Mittwoch, 15. Mai 2013

AGFS - Acht zentrale Leitbildaspekte

Mehr Lebensqualität in der Stadt

Wir wollen unsere Städte durch optimale Bedingungen für Nahmobilität, Nahversorgung und Naherholung attraktiver machen.

Mehr Bewegungsqualität auf kurzen Wegen

Wir wollen insbesondere für Radfahren, aber auch zu Fuß gehen und die „neuen“ Verkehrsteilnehmer wie Inliner, Kickboarder, Skater u. ä. attraktive, sichere und barrierefreie Bewegungs- und Aufenthaltsräume schaffen.

Mehr Partnerschaft der Verkehrsteilnehmer

Wir sehen das Fahrrad als integralen Bestandteil des Gesamtverkehrssystems, gleichberechtigt neben den anderen Verkehrsträgern.

Mehr Gesundheit durch mehr Bewegungsqualität

Wir wollen die Lust an der individuellen Bewegung in Alltag und Freizeit steigern – für die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Bürger, insbesondere unserer Kinder und Senioren.

Mehr Gewinn für Wirtschaft, Tourismus & Umwelt

Die AGFS will die Voraussetzungen für einen Ausbau der – auch mittelbar – fahrradbezogenen Wirtschaftsbereiche schaffen, die einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung von Wirtschaft und Umwelt leisten.

Mehr System im Radverkehr

Radverkehr muss als ein komplexes Gesamtsystem verstanden werden: Infrastruktur, Service und Kommunikation bilden dabei die tragenden Säulen.

Mehr Verkehrssicherheit für Alle!

Unsere Arbeit soll vor allem mehr Sicherheit für die nichtmotorisierten Verkehrsteilnehmer – insbesondere unsere Kinder – schaffen.

Mehr Radverkehr im Modal-Split

Wir wollen den Radverkehrsanteil in den Städten auf durchschnittlich 25 % und den Modal-Split-Anteil des nichtmotorisierten Individualverkehrs – im Sinne der angestrebten Nahmobilität – auf über 60 % steigern. 

Quelle: AGFS - Unsere acht zentralen Leitbildaspekte

Dienstag, 14. Mai 2013

Motivationsfilm der AGFS NRW - "Nahmobilität 2.0"

AGFS = Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen e.V. = Wir bewegen NRW
(Ein kleiner Flecken mit einer trostlosen, nicht pulsierenden Fahrradkultur in Südwestfalen stellt sich dieser Initiative seit Jahrzehnten erfolgreich entgegen.)

NRW gilt als das fahradfahrerfreundlichste Bundesland der Republik
Da kann zum Glück auch ein gutgemeintes Negativbeispiel nichts dran ändern.



Quelle: AGFS - Motivationsfilm anlässlich des 20-jährigen Jubiläums

Merksätze: (besonders wichtig für die Verantwortlichen eines "gallischen" Widerstandsnestes)

"Nahmobilitätsförderung ist auch ein Wirtschaftsfaktor."

"Die Stadt steigert somit ihre Attraktivität als Wohnort und empfiehlt sich als Standort für Unternehmen."

"Schaffen eines verträglichen Miteinander und dadurch einem hohen Maß an Lebensqualität."

"Die eigene Bewegung durch Muskelkraft schafft neue Impulse für unsere Lebensräume, macht unser Land attraktiver, gesünder und lebendiger. In keinem anderen Feld der Verkehrsplanung lassen sich zudem die Vorteile für den Einzelnen, seine Gesundheit und seine Energiekosten so gut mit den Vorteilen der Gemeinschaft verbinden.
Für eine gesunde, innovative und zukunftsfähige Verkehrspolitik, die sich wieder am Maßstab Mensch orientiert - dafür arbeitet die AGFS, damit unserer Städte und Gemeinden wieder zu echten Lebens- und Bewegungsräumen werden, denn Bewegungsqualität ist Lebensqualität." 

Es ist an dieser Stelle nicht notwendig aber irgendwie doch unumgänglich darauf hinzuweisen, dass Siegen kein Mitglied dieser Arbeitsgemeinschaft ist.

