Donnerstag, 1. Juli 2010

Paris - Siegen 0:1



















Jetzt jammere ich schon über 3 Jahre lang über die Rücksichtslosigkeit der Siegener Autofahrer den gebeutelten und verschmähten Radfahrern gegenüber. Durch Zufall bin heute über ein Video im Blog http://radlustfrust.blogspot.com/ gestolpert. Dort hat ein franz. Radfahrer seine Erlebnisse im Verkehrswahnsinn von Paris ein Jahr lang mit einer Onboardkamera aufgezeichnet und zu einem kleinen Film zusammengeschnitten. Dabei nutzt der Radfahrer sogar meist die angelegten Radverkehrsanlagen, was seine Überlebenschance aber nicht deutlich verbessert.

Das Video zeigt in 8 Minuten die fortwährende Bedrohung eines Radfahrers im Pariser Straßenverkehr. Bei mir löste es anschließend einen nicht mehr enden wollenden Dank aus, doch in Siegen Fahrrad fahren zu dürfen. ABER Ihr lieben motorisierten Verkehrsteilnehmer im Siegerland, damit will ich Euch keinen Persilschein für Euer oft verachtendes Verhalten mir gegenüber ausstellen. Vielmehr soll dies ein Appell sein, Eurer manchmal rücksichtsloses und gedankenloses Verhalten den schwächeren Verkehrsteilnehmern gegenüber zu überdenken. Denn wer will schon PARISER-Verhältnisse bei uns auf der Straße.

Angles Mort

Montag, 21. Juni 2010

Meilenstein 10.000 km – Mit dem Rad zur Arbeit

Im Sommer 2007 habe ich begonnen, regelmäßig mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren. Inzwischen habe ich mich mit den nicht gerade unterstützenden Rahmenbedingungen der Stadt Siegen arrangiert und nehme die fahrradunfreundliche Behandlung in Kauf, um für mich etwas Gutes zu tun. Heute habe ich einen weiteren Meilenstein, die 10.000km Marke, „geknackt“.


Ein kurzes Resümee: In den vergangenen 3 Jahren hat sich an der Verbesserung der Infrastruktur für den Langsamverkehr in Siegen nichts, absolut nichts getan. Ok, es sind einige Verbotsschilder mehr aufgestellt worden, um Fahrradfahrer/innen aus der Stadtmitte zu verbannen. Die Möglichkeiten Fahrräder sicher abzustellen, um anschließend einzukaufen, tendieren gegen „nicht vorhanden“. Fahrradschutzstreifen sind ebenfalls so gut wie nicht vorhanden. Dort wo sie markiert sind, dürfen sie unter Duldung der Stadt Siegen und der örtlichen Polizeibehörde zugeparkt werden. Markierungen zur Sicherung eines straßenkreuzenden Radweges werden nicht erneuert. Die Radwegeverantwortlichen der Stadt Siegen machen einen verdammt guten Job. Sie sparen Geld. Dieses Geld steckt man in Siegen lieber in andere Verkehrsobjekte, anstatt kleine Anreize für die Nutzung eines umweltfreundlichen und gesunden Fortbewegungsmittels zu schaffen. Immerhin baut die Gemeinde Wilnsdorf zur Zeit zwischen Rinsdorf und Si-Eisern einen kombinierten Fußgänger/Radweg, um auf diesem Streckenabschnitt zu einem Sicherheitsplus beizutragen.

Trotz steigender Benzinpreise, trotz des wachsenden Bewusstseins etwas für die Gesundheit tun zu müssen, habe ich den Eindruck, dass in den letzten 3 Jahren der regelmäßige Fahrradverkehr in der Region nicht zugenommen hat. Fahrräder müssen vorhanden sein, denn wenn am 4. Juli 2010 im Siegtal erneut über 120 km Straßen komplett für den Autoverkehr gesperrt werden, sind auf diesem Abschnitt zwischen der Siegquelle bis Au bis zu 100.000 Radfahrer/innen unterwegs.

Quelle: Natur und Kultur – Das Siegtal
http://www.siegtal.com/index.php?id=6

Wir sehen uns ... !?

