Nach Abschluss der VDSL-Arbeiten, hat man inzwischen auch den Fahrradweg vom störenden Baudreck befreit. Danke!
Montag, 8. Juni 2015
Dienstag, 2. Juni 2015
Critical Mass Siegen - Do 11. Juni 2015
ACHTUNG:
Abweichend von der bisher geltenden "1.Do im Monat-Regel" findet die nächste "Siegener Critical Mass", bedingt durch Fronleichnam, am 11.Juni 2015 statt.
Alles andere bleibt:
Abweichend von der bisher geltenden "1.Do im Monat-Regel" findet die nächste "Siegener Critical Mass", bedingt durch Fronleichnam, am 11.Juni 2015 statt.
Alles andere bleibt:
Donnerstag, 28. Mai 2015
Der VDSL-Ausbau in Siegen und seine Hinterlassenschaft
Nach dem Abschluss der VDSL-Arbeiten im Bereich "Industriegebiet Schemscheid / Stumme Loch / Eintracht" ist in den letzten Tagen ein großer Erdhaufen abgetragen worden. Der Baustellenverkehr hat auf dem kombinierten Fuß-/Radweg deutlich nachgelassen. Daher ist inzwischen die Nutzung für alle deutlich sicherer geworden.
Jetzt warten wird nur noch auf eine Grundreinigung "unseres" Radweges, der wichtigsten Trasse für den Langsamverkehr zwischen Siegen und Eiserfeld.
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Baustelle Eiserfeld,
Langsamverkehr,
Reinigung
Freitag, 22. Mai 2015
2020 - Radverkehrsanteil in Siegen bei 10% ?!
"Am 13.05.2015 präsentierte Bürgermeister Steffen Mues gemeinsam mit
Vertretern ADFC, Politik und Verwaltung den neuen Fahrradstadtplan für
Siegen. Bürgermeister Steffen Mues bekannte, dass die Stadt für den
Radverkehr noch viel tun könne. Die Stadt wolle dies in Zukunft mit mehr
Nachdruck verfolgen. Der ADFC Siegen-Wittgenstein e. V. hat maßgeblich
an der Neuauflage des zuletzt 1997 verlegten Plans mitgewirkt. Der
stellvertrender ADFC-Vorsitzende Karsten Riedl erinnerte an das vom
anwesenden Stadtbaurat Stojan genannte Ziel den Radverkehrsanteil bis
2020 auf 10% zu heben. Dies hatte Stojan in einer Anfrage der Grünen
Ratsfraktion zum Nationalen Radverkehrsplan 2020 als mögliche Zielgröße
genannt. Neben baulichen Maßnahmen sei dazu auch notwendig, eine
verbesserte Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben, um der Bevölkerung zu
vermitteln, dass Fahrradfahren in Siegen ausdrücklich erwünscht sei.
Vertreter der Stadtverwaltung zeigten sich besten Willens dies in der
Zukunft zu beherzigen."
Quelle: ADFC Siegen
Um in Siegen den Radverkehrsanteil im Jahre 2020 auf 10% anzuheben, aus heutiger Sicht würde ich ihn auf weit unter 5% schätzen, braucht es mehr als ein paar bauliche Maßnahmen und eine Hochglanz-Imagekampagne.
Das ständige hin und her bei der Gewähr bestimmte Passagen in Siegen mit dem Rad straffrei zu befahren, hat bereits viele Radfahrer verunsichert. Solange der Radfahrer den Eindruck hat nicht erwünscht zu sein, wird er sich auch auf Siegens Straßen nie als gleichberechtigt oder sicher fühlen. Der Radfahrer wird hier einfach nicht ernst genommen. Die Ergebnisse der Fahrradklimatests der vergangenen Jahre sprechen eine eindeutige Sprache. Die von den Verantwortlichen der Stadt reflexhaft geäußerten Versprechen dies jetzt endgültig mal anzupacken, verpuffen wie jedes blumenreich vorgetragene Wahlversprechen.
Man kann das Miteinander nicht immer mit Gesetzen und Vorschriften gestalten. Wie lange haben wir in Siegen darauf warten müssen, im Schritttempo durch die "Bahnhofstraße" fahren zu dürfen. Unter anderem hat der Ältestenrat dies über Jahre verhindert. Warum gilt dies z.B. nicht auch für die "Kölner Str."? Warum unterstellt man dem Radfahrer dies nicht in Rücksicht gemeinsam mit dem Fußgänger regeln zu können? Muss denn immer das 1% dieser Unbelehrbaren, die es in allen Bereichen gibt, dafür herhalten, ein Argument für das dagegen anzuführen? Der Radfahrer ist nicht generell schlecht oder gar böse. Er ist ein Verkehrsteilnehmer wie jeder andere auch. Aber solange er sich weiterhin in Siegen gegängelt und an den äußersten Rand verbannt fühlt, wird das 10%-Ziel auf sehr lange Sicht nicht erreicht werden. Selbst in den Siegener Fahrradstraßen ist er Freiwild für Parkplatzsuchende, denen die Gesundheit des Radfahres der eigenen, blinden Eroberungswut nur im Wege steht.
Auf jeder meiner fast täglichen Radfahrten zur Arbeit erlebe ich im Durchschnitt 3 Situationen, in denen ich lediglich durch den bedingungslosen Verzicht auf meine eigene Vorfahrt einen Unfall mit ungewissem Ausgang verhindern kann. Dabei fahre ich nicht in Rambomanier, unter Missachtung aller Verkehrsvorschriften kreuz und quer, rücksichtslos über die Straßen. Im Gegenteil, mit "Tagfahrlicht" und mit stets angepasster Geschwindigkeit erlebe ich die Hierarchie auf Siegens Straßen täglich am eigenen Leib.
Am Beispiel des Kreisels in Eiserfeld kann ich dies jederzeit vorführen. Wenn man dann jedoch als Radfahrer auf sein Recht pocht, wird man noch angepögelt und beleidigt.