Denn das sind die AGFS:
 Broschüren und weitere Infos findet ihr hier. Können sich so viele Städte irren?

"Parken ohne Ende?" thematisiert die "Übernutzung" öffentlicher Straßenräume durch parkende Pkws.

Fahrrad und Utrecht - eine natürliche Verbindung

Diese natürliche Verbindung von Utrecht zum Fahrrad lässt sich nicht sofort auf andere Städte übertragen. Aber auch die Verantwortlichen in Siegen sollten langsam gemerkt haben, dass der Raum in Siegen endlich ist. Es sollte in allen Städten, auch in Siegen das erklärte Ziel der Verkehrspolitik sein, nur den wirklich nicht vermeidbaren Autoverkehr innerstädtisch zuzulassen. Aber um dies voranzutreiben müssen Alternativen angeboten werden. Öffentlicher Personennahverkehr und eine deutlich bessere Infrastruktur für Fahrradfahrer. Aber genau dafür sind die Hürden in Siegen leider besonders hoch.

* Öffentliche Bereiche, Gastronomie, Kunst, Theater, Kino,...  müssen leichter mit dem Rad erreichbar sein.

* Fußgängerzonen sollten generell auch für Radfahrer im Schritttempo nutzbar sein.

* Überall sichere Abstellstellplätze für Fahrräder installieren und nicht in "homöopathischen Dosen"großzügig über Siegen verstreut

* Mehr und zentraler geführte innerstädtische Radwege auch wenn man dafür mal an dem Sockel des motorisierten Verkehrs kratzen muss

* ...
Lesenswertes: 
Besonders geeignet für den Siegener Fahrradbeauftragen und seinen Vorgesetzten.

Mit dem Angebot steigt die Nachfrage. Sobald die notwendige Infrastruktur vorhanden ist, werden auch die Siegener Bürger das Fahrrad wieder neu für sich entdecken.

Da der Stellenplan des Siegener Fahrradbeauftragten leider nur 20 Minuten pro Tag für diese eigentliche primäre Aufgabe vorsieht, werden die nachfolgenden Informationen wohl nur langfristig komplett zu bewältigen sein. Dementsprechend lange wird es wohl dauern, bis wir Fahrradfahrer mit den notwendigen Veränderungen rechnen dürfen.

 
P.S:
Diese Liste kann auf Wunsch beliebig fortgesetzt werden, denn gute Beispiel für einen integrierten Radverkehr gibt außerhalb von Siegen in Hülle und Fülle. 

Freitag, 10. Mai 2013

Freie Fahrt OHNE Nazis

Das Murmeltier hat "Brückentag"

Wer heute zur Arbeit fährt, hat den Brückentag nach Christi Himmelfahrt nicht eingeplant. Nicht schlimm, denn zum Glück haben heute viele Schulen, unter anderem auch die Siegener Berufsschule geschlossen. 
Dieser glücklich Umstand sorgte für eine geradezu entspannende Fahrradtour zur Arbeit.
Mit der aufgehenden Sonne vor Augen macht die Fahrt sogar doppelt Spaß.

Die "Fahrradstraße" am 10.06.2013 um 7:20Uhr:
 
Das "Nadelöhr" von gestern zur gleichen Zeit:
 