Mittwoch, 16. Juni 2010

Dresden – Siegen 1:0










Ich war kürzlich in Dresden. Während des Stadtbummels ist mir so ganz nebenbei noch etwas aufgefallen: In der gesamten Innenstadt, in den Fußgängerstraßen, auf allen Plätzen rund um den Zwinger, die Semperoper, die Frauenkirche (incl. Pragerstraße – DIE Einkaufs- und Shoppingallee Dresdens) gibt es keine Verbotsschilder für Fahrradfahrer. Fußgänger und Radfahrer teilen sich eine gemeinsame autofreie Zone (Langsamverkehr) und kommen prächtig, ganz ohne Reglementierung miteinander aus.

Dagegen wird in Siegen jede aufkommende Pflanze eines umweltfreundlichen Fortbewegungsmittels mit Verboten torpediert. Fast der komplette autofreie Bereich in der Siegener Unterstadt ist per Verbotsschilder auch fahrradfrei. Auch auf der Anbindung zur Oberstadt ist das Fahrradfahren strengsten untersagt. „Siegen pulsiert“ ... toll Herr Bürgermeister Mues, genauso habe ich mir das nicht vorgestellt.


Gruß

Einer, der in Siegen vom Verkehr „bedrohten“ und „ausgeschlossenen“ Fahrradfahrer

Mittwoch, 30. September 2009

Wir setzen fünf Zeichen für Demokratie








"Gegen Rechtsextremismus - Wir setzen fünf Zeichen für Demokratie


Menschenwürde, Demokratie, Toleranz, Weltoffenheit und Zivilcourage - Begriffe und Werte, die wir viel zu selbstverständlich nehmen. Doch sie sind es nicht. Tagtäglich müssen sie neu erstritten werden.

Brutale Übergriffe sprechen eine deutliche Sprache. Und dem immer massiveren Auftreten der Neonazis - allen voran der NPD – im Kreisgebiet müssen Zeichen entgegengesetzt werden. Besonders, da die NPD unseren Kreis zur Schwerpunkt-Region erklärt hat.

Die Bevölkerung hat das in bemerkenswerter Weise getan. Mal waren es hunderte, mal tausende Menschen, die in den vergangenen Monaten gegen Kundgebungen der NPD auf die Straßen gingen. Das ist gut und richtig. Allerdings – und das macht die optische Außenwirkung deutlich – gab es fast keine Plakate, die das „Pro Demokratie – gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit” deutlich gemacht haben. Für viele Siegerländer ist es ungewohnt, mit Plakaten buchstäblich Flagge gegen Neonazis zu zeigen.

Das können und wollen wir ändern. Allerdings nicht mit relativ einfallslosen "Gegen Nazis"-Plakaten. Wir wollen das Thema positiv besetzen und für Demokratie, Toleranz und Menschenwürde werben. Werte, die auch über den (Demo-)Tag hinaus von Bedeutung sind.

Denn solche Botschaften gehören nicht nur auf Demos. Sie gehören in jede Verwaltung, in jede Firma und in jede Schule. So können wir zeigen, das diese Werte in Siegen-Wittgenstein zu Hause sind.
Plakate und Aufkleber Kostenlos erhältlich

Die fünf Plakatmotive und die dazu gehörigen Aufkleber können ab Montag in unserer Geschäftsstelle am Bahnhof 4-12 in Siegen abgeholt werden. Sie sind kostenlos erhältlich, sind einzeln oder als Satz zu bekommen.

Wenn Schulen, Vereine, Verbände oder Parteien größere Auflagen haben möchten, ist dies ebenfalls möglich. Entsprechende Anfragen richten Sie bitte an die Redaktion: Telefon: 0271-23237-41, Fax: 0271-23237-32 oder per E-Mail unter siegen@westfaelische-rundschau.de"

Quelle:
http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/siegen/2009/9/26/news-134418147/detail.html

Donnerstag, 27. August 2009

361 Grad Toleranz















Der YouTube-Channel:


www.youtube.com/361grad




"In Zeiten, in denen das Internet von Rechtsextremen intensiv zur Verbreitung fremdenfeindlicher Inhalte genutzt wird, müssen sich Demokraten auch im Netz gegen Intoleranz und Fremdenhass zur Wehr setzen. Die Video-Plattform YouTube hat heute in Berlin mit dem Schülerwettbewerb „361 Grad Toleranz“ eine Initiative vorgestellt, die Schülerinnen und Schüler animieren soll, einen Beitrag gegen Rechts zu leisten."