Herr Stojan, es gibt sehr viel zu tun. Aber solange der Autoverkehr in jeder Hinsicht unangefochten zum Platzhirsch Nr.1 erkoren wird, warten wir in Siegen vergebens auf eine neue Kultur des Miteinanders im Straßenverkehr. Gönnen Sie sich mal mit dem Fahrradbeauftragten, oder mit den Vertretern der Stadtverwaltung, aber ohne Blitzlicht, ohne Fotografen, ohne Blaulicht, ohne Öffentlichkeitstermin eine Radfahrt durch Siegen und Sie werden feststellen wo es überall hakt. Lassen Sie sich mal "undercover" auf dieses einmalige Erlebnis ein. Sie werden Siegen aus einer komplett anderen Sicht kennenlernen ;-)
Quelle: ADFC Siegen
Um in Siegen den Radverkehrsanteil im Jahre 2020 auf 10% anzuheben, aus heutiger Sicht würde ich ihn auf weit unter 5% schätzen, braucht es mehr als ein paar bauliche Maßnahmen und eine Hochglanz-Imagekampagne.
Das ständige hin und her bei der Gewähr bestimmte Passagen in Siegen mit dem Rad straffrei zu befahren, hat bereits viele Radfahrer verunsichert. Solange der Radfahrer den Eindruck hat nicht erwünscht zu sein, wird er sich auch auf Siegens Straßen nie als gleichberechtigt oder sicher fühlen. Der Radfahrer wird hier einfach nicht ernst genommen. Die Ergebnisse der Fahrradklimatests der vergangenen Jahre sprechen eine eindeutige Sprache. Die von den Verantwortlichen der Stadt reflexhaft geäußerten Versprechen dies jetzt endgültig mal anzupacken, verpuffen wie jedes blumenreich vorgetragene Wahlversprechen.
Man kann das Miteinander nicht immer mit Gesetzen und Vorschriften gestalten. Wie lange haben wir in Siegen darauf warten müssen, im Schritttempo durch die "Bahnhofstraße" fahren zu dürfen. Unter anderem hat der Ältestenrat dies über Jahre verhindert. Warum gilt dies z.B. nicht auch für die "Kölner Str."? Warum unterstellt man dem Radfahrer dies nicht in Rücksicht gemeinsam mit dem Fußgänger regeln zu können? Muss denn immer das 1% dieser Unbelehrbaren, die es in allen Bereichen gibt, dafür herhalten, ein Argument für das dagegen anzuführen? Der Radfahrer ist nicht generell schlecht oder gar böse. Er ist ein Verkehrsteilnehmer wie jeder andere auch. Aber solange er sich weiterhin in Siegen gegängelt und an den äußersten Rand verbannt fühlt, wird das 10%-Ziel auf sehr lange Sicht nicht erreicht werden. Selbst in den Siegener Fahrradstraßen ist er Freiwild für Parkplatzsuchende, denen die Gesundheit des Radfahres der eigenen, blinden Eroberungswut nur im Wege steht.
Auf jeder meiner fast täglichen Radfahrten zur Arbeit erlebe ich im Durchschnitt 3 Situationen, in denen ich lediglich durch den bedingungslosen Verzicht auf meine eigene Vorfahrt einen Unfall mit ungewissem Ausgang verhindern kann. Dabei fahre ich nicht in Rambomanier, unter Missachtung aller Verkehrsvorschriften kreuz und quer, rücksichtslos über die Straßen. Im Gegenteil, mit "Tagfahrlicht" und mit stets angepasster Geschwindigkeit erlebe ich die Hierarchie auf Siegens Straßen täglich am eigenen Leib.
Am Beispiel des Kreisels in Eiserfeld kann ich dies jederzeit vorführen. Wenn man dann jedoch als Radfahrer auf sein Recht pocht, wird man noch angepögelt und beleidigt.
Herr Stojan, es gibt sehr viel zu tun. Aber solange der Autoverkehr in jeder Hinsicht unangefochten zum Platzhirsch Nr.1 erkoren wird, warten wir in Siegen vergebens auf eine neue Kultur des Miteinanders im Straßenverkehr. Gönnen Sie sich mal mit dem Fahrradbeauftragten, oder mit den Vertretern der Stadtverwaltung, aber ohne Blitzlicht, ohne Fotografen, ohne Blaulicht, ohne Öffentlichkeitstermin eine Radfahrt durch Siegen und Sie werden feststellen wo es überall hakt. Lassen Sie sich mal "undercover" auf dieses einmalige Erlebnis ein. Sie werden Siegen aus einer komplett anderen Sicht kennenlernen ;-)
Donnerstag, 21. Mai 2015
Die Niederländer radeln dem Trend entgegen
"WHO schlägt Alarm - Europäer werden immer dicker
Zu viel Fastfood, zu wenig Bewegung: Die Europäer werden immer fetter. Jetzt schlägt die WHO Alarm. Einem aktuellen Bericht zufolge wird in manchen Ländern im Jahr 2030 kaum noch jemand normalgewichtig sein."
...
KOPENHAGEN/PRAG. In Europa werden 2030 viel mehr Menschen als bisher mit Fettleibigkeit kämpfen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) für die Europäische Region in Kopenhagen warnt vor einer "Übergewichts-Krise enormer Ausmaße".
...
In den Daten der WHO steckt aber zumindest auch eine gute Nachricht: In den Niederlanden werden die Menschen den Annahmen zufolge schlanker. Weniger als die Hälfte der Männer dort soll in 15 Jahren noch übergewichtig sein (2010: 54 Prozent), nur 8 Prozent adipös (2010: 10 Prozent). Statt 13 Prozent kämpfen 2030 demnach nur noch 9 Prozent der Niederländerinnen mit Fettleibigkeit. (dpa)"
Quelle: Ärztezeitung
Warum ist das so? Warum folgen die Niederländer nicht diesem scheinbar unaufhaltsamen Trend in Europa?
Laut der Experten gibt es dafür wohl mehrere Gründe:
"Vor einigen Jahren gab es viel Werbung im Fernsehen für Süßigkeiten, das ist jetzt verboten“, sagt Ernährungswissenschaftler Prof .Fred Brouns von der Universität Maastricht.