Mittwoch, 8. Mai 2013

Und täglich grüßt das Murmeltier


 
Wir befinden uns nicht in Punxsutawney (Pennsylvania) und warten auch nicht auf den Murmeltiertag (Groundhog Day). Vielmehr findet an der nachfolgenden Zufahrt der alltägliche Wahnsinn statt, wenn  morgens zwischen 7:00Uhr und 7:45Uhr der Kampf von genau x Berufsschüler um x-1 Parkplätze ausgetragen wird. Der Parkplatz ist kostenpflichtig und per Schranke geregelt. Nach dieser Schranke heißt die eigentliche Zufahrt zu den Parkplätzen putziger weise „Fahrradstraße“. Keine Ahnung warum. Denn hier handelt es sich keineswegs um eine sichere Zone für Fahrradfahrer. Vielmehr haben die Parkplatzsuchenden die Schranke endlich überwunden und suchen mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch, auf dieser düsteren Fläche unterhalb der HTS, nach einem der begehrten freien Parkplätze. Dabei, wie sollte es anders sein, werden auf entgegenkommende Fahrradfahrer, obwohl es hier um eine Fahrradstraße handelt, keine Rücksicht genommen. Immerhin hat man vor der Schranke schon viel zu viel Zeit verloren, da zählt jetzt jede Sekunde. Aber nochmals ein Schritt zurück vor die Schranke. 
Von der „Freudenberger Straße“ abbiegend in die Straße „An der Unterführung“ beginnt der tägliche Murmeltierstau Richtung Schranke und damit Richtung Parkplatz. Bereits nach 100 Meter engt ein Nadelöhr (siehe Markierung) die Fahrspur auf eine Wagenbreite ein. Hier könnten, besser gesagt hier müssten die Berufsschüler eigentlich vor der Verengung warten, denn das Hindernis befindet sich auf der Seite der Parkplatzsuchenden. Pustekuchen. „Mir san mir“. Ohne Rücksicht auf den stattfindenden  Gegenverkehr wird jetzt erst einmal alles mehr oder weniger dicht gemacht. Da an dieser Stelle auch der Radverkehr entgegenkommend in Siegen kanalisiert eintrifft, gibt es an dieser 30m langen Passage täglich dieses unnötige, aber vermeidbare Aufeinandertreffen. Da weiterfolgend Richtung „Freudenberger Straße“ (K10) auch die unmotorisierten Berufsschüler die Straßenseite wechseln, und das zu 50% nicht an dem vorgesehenen Zebrastreifen, muss auch an dieser Stelle mal wieder der Radfahren die Verantwortung übernehmen und für die lerngestresste Bildungsjugend das Aufpassen übernehmen.
 
Die Autos könnten ohne einen freien Parkplatz zu riskieren vor der Verengung warten. Das ist in all den Jahren meiner Radfahrt zur Arbeit aber noch kein einziges Mal vorgekommen. Falls ich an dieser Stelle doch mal freie Fahrt haben sollte, ist dies ein sicheres Zeichen für die angebrochene Ferienzeit.
 

Dienstag, 7. Mai 2013

Speichendynamo "The Siva Cycle Atom"

Eine gute Idee:



Quelle: Kickstarter - The Siva Cycle Atom

DIE dürfen das ....

...weil:

1.  Sie die Polizei sind. Im "Einsatzfall" ist alles erlaubt. 

2.  Das sorgt jetzt endgültig für Klarheit: Das ist gar kein Schutzstreifen. Denn ein realer Schutzstreifen wäre für die Anrainer an dieser Hauptstraße in Si-Eiserfeld mit zu vielen Unannehmlichkeiten verbunden. Schließlich dürfte man dann nicht mehr einfach auf der Straße parken und die Patienten einer Arztpraxis müssten lange Anlaufwege (50 Meter) in Kauf nehmen. Wie machen das eigentlich die Menschen in Großstädten, die für ihren Arztbesuch nur zentrale Parkhäuser die der Innenstadt nutzen können? 

3.  Der Fahrradfahrer in Siegen grundsätzlich stört und durch solche Hindernisse spüren muss, dass Störer vom Straßenverkehr verbannt werden müssen. Schnell und ENDGÜLTIG !!! 

4.  (Fast) niemand die Interessen der Radfahrer in Siegen ernst nimmt. 

5.  Der Fahrradfahrer so gut wie nicht im Siegener Straßenverkehr existiert und daher auch nicht für ihn gesorgt werden muss. 

Fazit: 
Wir als Radfahrer sollten mehr für unsere Rechte einstehen und den Verantwortlichen keine Chance lassen uns weiter zu ignorieren. Wir blockieren nicht den Verkehr, wird sind der Verkehr. Wir gehören auf die Straße, selbst in Siegen.
Eine "Critical Mass" wäre ein Versuch wert, oder ?!