Weitere Infos unter:

http://www.vorwaerts.de/artikel/361-grad-toleranz

http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/news/meldungen/361grad/
http://www.netz-gegen-nazis.de/artikel/schuelerwettbewerb-361-grad-toleranz-rechtsextremismus-auf-youtube-gestartet-2910









So geht's:

Freitag, 14. August 2009

Nazis unterlaufen VfB Wilden

Nazis unterlaufen VfB Wilden

Quelle:
http://siegen.blogsport.de/2009/07/27/nazis-unterlaufen-vfb-wilden/

Originalmeldung vom 27. Juli 2009

"---KURZMELDUNG---

Beim VfB 1928 Wilden e.V. scheinen sich Siegerländer Nazis gut aufgehoben zu fühlen.
So spielen mindestens 5 Neonazis für den Wilnsdorfer Fussballverein:
Alexander Stangier (Foto), Michael Stangier, Michael Schmelzer, Christian Schmelzer (allesamt NPD-Kandidaten für die Kommunalwahlen 09) und Dennis Kreutz."

Leserbrief/ Nachruf VfB Wilden

Originalmeldung vom 8. August 2009:

siehe Quelle:
http://siegen.blogsport.de/2009/08/07/leserbrief-nachruf-vfb-wilden/

Donnerstag, 13. August 2009

Nazis haben in Wilnsdorf keine Chance

















Gemeinsame Presseerklärung der Fraktionen im Wilnsdorfer Rat

12.08.2009

Alle vier im Rat der Gemeinde Wilnsdorf vertretenden Fraktionen der CDU, SPD, FDP und freien Bürgern sowie von Bündnis 90/GRÜNE stellten sich jetzt in einer gemeinsamen Presseerklärung geschlossen hinter Wilnsdorfs Bürgermeister Werner Büdenbender.

"In seiner Funktion als Wahlleiter für die anstehende Kommunalwahl hat er pflichtbewusst und rechtskonform die Zulassung von Kandidaten der NDP geprüft", so die Fraktionsvorsitzenden Werner Kölsch für die CDU, Petra Weskamp für die SPD, Ferdi Heimel für die FDP und freien Bürger und Dr. Henning von Puttkamer für die GRÜNEN.

Bekanntlich hat die NPD gegen Bürgermeister Büdenbender Strafanzeige erhoben und wirft ihm die Verletzung seiner Neutralitätspflicht und auch Wahlbeeinflussung vor. Dem treten die etablierten Parteien aus Wilnsdorf sehr deutlich entgegen.

Als Wahlleiter hatte Werner Büdenbender, nach dem Ungereimtheiten bei Unterstützungsunterschriften für mehrere NPD-Kandidaten für die Gemeinderatswahl aufgefallen waren, diese in Gesprächen unmittelbar mit den Unterzeichnern auf ihre Richtigkeit überprüft. Durch diese Erkundigungen konnten einige Unterstützungsunterschriften nicht mehr gewertet werden. Dies hatte dann bei den einstimmigen Entscheidungen des Wilnsdorfer Wahlausschusses die Nichtzulassung von NDP-Kandidaten zur Folge. Hiergegen hatte die NDP Beschwerde eingelegt. In 6 von 9 Fällen hat der Wilnsdorfer Wahlausschuss vom Kreiswahlausschuss bestätigt bekommen, dass der getroffene Ausschluss von der Wahl rechtens war. Lediglich in 3 Fällen mussten die NDP-Kandidaten zugelassen werden, weil hier bei der Einholung der Unterstützungsunterschriften Täuschungshandlungen nicht nachgewiesen werden konnten.

Die NDP hat nach den Entscheidungen des Gemeindewahlausschusses und des Kreiswahlausschusses sehr heftige Vorwürfe erhoben und die Ausschöpfung aller rechtlichen Möglichkeiten angekündigt, das rechtswidrige Handeln des Bürgermeisters und der Wahlausschüsse überprüfen zu lassen.
Alle vier demokratischen Parteien im Wilnsdorfer Rat sind sich einig, dass Bürgermeister Büdenbender und die Wahlausschüsse sachlich und rechtlich sauber entschieden haben.

Sie bitten in der Pressemitteilung abschließend alle Bürgerinnen und Bürger, von ihrem Wahlrecht unbedingt Gebrauch zu machen. Denn nicht zur Wahl zu gehen, hilft solchen Extremen.

Quelle:
http://www.wilnsdorf.de/a_aktuelles.php?id=112

Dienstag, 21. April 2009

"Fliegen muss teurer werden !"