Im Vergleich zu den Niederländern trinken z.B. die Deutschen 50% mehr Bier.
Ein weiterer Grund, wer hätte das gedacht: Im letzten Jahr radelten die Niederländer 14 Milliarden Kilometer. Das heißt: 2,5 Kilometer pro Person und Tag. Somit ist die mit dem Rad pro Person zurückgelegte Strecke in den letzten 5 Jahren um 10% angestiegen.
Steigende Benzinpreise und ein wachsenden Umweltbewustsein sind scheinbar nicht ursächlich für den Umstieg auf's Rad. Vielmehr sorgt ein vermehrtes Gesundheitsbewussstsein und der fehlende innerstädtische Parkraum für Autos für eine weitere, zunehmende Nutzung des Fahrrades im Berufsalltag und in der Freizeit.
Beispiel für eine geniale Infrastruktur für den Langsamverkehr in Eindhoven - der Hovenring:
Zu viel Fastfood, zu wenig Bewegung: Die Europäer werden immer fetter. Jetzt schlägt die WHO Alarm. Einem aktuellen Bericht zufolge wird in manchen Ländern im Jahr 2030 kaum noch jemand normalgewichtig sein."
...
KOPENHAGEN/PRAG. In Europa werden 2030 viel mehr Menschen als bisher mit Fettleibigkeit kämpfen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) für die Europäische Region in Kopenhagen warnt vor einer "Übergewichts-Krise enormer Ausmaße".
...
In den Daten der WHO steckt aber zumindest auch eine gute Nachricht: In den Niederlanden werden die Menschen den Annahmen zufolge schlanker. Weniger als die Hälfte der Männer dort soll in 15 Jahren noch übergewichtig sein (2010: 54 Prozent), nur 8 Prozent adipös (2010: 10 Prozent). Statt 13 Prozent kämpfen 2030 demnach nur noch 9 Prozent der Niederländerinnen mit Fettleibigkeit. (dpa)"
Quelle: Ärztezeitung
Warum ist das so? Warum folgen die Niederländer nicht diesem scheinbar unaufhaltsamen Trend in Europa?
Laut der Experten gibt es dafür wohl mehrere Gründe:
"Vor einigen Jahren gab es viel Werbung im Fernsehen für Süßigkeiten, das ist jetzt verboten“, sagt Ernährungswissenschaftler Prof .Fred Brouns von der Universität Maastricht.
Im Vergleich zu den Niederländern trinken z.B. die Deutschen 50% mehr Bier.
Ein weiterer Grund, wer hätte das gedacht: Im letzten Jahr radelten die Niederländer 14 Milliarden Kilometer. Das heißt: 2,5 Kilometer pro Person und Tag. Somit ist die mit dem Rad pro Person zurückgelegte Strecke in den letzten 5 Jahren um 10% angestiegen.
Steigende Benzinpreise und ein wachsenden Umweltbewustsein sind scheinbar nicht ursächlich für den Umstieg auf's Rad. Vielmehr sorgt ein vermehrtes Gesundheitsbewussstsein und der fehlende innerstädtische Parkraum für Autos für eine weitere, zunehmende Nutzung des Fahrrades im Berufsalltag und in der Freizeit.
Beispiel für eine geniale Infrastruktur für den Langsamverkehr in Eindhoven - der Hovenring:
Mittwoch, 20. Mai 2015
Siegen-Eiserfeld ... mal wieder eine Großbaustelle
Bedingt durch die Komplettsanierung der "Eiserfelder Straße" vom neuen Kreisel bis zum Bahnhof haben die Verantwortlichen den Entschluss gefasst die Radfahrer von dieser Großbaustelle fernzuhalten. Daher ist aus beiden Richtungen kommend ein striktes Durchfahrtverbot für Radfahrer eingerichtet worden. Momentan, die Baustelle wandert bis Ende des Jahres bis zum Bereich "Eiserfelder Bahnhof", ist somit eine Umgehung von der Aldi-Einfahrt bis zum Hallenbad vorgesehen.
So weit, so gut? Leider bezieht sich diese Einrichtung lediglich auf das Aufstellen von Durchfahrtverbotsschilder und der notwendigen Umleitungsbeschilderung. Denn falls der geneigte Fahrradfahrer jetzt davon ausgeht, dass man ihm auf dieser Umleitungspassage z.B. eine unterstützende Überquerungshilfen für Hochbordsteinkanten anbietet, dann hat er wohl noch nie mit der in Siegen deutlich ausgeprägten, fehlenden Unterstützung für Radfahrer Bekanntschaft gemacht.
Wenn man nun bedenkt, dass sich die Stadt Siegen laut Maßnahmenkatalog des aktuellen „Integrierten Klimakonzeptes" mittelfristig um die Aufnahme in die "AGFS - Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW" bemüht, dann liegen wohl erneut Anspruch und Wirklichkeit sehr weit auseinander.
Hochbordsteine auf beiden Seiten der Hallenbadzufahrt / Radfahr-Umleitung:
So weit, so gut? Leider bezieht sich diese Einrichtung lediglich auf das Aufstellen von Durchfahrtverbotsschilder und der notwendigen Umleitungsbeschilderung. Denn falls der geneigte Fahrradfahrer jetzt davon ausgeht, dass man ihm auf dieser Umleitungspassage z.B. eine unterstützende Überquerungshilfen für Hochbordsteinkanten anbietet, dann hat er wohl noch nie mit der in Siegen deutlich ausgeprägten, fehlenden Unterstützung für Radfahrer Bekanntschaft gemacht.
Wenn man nun bedenkt, dass sich die Stadt Siegen laut Maßnahmenkatalog des aktuellen „Integrierten Klimakonzeptes" mittelfristig um die Aufnahme in die "AGFS - Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW" bemüht, dann liegen wohl erneut Anspruch und Wirklichkeit sehr weit auseinander.