Freitag, 3. Mai 2013

Die Grünen: Familien könnten stärker belastet werden als Alleinstehende


Dieser Blog mag momentan ein wenig politiklastig sein, aber irgendwie habe ich ein Problem mit dem neuen "Grünen" Steuermodell und der Einsortierung eines Ehepaares mit Kinder (im Volksmund "Familie"), mit einem gemeinsamen Brutto-Verdienst von  knapp über 60.000 in die 10 %-Gruppe der Reichen in Deutschland. Denn genau die sollen jetzt unter anderem zu der lang ersehnten Steuergerechtigkeit zu Gunsten der anderen 90% der Gesamtbevölkerung Deutschlands beitragen. 
"Hallo ?????" 

Die frühere Grüne Steuerexpertin Christine Scheel warnt
"Dem Steuerkonzept der Grünen fehle 'leider die Gesamtsicht' " ...  Sie hält das neue Parteiprogramm für „brandgefährlich“. Alles zusammen genommen könne es „durchaus passieren, dass eine Familie mit einem Einkommen von 60 000 bis 70 000 Euro mehr belastet wird als ein Alleinstehender“, sagte sie dem „Handelsblatt“. 

Institut der deutschen Wirtschaft:
Besonders misslich für Ehepaare: Ihren Splittingvorteil wollen die Grünen abschaffen. Nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) belastet das grüne Steuerkonzept Verheiratete, bei denen nur ein Partner verdient, von einem Monatseinkommen von 5300 Euro an. Nach Berechnungen des Karl-Bräuer-Instituts bedeutet steigt die monatliche Steuerlast bereits ab einem gemeinsamen monatlichen Bruttoeinkommen von 6200 Euro um 116 Euro – im Monat. Bei 8000 Euro Haushaltsbrutto fehlen gegenüber dem heutigen Tarif es schon 301 Euro in der Familienkasse.
 

Karl-Bräuer-Instituts des Bundes der Steuerzahler:
Nach Berechnungen des Karl-Bräuer-Instituts des Bundes der Steuerzahler werden Angestellte mit einem jährlichen Bruttoeinkommen bis zu 60 000 Euro tatsächlich geringfügig entlastet. Allerdings um maximal 153 Euro im Jahr (s. Tabelle). Dagegen schlägt die Ökopartei oberhalb dieser Marke rigoros zu: Bei 80 000 Euro Bruttoeinkommen steigt die Steuerlast bereits um 1000 Euro gegenüber dem bisherigen Tarif, wer 100 000 Euro verdient, muss bereits 2899 Euro mehr berappen.


Quelle:  Focus.de 

Das "Grüne" Steuermodell 2013:
Das "Rote" Steuermodell 2013:
Quelle:  Focus.de 

Der grüne Millionär bleibt die Ausnahme 

Auch das ist eher Moral-Floristik als soziologisch belastbare Wahrheit. Die Anhänger der Grünen sind überdurchschnittlich wohlhabend, aber damit gehören sie noch nicht automatisch zu den Vielverdienern, wie die Reichen jetzt heißen - das weiß die Parteispitze genau. Wenn Jakob Augstein sich für die grünen Pläne begeistert ("Endlich Steuererhöhungen!"), dann riskiert er eigenes Geld. Leider ist der grüne Millionär bis heute die Ausnahme.

Der typische Grünen-Wähler lebt nicht in der freien Wirtschaft, sondern im Staatsdienst, und da wachsen die Bäume nicht in den Himmel. Das Jahresbruttogehalt eines Studienrats mit Familie in Hessen beträgt in der mittleren Einkommensgruppe rund 53.000 Euro, das eines C3-Professors 56.000 und das eines Richters oder Oberstaatsanwalts 62.000 Euro. Man mag es für Zufall halten, dass die Einkommensgrenze, ab der die Grünen nun die Steuern erhöhen wollen, bei 60.000 Euro beginnt, also ziemlich genau da, wo bei vielen Beamten und Angestellten im öffentlichen Dienst das Gehalt aufhört. In jedem Fall wird die Mehrheit der Anhänger von der Anhebung des Spitzensteuersatzes weitgehend verschont bleiben.