... Zitat: Umweltministerin Angela Merkel am 9. Februar 1995






"14 Jahre später ist natürlich längst vergessen, das Fliegen teurer werden müsse. 14 Jahre später ist Fliegen deshalb nicht teurer, sondern noch billiger geworden. Dementsprechend viel wird durch die Welt geflogen.

Mit verheerenden Folgen für das Klima. Der Kohlendioxidausstoß im Verkehrssektor ist nach Erhebungen der Europäischen Umweltagentur seit 1990 um knapp 36 Prozent gestiegen. Schuld an diesem Fiasko ist vor allem der Flugverkehr mit Emissionszuwächsen von 89 Prozent."

"Keine Mehrwertsteuer, keine Öko-Steuer, keine Kerosinsteuer, keine Emissionsabgabe – Fliegen wird künstlich verbilligt. Das geht zurück auf das Chicagoer Abkommen aus dem Jahr 1944. Damals glaubte man, dass „die zukünftige Entwicklung der zivilen Luftfahrt in hohem Maße dazu beitragen kann, Freundschaft und Verständnis zwischen den Staaten und Völker der Welt zu wecken“. Sicher richtig, doch diese Form der Völkerverständigung heizt das Menschheitsproblem des 21. Jahrhunderts gewaltig an. Denn der Klimawandel werde größere wirtschaftliche Verwerfungen mit sich bringen als die beiden Weltkriege zusammen, warnte Sir Nicholas Stern, der ehemalige Chef-Volkswirt der Weltbank, im November 2006 in seinem aufsehenerregenden Bericht für die britische Regierung.

Die Klimabelastung, die ein Flugzeug pro Passagier verursacht, ist bis zu fünfmal so groß wie die, die ein ICE bewirkt. Und im Vergleich mit den Kundenzahlen der Bahn explodierten die der Luftfahrtbranche geradezu. Seit 1990 nahm die Zahl der Flugbewegungen in Europa jedes Jahr um fünf Prozent zu. Ende der neunziger Jahre trug der weltweite Flugverkehr mit 3,5 Prozent zum menschgemachten Treibhauseffekt bei. Heute sind es wahrscheinlich schon neun Prozent."

Auszüge aus Quelle:

http://www.wir-klimaretter.de/content/view/2720/269/

Nachfolgende Grafiken verdeutlicht Ihnen das Problem steigenden Flugverkehrs:


















Donnerstag, 9. April 2009

Frohe Ostern ...

RWE ist Spitze ...

...bei dreckigen Kohlekraftwerken !!!








Elf der EU-weit dreißig dreckigsten Kraftwerke gehören deutschen Energiekonzernen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters nach einer Auswertung von Emissionszahlen der Europäischen Kommission. Allein diese elf Anlagen hätten im Jahr 2008 165,9 Millionen Tonnen Kohlendioxid ausgestoßen (etwas weniger als die für 2007 ermittelten 172,7 Millionen Tonnen).

Der größte CO2-Verursacher der EU ist demnach das polnische Kraftwerk Belchatow. Allein dort wurden 30,9 Millionen Tonnen des Klimagifts ausgestoßen - soviel wie ganz Kroatien verursacht und neun Prozent mehr als im Vorjahr. Das dreckigste deutsche Kohlekraftwerk, die RWE-Anlage in Niederaußem (NRW), kam auf 24,9 Millionen Tonnen. Laut Reuters besitzt allein RWE vier der sieben dreckigsten Kraftwerke in der ganzen EU.

Den Daten zufolge ist europaweit der Kohlendioxidausstoß der Schwerindustrie 2008 um vier bis fünf Prozent gefallen. Experten führen das auf die Wirtschaftskrise zurück, wegen der in vielen Betrieben die Produktion gedrosselt wurde, aber auch darauf, dass in Kraftwerken dreckige Kohle zunehmend durch das relativ saubere Erdgas ersetzt wird.

Quelle:
http://www.wir-klimaretter.de/content/view/2683/70/

Freitag, 3. April 2009

Peinlich ...

... Werbeagentur von RWE versucht Kritiker mit juristischen Mitteln einzuschüchtern.