Hochbordsteine auf beiden Seiten der Hallenbadzufahrt / Radfahr-Umleitung:
Morgens um 7:15 Uhr ist diese Umgehung oftmals noch gesperrt:
Will man die Radfahrer schützen oder versucht man uns erneut aus dem Revier der anderen Verkehrsteilnehmer zu verdrängen? Wenn man uns etwas Gutes tun möchte, dann genügt es nicht nur entsprechende Verbotsschilder aufzustellen. Ein E-Rollstuhlfahrer musste gestern komplett durch die Baustelle fahren, weil er die Hochbordsteine ohne fremde Hilfe nicht überwinden konnte. Durchdachte Barrierefreiheit und Inklusion sieht anders aus.
...ergänzende "Momente" meines Radfahreralltags auf der Strecke nach Si-Weidenau:
Durch den VDSL-Ausbau in Siegen muss man auch auf Radwegen mit regelmäßigem Baustellenverkehr rechnen. Dieser lässt schon mal das eine oder andere wackelige Vermächtnis zurück:
Gestern kam mir im Verlauf dieses kombinierten Fußgänger-/Radweges ein aus der Eintracht kommender, mit überhöhter Geschwindigkeit fahrender Mitarbeiterbus der ausführenden Firma entgegen. Nur mit einem beherzten Ausweichen auf den Grünstreifen konnten sich einige Läufer in Sicherheit bringen. Dieser Abschnitt wird von dieser Firma oft als Abkürzung in Richtung Industriegebiet "Schemscheid" genutzt. Da in diesem Bereich zunehmend kleine und große Erholungssuchende unterwegs sind, muss von allen "Verkehrsteilnehmer" eine entsprechende Rücksichtnahme gelebt werden.
Auf der Weiterfahrt wird dieser Radweg im Bereich des Lockschuppens seit Wochen regelmäßig als Parkfläche genutzt:
Vor geraumer Zeit hatte ich diesen Blog eingestellt. Auch wenn er nicht zu einer wahrnehmbaren Verbesserung der Situation für Radfahrer in Siegen und Wilnsdorf beiträgt, so werde ich an dieser Stelle zukünftig wieder von meinen Erlebnissen als "Zweiradpendler" berichten.
Einige, leider regelmäßige Erlebnisse auf meiner Fahrt zur Arbeit:
- PKW und LKW befahren durchgängig den Schutzstreifen in Eiserfeld
- rasende parkplatzsuchende Berufsschüler auf der "Fahrradstraße" unter der HTS (im Straßenverlauf "An der Unterführung")
- Fahrradwege und Schutzstreifen werden als Parkplatz benutzt
- bewusstes oder unbewusstes Vorfahrtnehmen von motorisierten Verkehrsteilnehmer
(ich fahre grundsätzlich nur noch mit Licht, leider meist ohne Wirkung)
- kein Einhalten des Mindestabstandes beim Überholen mit oder ohne Gegenverkehr
- Queren der Fahrbahn von Autos und Fußgänger ohne auf den Radverkehr zu achten
- schlechte Straßenbeläge und Schlaglöcher besonders im Straßenrandbereich
Mittwoch, 6. Mai 2015
Critical Mass Siegen - 1. Ausfahrt in 2015
Am 7.Mai ist es endlich
so weit. Die erste Siegener „Critical Mass“ des Jahres steht an. Jetzt heißt es
Freunde, Bekannte, Kollegen, Mitschüler, Kommilitonen, Familienangehörige von
unserer gemeinsamen Fahrradfahrt zu begeistern. Je mehr Teilnehmer an unserer Radtour
durch Siegen teilnehmen, desto größer ist die Aufmerksamkeit, die wir für das Fahrrad
als gleichberechtigtes Verkehrsmittel in unserer Stadt gewinnen. Nicht zuletzt wächst
so auch der Spaßfaktor für alle Mitfahrer. Denn eins soll die „Critical Mass“
auf jeden Fall machen: Spaß und Freude am Radfahren.
Einige Kurzinfos für Einsteiger und zur allgemeinen Auffrischung:
Die „Critical Mass“ beruft sich auf den §27 der Straßenverkehrsordnung:
Einige Kurzinfos für Einsteiger und zur allgemeinen Auffrischung:
Die „Critical Mass“ beruft sich auf den §27 der Straßenverkehrsordnung:
§ 27 Verbände
(1) Für geschlossene Verbände gelten die für den gesamten Fahrverkehr einheitlich bestehenden Verkehrsregeln und Anordnungen sinngemäß. Mehr als 15 Mitfahrer dürfen einen geschlossenen Verband bilden. Dann dürfen sie zu zweit nebeneinander auf der Fahrbahn fahren.
Daraus ergibt sich auch die Besonderheit, dass wir als Gruppe geschlossen über eine, während der Durchfahrt auf rot umspringende Verkehrssignalanlage fahren dürfen. Dies ist vergleichbar mit einem LKW mit Hänger. Dabei dürfen wir eine komplette Fahrbahnspur benutzen.
Es gibt keinen Verantwortlichen oder Organisator. Wir fahren gemeinsam Rad und bilden zu unserer Sicherheit einen Verband.
Die Mitfahrer sind während ihrer zufälligen, gemeinsamen Fahrt ein Teil des Verkehrs und sind für ihr Verhalten und für die Sicherheit des eigenen Fahrrades selbst verantwortlich. Das schließt natürlich die Solidarität und Verantwortung gegenüber Anderen nicht aus.
Wir behindern nicht den motorisierten Straßenverkehr. Im Gegenteil, wir lassen ihn mitfahren ;-)
Die Gruppe sollte möglichst geschlossen bleiben, um so den Charakter des Verbandes einzuhalten.
Wir fahren mit einer moderaten Geschwindigkeit von 12 bis 15 km/h, so dass jeder Teilnehmer entspannt mitfahren kann.
Fußgänger sollte das Queren der Fahrbahn gefahrlos ermöglicht werden.
Polizei und Rettungsfahrzeuge haben immer Vorrang.
