und wollen wir ändern. Allerdings nicht mit relativ einfallslosen "Gegen Nazis"-Plakaten. Wir wollen das Thema positiv besetzen und für Demokratie, Toleranz und Menschenwürde werben. Werte, die auch über den (Demo-)Tag hinaus von Bedeutung sind.

Denn solche Botschaften gehören nicht nur auf Demos. Sie gehören in jede Verwaltung, in jede Firma und in jede Schule. So können wir zeigen, das diese Werte in Siegen-Wittgenstein zu Hause sind.
Plakate und Aufkleber Kostenlos erhältlich

Die fünf Plakatmotive und die dazu gehörigen Aufkleber können ab Montag in unserer Geschäftsstelle am Bahnhof 4-12 in Siegen abgeholt werden. Sie sind kostenlos erhältlich, sind einzeln oder als Satz zu bekommen.

Wenn Schulen, Vereine, Verbände oder Parteien größere Auflagen haben möchten, ist dies ebenfalls möglich. Entsprechende Anfragen richten Sie bitte an die Redaktion: Telefon: 0271-23237-41, Fax: 0271-23237-32 oder per E-Mail unter siegen@westfaelische-rundschau.de"

Quelle:
http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/siegen/2009/9/26/news-134418147/detail.html