Quelle:
http://www.urgewald.de/index.php?page=12

"Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du."
(Mahatma Gandhi)

"Bei RWE wirbt die Neue Deutsche Welle Gruppe Trio für den so genannten "ProKlima" Strom. Das Trio soll dabei für drei Jahre Preisgarantie stehen, auf den T-Shirts der Musiker steht deshalb "2009", "2010", "2011". Der angebotene Strom besteht zu zwei Dritteln aus Atomstrom. Dass der mitnichten klimafreundlich ist, wollen urgewald und ausgestrahlt in der Broschüre "Atomstrom von RWE: teuer, gefährlich, dreckig" zeigen. In ihrer Parodie wird aus der RWE-Kampagne die FingeRWEg-Kampagne: Auf den T-Shirts des Trios steht "teuer", "dreckig" und "gefährlich". Entwickelt wurde das Motiv für eine bundesweite Protestwoche gegen RWE Anfang März, an der sich Menschen in rund 60 Städten beteiligt hatten."

Quelle:
http://www.wir-klimaretter.de/content/view/2657/70/

Brief von RA Christian Unsinn, Rechtsabteilung der Jung von Matt-Gruppe an Werbeagentur urgewald:
http://www.urgewald.de/_media/_docs/Jung v. Mattbrief.PDF








Antwortschreiben von urgewald auf den Drohbrief von RWE/JvM:
http://www.urgewald.de/_media/_docs/SchrAnRAUnsinn-020409.pdf










Quelle:
http://www.urgewald.de/index.php?page=12


Peinlich, peinlich ... aber ein Weg bleibt:

Wechselt den Stromanbieter:
http://www.atomausstieg-selber-machen.de/

... z.B.: Strom von Lichtblick

Der größte Feind des Radfahrer ...













...ist der Radfahrer !? Immer häufiger muss ich erleben, dass die geschundene Spezies der Radfahrer sich durch unerlaubte Aktionen selbst in die Ecke der Rüpel und Verkehrschaoten stellt. Heute morgen werde ich dem Radweg folgend von einem Radfahrer attackiert, der den Verkehrszeichen zum Trotz, sich zu einem Manöver hinreißen lässt, bei dem er mich fast in einen Unfall verwickelt. Ein Einzelfall? Leider nein. Ich ärgere mich auch täglich über die Gedankenlosigkeit und Frechheit vieler PKW- und LKW- Fahrer. Aber dürfen wir Radfahrer/innen daraus das Recht ableiten uns ebenso zu verhalten ?













Beispiel Berlin:

"Nico Hildebrandt war bedient: 86 Euro (inklusive Gebühren) und einen Punkt in Flensburg - das war die traurige Strafenbilanz seines heutigen Arbeitsweges. Nur legt er diesen nicht - wie man vermuten könnte - mit dem Auto zurück, sondern mit dem Fahrrad. Auf eben diesem hatte er die Kreuzung trotz roter Ampel überquert und den Streifenpolizisten direkt hinter sich nicht bemerkt. Verkehrssünder Hildebrandt hatte zwar noch versucht, mit dem Beamten zu diskutieren, aber dieser ließ nicht mit sich reden. Als Radfahrer müsse er sich ebenso an die Regeln der Straßenverkehrsordnung halten wie alle anderen - fertig, aus."

Quelle:
http://www.welt.de/finanzen/article1856815/Wenn_Radfahrer_in_Flensburg_Punkte_sammeln.html#




...Bußgeldkatalog für Radfahrer - Stand 01.02.2009

http://www.polizei-nrw.de/muenster/stepone/data/downloads/26/01/00/bussgeldkatalog-fuer-radfahrer.pdf

Mittwoch, 1. April 2009

Satteln wir auf!













Deutschlands erste Kampagne für Fuß- und Radverkehr ist gestartet


Am 31.03.2009 wurde in Berlin der Startschuss zur Kampagne "Kopf an: Motor aus". Für Null CO2 auf Kurzstrecken" gegeben.
Unter diesem Motto will die Bundesregierung Bürgerinnen und Bürger in den kommenden zwei Jahren dazu bewegen, im Alltag vermehrt ihr Auto stehen zu lassen und zu Fuß zu gehen oder aufs Fahrrad zu steigen.