Wir provozieren keine anderen Verkehrsteilnehmer und lassen uns auch nicht provozieren.
Kurz gesagt: Die „Critical Mass“ ist eine Idee von bestechender Einfachheit: Gemeinsames Fahrradfahren unter Einhaltung aller Verkehrsregeln durch unsere Stadt. Präsenz zeigen und so daran erinnern, dass die StVO viel muskelkraftfreundlicher ist, als es die meisten motorisierten Verkehrsteilnehmer glauben.
Die „Critical Mass“ hat nicht das Ziel den Verkehr zu blockieren. Der motorisierte Verkehr verstopft die Straßen tagtäglich in unserer Stadt, ohne dass jeder einzelne Autofahrer das plant oder sich dafür verantwortlich fühlt. Die „Critical Mass“ ist nichts anderes als eine Gruppe von Fahrradfahrer, die sich für eine kurze Zeit ebenfalls in den Verkehr mischen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger...
Ein kleiner Motivationsschub und Aufruf zum Schluss:
Alle “alten Hasen” sind hiermit herzlich aufgerufen jeweils eine*n Bekannte*n mitzubringen.
Schließlich wollen wir von Jahr zu Jahr immer mehr werden, oder!?
Wir sehen uns!
Donnerstag, 8. Januar 2015
Mittwoch, 26. November 2014
Neuer Zwischenstand "Fahrradklima-Test 2014"
Teilnehmerstand am 24.11.2014:
("geklammert" sind die Teilnehmerzahlen aus dem Jahr 2012)
Siegen: 300 (282)
Wilnsdorf: 76 (6)
Kreuztal: 53 (42)
Netphen: 49 (18)
Hilchenbach: 39 (66)
Freudenberg: 8 (6)
Die Umfrage zur "aktuellen Situation" für Fahrradfahrer endet am 30.November 2014.
Hier geht es zum Onlinefragebogen für alle diejeniegen, die noch abstimmen wollen...
("geklammert" sind die Teilnehmerzahlen aus dem Jahr 2012)
Siegen: 300 (282)
Wilnsdorf: 76 (6)
Kreuztal: 53 (42)
Netphen: 49 (18)
Hilchenbach: 39 (66)
Freudenberg: 8 (6)
Die Umfrage zur "aktuellen Situation" für Fahrradfahrer endet am 30.November 2014.
Hier geht es zum Onlinefragebogen für alle diejeniegen, die noch abstimmen wollen...
Mittwoch, 24. September 2014
ADFC-Fahrradklima-Test 2014
Es
ist wieder soweit. Der ADFC bittet um die Bewertung der örtlichen
Fahrradsituation. Diese Chance einer ehrlichen und objektiven
Bestandsaufnahme sollten wir uns nicht entgehen lassen.
Schließlich wird auch im Siegener Rat an der Umsetzung eines Radverkehrskonzeptes für Siegen "gearbeitet". Die erste hilfreiche Unterstützung bei dieser Mammutaufgabe können wir bereits mit unserer Bewertung leisten.
Im Original:
"Wie fahrradfreundlich ist Ihre Stadt oder Gemeinde?
Wie wohl fühlen Sie sich als Radfahrerin oder Radfahrer in Ihrer Stadt oder Gemeinde? Bewerten Sie die Fahrradsituation vor Ort und tragen Sie damit zur Verbesserung des Verkehrsklimas bei. Der Fahrradklima-Test des ADFC ist die größte Umfrage dieser Art."
Quelle: ADFC
Schließlich wird auch im Siegener Rat an der Umsetzung eines Radverkehrskonzeptes für Siegen "gearbeitet". Die erste hilfreiche Unterstützung bei dieser Mammutaufgabe können wir bereits mit unserer Bewertung leisten.
Im Original:
"Wie fahrradfreundlich ist Ihre Stadt oder Gemeinde?
Wie wohl fühlen Sie sich als Radfahrerin oder Radfahrer in Ihrer Stadt oder Gemeinde? Bewerten Sie die Fahrradsituation vor Ort und tragen Sie damit zur Verbesserung des Verkehrsklimas bei. Der Fahrradklima-Test des ADFC ist die größte Umfrage dieser Art."
Quelle: ADFC
Montag, 15. September 2014
Die "Mood - Tour 2014 " braucht unsere Unterstützung in Siegen
"Was ist die MOOD TOUR ?
Die MOOD TOUR ist Deutschlands erstes Aktionsprogramm auf Rädern, das 2014 zum zweiten Mal durch Deutschland rollt und einen Beitrag zur Entstigmatisierung der Depression als Erkrankung leistet: in zwölf Etappen radeln 64 Depressionserfahrene und -unerfahrene Menschen im Zeltbetrieb 7000 km durch die ganze Republik. Während dieser dreimonatigen Staffel-Fahrt finden in zahlreichen Städten Infostand- und Mitfahr-Aktionen statt, die direkten Kontakt zu Bürgern herstellen.
Die MOOD (engl. für Stimmung) TOUR möchte beides: Stimmung machen & Mut."Die MOOD TOUR ist Deutschlands erstes Aktionsprogramm auf Rädern, das 2014 zum zweiten Mal durch Deutschland rollt und einen Beitrag zur Entstigmatisierung der Depression als Erkrankung leistet: in zwölf Etappen radeln 64 Depressionserfahrene und -unerfahrene Menschen im Zeltbetrieb 7000 km durch die ganze Republik. Während dieser dreimonatigen Staffel-Fahrt finden in zahlreichen Städten Infostand- und Mitfahr-Aktionen statt, die direkten Kontakt zu Bürgern herstellen.
Quelle: mood-tour.de
Diese Aktion verdient es auch in Siegen unterstützt zu werden.