Quelle: Spiegel.de

Donnerstag, 2. Mai 2013

Linker als Links - die "Grüne Steuer"

Nochmals ein Artikel zur "Grünen Steuerprogramm 2013":

"Das geht selbst der SPD zu weit: Die Grünen liegen mit ihrer Steuer- und Familienpolitik näher bei der Linkspartei als bei den Sozialdemokraten. Die Belastung durch einen höheren Spitzensteuersatz in zwei Stufen und durch das schrittweise Abschaffen des Ehegattensplittings träfe nicht nur die „Reichen“, sondern auch die breite Mittelschicht. Das will zwar auch die SPD, aber gemessen am grünen Wahlprogramm ist ihre Kombination noch eine moderate Packung: Der Spitzensteuersatz steigt erst bei einem wesentlich höheren Einkommen, für das Ehegattensplitting gilt wenigstens der Vertrauensschutz, und die Vermögensteuer ist so vage gehalten, dass auch Peer Steinbrück damit leben kann.
Das grüne Programm hingegen sieht eine wesentlich breitere Belastung der ohnehin stärker belasteten Einkommen vor sowie eine Deckelung mit anschließender Abschaffung des Ehegattensplittings. Die verheirateten Paare mit Kindern, die es in der Mittelschicht noch gibt - wenigstens als Ideal -, wären gezwungen, die höhere steuerliche Belastung und den Wegfall von Begünstigungen dadurch zu kompensieren, dass beide Eltern arbeiten. Wer seinen Wohlstand mehren will, wer also „Wachstum“ nur im globalen Ganzen verschmäht, nicht aber für seine privaten Bedürfnisse, dem reicht dann nicht einmal mehr die Teilzeitarbeit für die Mutter oder den Vater. Dann müssen beide in Vollzeit ran - für die Kinder sorgt der Staat. Die kalte Rechnung verstehen die Grünen nicht etwa als Vorwurf, sondern als den wahren Kern ihrer Absicht.
Die Grünen tun jetzt viel, um die Ergebnisse ihres Programmparteitags dennoch als „Entlastungsbotschaft“ (Jürgen Trittin) zu verkaufen. Zwar lautet ihre Logik in Zeiten der Schuldenbremse: Wir brauchen Geld, um die Gesellschaft zu verändern, und wer die Gesellschaft richtig verändern will, braucht eben viel Geld - selbst wenn die Steuereinnahmen noch nie so hoch waren wie jetzt. Dennoch bringen sie es fertig, so zu tun, als gebe es das alles für die meisten kostenlos, ja noch mit Gewinn! Neunzig Prozent der „Bevölkerung“ werde entlastet, sagte Spitzenkandidat Trittin am Tag nach dem Berliner Aufbruch - und die SPD beeilt sich darauf hinzuweisen, dass in ihrem Fall sogar ganze 95 Prozent der abhängigen Beschäftigten ungeschoren davonkomme. Damit meinen sie allerdings jeweils jenen Teil der Steuerzahler, der ohnehin nur einen kleinen Teil des Steueraufkommens leistet. Trittin und die Grünen, die in seinem Schatten stehen, nach der Berliner Maultasche für Winfried Kretschmann und Boris Palmer also eigentlich alle, verstehen unter Entlastung aber ohnehin etwas anderes als finanzielle Vorteile. Entlastungen sind in ihrem Orbit die Ergebnisse grüner Beglückung."

Quelle: FAZ
 

Copenhagenize Index of Bicycle Friendly Cities

Quelle: copenhagenize

Man darf nicht Äpfel mit Birnen vergleichen, aber trotzdem dürfen sich kleinere Städte und Kommunen auch mal was von den Großen abschauen. Das ist nicht schlimm und hat auch nichts mit abschreiben oder Spionage zu tun. Vielmehr kann jeder von den Erfahrungen und Umsetzungen anderer lernen. 

Mit Berlin, München und Hamburg befinden sich immerhin auch 3 deutsche Städte unter den ersten 14 Plätzen des "Copenhagenize Index 2013".