Radfahren und zu Fuß gehen spart Millionen Tonnen CO2




"Das hält fit, spart Geld und schont die Umwelt, denn bundesweit könnten allein durch eine Verdoppelung der Fuß- und Radkilometer mittelfristig fünf bis sechs Millionen Tonnen CO2 eingespart werden", sagte Astrid Klug, Parlamentarische Staatsekretärin im Bundesumweltministerium, anlässlich des Starts von Deutschlands erster Rad- und Fußkampagne.
Das Bundesverkehrsministerium unterstützt die Initiative des Umweltressorts, im Sinne des gemeinsamen Ziels, die Treibhausgase im Verkehr zu reduzieren. Ulrich Kasparick, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, würdigte die Kampagne ausdrücklich als wertvolle Motivationsspritze für mehr emissionsfreie Mobilität. "Die Imagekampagne gibt hoffentlich so manchem den nötigen Kick auf das Rad umzusteigen", sagte Kasparick anlässlich des Kampagnenstarts in Berlin. Gerade in der Stadt ist es wichtig aufzusatteln. Auf den ersten drei Kilometern ist das Rad das schnellste Verkehrsmittel."

Die Kampagne erfährt außerdem prominente weibliche Unterstützung: Judith Holofernes, die Sängerin der Popgruppe "Wir sind Helden", die Doppelolympiasiegerin im Schwimmen, Britta Steffen, und die Starköchin Sarah Wiener bekennen sich aus unterschiedlichen Gründen zu den Kampagnenzielen. Holofernes will Klimaschutz zu einem Teil der Popkultur machen. "Wir erreichen viele junge Menschen und können eine Menge in Bewegung setzen", sagte sie anlässlich des Projektstarts. Britta Steffen appelliert an das Körperbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger. „Es muss ja nicht gleich jeder Leistungssport machen, aber die alltäglichen Wege mit eigener Kraft zurückzulegen, bringt schon eine Menge für Fitness und Gesundheit."
Sarah Wiener, die mit ihrer Stiftung die Ernährungsgewohnheiten von Kindern verbessern will, fordert auch mehr Sport in den Schulen. „Ähnlich wie beim Fast food, verlieren wir auch bei der Mobilität das menschliche Maß aus dem Auge", sagte Wiener vor dem Brandenburger Tor. Zu Fuß eine Stadt zu erkunden, sei ein viel intensiveres Erlebnis als nur mit dem Auto durchzufahren.

Quelle:
http://www.kopf-an.de/

Ab Mai: Abwrackprämie für Fahrräder in Mannheim













Und es geht doch ...

"Ab Mai zahlen die Stadt Mannheim und BIOTOPIA für den Neukauf eines City-Fahrrads 50 EUR Abwrackprämie bei Abgabe des Alt-Fahrrads bei der BIOTOPIA Fahrradstation am Mannheimer Hauptbahnhof. Hier die Bedingungen für die bundesweit einmalige Aktion:

1.
Die Abwrackprämie wird ausschließlich nur in der Biotopia Fahrradstation am Hbf ausbezahlt
2.
Zum Erhalt der Prämie müssen folgende Dinge mitgebracht werden: a) der Originalbeleg eines ab Mai bei einem Mannheimer Radfachhandel (keine Discounter-Ketten, kein Online-Versand) neu gekauften City-Bikes (keine Rennräder, Mountainbikes, Kinderräder); b) der eigene Personalausweis zum Nachweis des Wohnorts (nur Mannheimer erhalten die Prämie); c) ein im Grundzustand fahrbereites Alt-Rad (keine Abgabe von Fahrradteilen wie Rahmen oder Lenker möglich, keine Angabe von Kinderrädern, Dreirädern usw. )
3.
Pro Person wird die Prämie nur 1 x ausbezahlt
4.
Die Prämie wird nur an erwachsene Personen ausbezahlt (Personalausweis mitbringen)
5.
Ein Rechtsanspruch besteht nicht
6.
Vorerst ist die Abwrackprämie auf 100 Räder beschränkt. Die Prämie wird an die ersten 100 Personen ausbezahlt, die mit Ausweis, Altrad und Originalbeleg in die Fahrradstation kommen. Reservierungen oder schriftliche Anträge sind nicht möglich.
Im Gegensatz zur Abwrackprämie für KfZ werden die Alträder nicht verschrottet, sondern im Ausbildungsförderungsbetrieb der BIOTIOPIA repariert und unter sozialen und ökologischen Aspekten einer sinnvollen Weiternutzung zugeführt. Erster Gültigkeitstag der Abwrackprämie ist Samstag, 2. Mai 2009."














Quelle:

http://www.rad-im-quadrat.de/2009/03/31/ab-mai-abwrackpraemie-fuer-fahrraeder/
http://www.nationaler-radverkehrsplan.de/neuigkeiten/news.php?id=2528