Daher der nachfolgende Aufruf des
"ADFC Siegen-Wittgenstein e. V." sowie "Bündnis gegen Depression Olpe-Siegen-Wittgenstein":
Feierabend-Begleitung
der
Mood-Tour am Donnerstag, 18.09.2014, 17:00 Siegen, Sieg-Caree
Die Mood-Tour (www.mood-tour.de) findet nach 2012 nun zum zweiten Mal statt und besucht auch wieder Siegen. Dabei fahren mehrere wechselnde Teams auf Tandems kreuz und quer durch Deutschland. Die Mood-Tour möchte dabei auf das Thema Depression aufmerksam machen. Es geht einerseits darum zu zeigen, dass sportliche Aktivität wie Fahrradfahren vor Depression schützen kann, andererseits darum Vorteile gegenüber Depression abzubauen. Bundesweit berichten die Medien über die Aktion. Es fahren Betroffene und Nicht-Betroffene gemeinsam auf einem Tandem. Eine besondere Herausforderung: denn für die meisten Teilnehmer ist dies die erste mehrtägige Radtour. Die Mood-Tour wird ca. 16:00 am Sieg-Caree eintreffen. Um 17:00 wird die Mood-Tour auf gemütlicher ebener Strecke nach Niederschelden begleitet. Dabei werden sich sicher wieder viele anregende Gespräche ergeben. Helfen Sie durch Ihre Anwesenheit das Anliegen zu unterstützen.
Wir sehen uns ?!
15.000 km
Heute morgen habe ich für mich eine weitere Schallmauer durchbrochen. Denn mit der heutigen Radfahrt zur Arbeit habe ich die 15.000 Kilometer Hürde geknackt. Aber es geht weiter, schließlich motivieren mich ja nicht ausschließlich irgendwelche Zahlen, denn es geht mir primär um meinen Spaß, die Umwelt und besonders wichtig, um meine eigene Gesundheit.
Seit 2007 fahre ich inzwischen mehr oder weniger regelmäßig mit dem Rad zur Arbeit. Pro Tag addieren sich so knapp 34 Kilometer auf das Sammelkonto.
Ich versuche jahreszeitenunabhängig mit dem Rad zu fahren, aber wenn es dann doch zu nass, zu kalt oder gar zu eisig wird, nutze ich wohl oder übel auch entsprechende Alternativen.
Seit 2007 fahre ich inzwischen mehr oder weniger regelmäßig mit dem Rad zur Arbeit. Pro Tag addieren sich so knapp 34 Kilometer auf das Sammelkonto.
Ich versuche jahreszeitenunabhängig mit dem Rad zu fahren, aber wenn es dann doch zu nass, zu kalt oder gar zu eisig wird, nutze ich wohl oder übel auch entsprechende Alternativen.
Mittwoch, 16. Juli 2014
Eine Wertschätzung der ganz besonderen Art
„Die Stadt Siegen hat mit dem Umbau von Kölner
Tor und Abschnitten der Sandstraße und Koblenzer Straße ein gutes Stück
mehr Urbanität gewonnen.“
Quelle: VCD (Verkehrsclub Deutschland) – www.siegen.de
Äußerst erstaunlich bei dieser großen Wertschätzung ist jedoch der Tatbestand, dass bei der Planung und somit auch bei der späteren Umsetzung, dieser für Siegen sehr umfangreichen Baumaßnahme, absolut keine Einflussnahme für die Belange der Fahrradfahrer möglich war.
Daher ist der bisher zufällige Start der Siegener „Critical Mass“ am symbolträchtigen „Kölner Tor“ eine sehr gute Wahl. Denn hier zeigt sich in besonders deutlicher Form, wem das neue Konzept am meisten dient. Die Siegener Radfahrer haben jedoch inzwischen eine weitere und auch sichtbare Plattform etabliert, um jeweils am ersten Donnerstag im Monat um 17:30 Uhr auf sich aufmerksam zu machen. Das Ziel dieser Fahrten ist nicht die Behinderung anderer Mobilitätsformen, vielmehr soll so das Recht auf eine gefahrlose Teilhabe der Fahrradfahrer am Siegener Straßenverkehr verdeutlicht werden.
Quelle: VCD (Verkehrsclub Deutschland) – www.siegen.de
Äußerst erstaunlich bei dieser großen Wertschätzung ist jedoch der Tatbestand, dass bei der Planung und somit auch bei der späteren Umsetzung, dieser für Siegen sehr umfangreichen Baumaßnahme, absolut keine Einflussnahme für die Belange der Fahrradfahrer möglich war.
Daher ist der bisher zufällige Start der Siegener „Critical Mass“ am symbolträchtigen „Kölner Tor“ eine sehr gute Wahl. Denn hier zeigt sich in besonders deutlicher Form, wem das neue Konzept am meisten dient. Die Siegener Radfahrer haben jedoch inzwischen eine weitere und auch sichtbare Plattform etabliert, um jeweils am ersten Donnerstag im Monat um 17:30 Uhr auf sich aufmerksam zu machen. Das Ziel dieser Fahrten ist nicht die Behinderung anderer Mobilitätsformen, vielmehr soll so das Recht auf eine gefahrlose Teilhabe der Fahrradfahrer am Siegener Straßenverkehr verdeutlicht werden.
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Freitag, 6. Juni 2014
Siegen ist um eine (weitere) Attraktion reicher
Die 1. Critical Mass am
05.06.2014 in der Krönchenstadt war aus der Sicht aller Beteiligten ein voller
Erfolg. Der Startpunkt dieser zufällig stattfindenden Tour durch Siegen und
Weidenau war mit dem „Kölner Tor“ recht zentral gewählt. Bereits dort wurde die
langsam größer werdende Ansammlung an Radfahrern/innen von den vorbeigehenden
Passanten aufmerksam und bewusst wahrgenommen. Manchen Autofahrer lief wahrscheinlich bereits mit der
Vorstellung ihr Revier mit uns Radfahrern teilen zu müssen ein kalter Schauer
über den Rücken. Aber warum nur? Wir sind doch nur Verkehrsteilnehmer, die ein
wenig Fahrrad fahren wollen.
Ab 17:15 Uhr versammelten
sich die ersten Radfahrer bei herrlichem Ausflugswetter unterhalb der frisch
sanierten Stadtmauer am „Kölner Tor“. Um in den rechtlichen Genuss des §27 der
STVO zu gelangen, bedarf es mindestens 16 Mitfahrer. Schließen sich mindestens 16 Radler zu einer Gruppe zusammen, gelten sie als geschlossener
Verband - und damit als ein einziger Verkehrsteilnehmer. Als geschlossener
Verband dürfen sie nicht nur zu zweit nebeneinander auf der Fahrbahn fahren,
sondern den anderen Teilnehmern auch noch dann folgen, wenn eine Ampel längst
von Grün auf Rot gesprungen ist.
Anfangs herrschte in der
Gruppe noch eine gewisse Unsicherheit diese Anzahl auch tatsächlich zu
erreichen. Aber die 1. Siegener Critical Mass war nicht mehr aufzuhalten. Knapp
über 25 Radfahrer/innen wollten schließlich bei der Premiere dieses bedeutsamen
Zufalls in Siegen dabei sein. Man verspürte als sogenanntes „Gründungsmitglied“
schon einen gewissen Stolz und auch eine
Spur Erleichterung diese erste Hürde genommen zu haben. Wir waren eine bunte
Truppe aus großen und auch ganz kleinen Mitfahrern. Wieder wurde deutlich, dass
man den Typ Radfahrer nicht an ausgewählten, einzelnen Merkmalen festmachen
kann. Vielmehr war es auch hier die Vielfalt der Menschen, die mit diesem
ersten Fingerzeig einer gesunden und umweltfreundlichen Fortbewegungsform eine
ganz besondere und wichtige Bedeutung geben wollten.
Nach einigen Beweisfotos ging es dann endlich los. Irgendeiner aus der Gruppe fuhr voraus und alle anderen fanden die von ihm eingeschlagene Route toll und folgten ihm wie ein Schwarm. Ab jetzt galt es diesen erstmals gebildeten Verband nach außen deutlich erkennbar zu erhalten. Aufbrechende Lücken wurden schnell geschlossen. Mit einer für alle Beteiligten angemessenen, eher gemütlichen Geschwindigkeit radelten wir nun im Revier der Verbrennungsmotoren. Auf der ersten kurzen Kennlernrunde lagen symbolträchtige Orte wie „Reichwaldsecke“, „ZOB“, „City Galerie“, „Kochs Ecke“, „Löhrtor“, „Häutebachweg“ und als kurzer Zwischenhalt erneut das „Kölner Tor“. Die „Verbandsmitglieder“ waren schon nach diesen ersten Metern komplett begeistert. Nach einem kurzen Meinungsaustausch ging es wieder los. Relativ schnell hatte der Vorausfahrende das Gefühl, dass Weidenau ein absolut lohnendes Ziel wäre. So durfte neben der „Sandstraße“ auch die „Hagener Straße“ in den Genuss dieser neuen Bewegung werden. Ein an das Verbandsende aufschließendes Polizeiauto nahm uns zwar war, zu übersehen waren wir nicht, aber die beiden Insassen leiteten für sich keine Notwendigkeit ab in diese friedlich dahingleitende Feierabendtruppe zerstörerisch einzugreifen.
Nach einigen Beweisfotos ging es dann endlich los. Irgendeiner aus der Gruppe fuhr voraus und alle anderen fanden die von ihm eingeschlagene Route toll und folgten ihm wie ein Schwarm. Ab jetzt galt es diesen erstmals gebildeten Verband nach außen deutlich erkennbar zu erhalten. Aufbrechende Lücken wurden schnell geschlossen. Mit einer für alle Beteiligten angemessenen, eher gemütlichen Geschwindigkeit radelten wir nun im Revier der Verbrennungsmotoren. Auf der ersten kurzen Kennlernrunde lagen symbolträchtige Orte wie „Reichwaldsecke“, „ZOB“, „City Galerie“, „Kochs Ecke“, „Löhrtor“, „Häutebachweg“ und als kurzer Zwischenhalt erneut das „Kölner Tor“. Die „Verbandsmitglieder“ waren schon nach diesen ersten Metern komplett begeistert. Nach einem kurzen Meinungsaustausch ging es wieder los. Relativ schnell hatte der Vorausfahrende das Gefühl, dass Weidenau ein absolut lohnendes Ziel wäre. So durfte neben der „Sandstraße“ auch die „Hagener Straße“ in den Genuss dieser neuen Bewegung werden. Ein an das Verbandsende aufschließendes Polizeiauto nahm uns zwar war, zu übersehen waren wir nicht, aber die beiden Insassen leiteten für sich keine Notwendigkeit ab in diese friedlich dahingleitende Feierabendtruppe zerstörerisch einzugreifen.
Der „Weidenauer
Busbahnhof“ diente uns als nächster Zwischenstopp und erneute Bestandsaufnahme.
„Sind wir noch eine kritische Masse?“ Die Bestätigung war ein wichtiges Signal
für unsere Weiterfahrt. Nach einer spontan eingelegten Ehrenrunde im „Obi-Kreisel“
verschlug es uns über die „Bismarkstraße“, „Herrenwiese“ wieder auf die „Hagener
Straße“ Richtung Süden zurück nach Siegen. Auch der „ZOB“ hatte nun das
unzweifelhafte Vergnügen einer kompletten Umrundung. Diesmal bogen wir an „Kochs
Ecke“, der zentralsten aller Siegener Kreuzungen, direkt nach links auf die „Koblenzer
Straße“ Richtung „Kölner Tor“ ab. Auf der Höhe des „Obergraben“ wurden wir dann
doch noch den Status „Kritische Masse“ los. Ab jetzt waren wir nur noch 15
tapfere Radler. Aber das Ziel lag ja direkt vor uns. Wir steuerten das Kölner
Tor an und waren sichtlich begeistert von dem, was wir in den letzten 90
Minuten erlebt und geschafft hatten. Denn ab sofort gehört Siegen dazu: Wir
haben eine „Critical Mass“. Nach einem kurzen Meinungsaustausch und einem
spontan formulierten Schlusswort freuten wir uns bereits auf den nächsten
Zufall im Juli. Um ihm aber doch eine gewisse
Regelmäßigkeit zugrunde zu legen, bietet sich in Siegen immer der erste
Donnerstag im Monat um 17:30 Uhr an, um ihm doch eine Fortsetzung zu sichern.
Nun verschlug es uns mit der traurigen Gewissheit in alle Himmelsrichtungen, genau 4 Wochen lang nicht in den Genuss des §27 der STVO zu kommen.
Nun verschlug es uns mit der traurigen Gewissheit in alle Himmelsrichtungen, genau 4 Wochen lang nicht in den Genuss des §27 der STVO zu kommen.
Fazit:
Unsere Premiere war ein
voller Erfolg.
Es hat allen extrem viel
Spaß gemacht.
Es hat keine kritische
Situation gegeben. Ok, vielleicht eine einzige. Alle Mitfahrer waren sich jedoch
immer ihrer eigenen Verantwortung und der für die Gruppe bewusst.
Ein dickes Dankeschön auch an die Autofahrer und Busfahrer, die unserem
Verband die nötige Achtung und Sicherheit geschenkt haben. Wir wollen keine
Konfrontation zwischen den Verkehrsteilnehmer schüren. Vielmehr ist es unser
Ziel für ein vernünftiges Miteinander aller Beteiligten auf der Straße zu werben.
Aus unserer Sicht ist das gelungen.
Ganz wichtig, deshalb als Wiederholung:
Ganz wichtig, deshalb als Wiederholung:
Die Fortsetzung dieses
Erfolges findet laut der Informationen die mir bekannt sind am 03.07.2014
statt. Die Einträge in den sozialen Netzwerken halten dazu immer die neusten
Informationen bereit. Diese Einträge sind mit den Suchbegriffen „Critical Mass
Siegen“ sehr leicht zu finden.
Auch wichtig, deshalb auch als Wiederholung:
Auch wichtig, deshalb auch als Wiederholung:
Es handelt sich bei
diesem Eintrag um ein reines Informationsangebot. Termine und Treffpunkte zu Critical-Mass-Veranstaltungen
werden nicht von mir, sondern im Internet auf verschiedenen Informationskanälen
spontan ausgetauscht.
Denn nur der Zufall will es, dass wir uns treffen.
Denn nur der Zufall will es, dass wir uns treffen.
Weitere Bilder unter facebook
Donnerstag, 17. April 2014
Aus gegebenem Anlass: "1. Critical Mass in Siegen"
05.06.2014 - Start zur "1. Critical Mass" in Siegen
Keine Sorge, der 1. April ist lange vorbei !!!
In der aktuellen "Blitzventil-Ausgabe" des ADFC Siegen heißt es bezogen auf die Infrastruktur für uns Fahrradfahrer zu recht: "Siegen ist (alles andere als) normal."
Aber ein wenig Normalität scheint jetzt doch in Siegen einzuziehen.
Trommelwirbel....denn:
Er ist da, der lang ersehnte Startschuss für die "1. Critical Mass" auf Siegener Straßen!
Nochmals zum Grundgedanken einer Critical Mass:
Critical mass (engl. für „kritische Masse“) ist eine international verwendete Form der direkten Aktion, bei der sich mehrere nicht motorisierte Verkehrsteilnehmer (hauptsächlich Radfahrer) scheinbar zufällig und unorganisiert treffen, um mit gemeinsamen und unhierarchischen Protestfahrten durch Innenstädte mit ihrer bloßen Menge und ihrem konzentrierten Auftreten auf ihre Belange und Rechte gegenüber dem motorisierten Individualverkehr aufmerksam zu machen.
Quelle: wikipedia
Kurzinfo des ADFC-Siegen:
In der aktuellen "Blitzventil-Ausgabe" des ADFC Siegen heißt es bezogen auf die Infrastruktur für uns Fahrradfahrer zu recht: "Siegen ist (alles andere als) normal."
Aber ein wenig Normalität scheint jetzt doch in Siegen einzuziehen.
Trommelwirbel....denn:
Er ist da, der lang ersehnte Startschuss für die "1. Critical Mass" auf Siegener Straßen!
Nochmals zum Grundgedanken einer Critical Mass:
Critical mass (engl. für „kritische Masse“) ist eine international verwendete Form der direkten Aktion, bei der sich mehrere nicht motorisierte Verkehrsteilnehmer (hauptsächlich Radfahrer) scheinbar zufällig und unorganisiert treffen, um mit gemeinsamen und unhierarchischen Protestfahrten durch Innenstädte mit ihrer bloßen Menge und ihrem konzentrierten Auftreten auf ihre Belange und Rechte gegenüber dem motorisierten Individualverkehr aufmerksam zu machen.
Quelle: wikipedia
Kurzinfo des ADFC-Siegen:
Zusammenfassend
gilt zu sagen, dass der Termin für das zufällige Treffen der
1.Donnerstag im Monat um genau 17:30 am "Kölner Tor" sein könnte. Ich
bin gespannt :-)
Weitere daraus ableitbare Termine sind somit der 03.07.2014, 07.08.2014, 04.09.2014 und der 02.10.2014.
Aus der nachfolgenden Kalenderübersicht des ADFC Siegen wird deutlich, wie harmonisch sich die Termine der "Critical Mass" in die Monatsplanung der Siegener Fahrradfahrer einfügen könnten.
Weitere daraus ableitbare Termine sind somit der 03.07.2014, 07.08.2014, 04.09.2014 und der 02.10.2014.
Aus der nachfolgenden Kalenderübersicht des ADFC Siegen wird deutlich, wie harmonisch sich die Termine der "Critical Mass" in die Monatsplanung der Siegener Fahrradfahrer einfügen könnten.
Jetzt liegt es an uns, diese lange ersehnte Möglichkeit zu nutzten, unserer Rechte friedlich aber sehr deutlich öffentlich zu machen.
Wir sehen uns (?) !!!
Weitere, ebenfalls reine Informationswege bzgl. dieses "Zufalls":
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