Mittwoch, 26. November 2014

Neuer Zwischenstand "Fahrradklima-Test 2014"

Teilnehmerstand am 24.11.2014:
 ("geklammert" sind die Teilnehmerzahlen aus dem Jahr 2012)

Siegen:            300 (282)
Wilnsdorf:        76 (6)
Kreuztal:          53 (42) 
Netphen:          49 (18)
Hilchenbach:   39 (66)
Freudenberg:    8 (6)

Die Umfrage zur "aktuellen Situation" für Fahrradfahrer endet am 30.November 2014.

Hier geht es zum Onlinefragebogen für alle diejeniegen, die noch abstimmen wollen...

Mittwoch, 24. September 2014

ADFC-Fahrradklima-Test 2014

Es ist wieder soweit. Der ADFC bittet um die Bewertung der örtlichen Fahrradsituation. Diese Chance einer ehrlichen und objektiven Bestandsaufnahme sollten wir uns nicht entgehen lassen.
Schließlich wird auch im Siegener Rat an der Umsetzung eines Radverkehrskonzeptes für Siegen "gearbeitet". Die erste hilfreiche Unterstützung bei dieser Mammutaufgabe können wir bereits mit unserer Bewertung leisten.
Im Original:
"Wie fahrradfreundlich ist Ihre Stadt oder Gemeinde?
Wie wohl fühlen Sie sich als Radfahrerin oder Radfahrer in Ihrer Stadt oder Gemeinde? Bewerten Sie die Fahrradsituation vor Ort und tragen Sie damit zur Verbesserung des Verkehrsklimas bei. Der Fahrradklima-Test des ADFC ist die größte Umfrage dieser Art."
Quelle: ADFC

Montag, 15. September 2014

Die "Mood - Tour 2014 " braucht unsere Unterstützung in Siegen

Vorab zur Information:
"Was ist die MOOD TOUR ?

Die MOOD TOUR ist Deutschlands erstes Aktionsprogramm auf Rädern, das 2014 zum zweiten Mal durch Deutschland rollt und einen Beitrag zur Entstigmatisierung der Depression als Erkrankung leistet: in zwölf Etappen radeln 64 Depressionserfahrene und -unerfahrene Menschen im Zeltbetrieb 7000 km durch die ganze Republik. Während dieser dreimonatigen Staffel-Fahrt finden in zahlreichen Städten Infostand- und Mitfahr-Aktionen statt, die direkten Kontakt zu Bürgern herstellen.
Die MOOD (engl. für Stimmung) TOUR möchte beides: Stimmung machen & Mut."

Quelle:  mood-tour.de

Diese Aktion verdient es auch in Siegen unterstützt zu werden.

Daher der nachfolgende Aufruf des
"ADFC Siegen-Wittgenstein e. V." sowie "Bündnis gegen Depression Olpe-Siegen-Wittgenstein":

Feierabend-Begleitung der Mood-Tour am Donnerstag, 18.09.2014, 17:00 Siegen, Sieg-Caree

Die Mood-Tour (www.mood-tour.de) findet nach 2012 nun zum zweiten Mal statt und besucht auch wieder Siegen. Dabei fahren mehrere wechselnde Teams auf Tandems kreuz und quer durch Deutschland. Die Mood-Tour möchte dabei auf das Thema Depression aufmerksam machen. Es geht einerseits darum zu zeigen, dass sportliche Aktivität wie Fahrradfahren vor Depression schützen kann, andererseits darum Vorteile gegenüber Depression abzubauen. Bundesweit berichten die Medien über die Aktion. Es fahren Betroffene und Nicht-Betroffene gemeinsam auf einem Tandem. Eine besondere Herausforderung: denn für die meisten Teilnehmer ist dies die erste mehrtägige Radtour. Die Mood-Tour wird ca. 16:00 am Sieg-Caree eintreffen. Um 17:00 wird die Mood-Tour auf gemütlicher ebener Strecke nach Niederschelden begleitet. Dabei werden sich sicher wieder viele anregende Gespräche ergeben. Helfen Sie durch Ihre Anwesenheit das Anliegen zu unterstützen.  


Wir sehen uns ?!

15.000 km

Heute morgen habe ich für mich eine weitere Schallmauer durchbrochen. Denn mit der heutigen Radfahrt zur Arbeit habe ich die 15.000 Kilometer Hürde geknackt. Aber es geht weiter, schließlich motivieren mich ja nicht ausschließlich irgendwelche Zahlen, denn es geht mir primär um meinen Spaß, die Umwelt und besonders wichtig, um meine eigene Gesundheit.
Seit 2007 fahre ich inzwischen mehr oder weniger regelmäßig mit dem Rad zur Arbeit. Pro Tag addieren sich so knapp 34 Kilometer auf das Sammelkonto. 
Ich versuche jahreszeitenunabhängig mit dem Rad zu fahren, aber wenn es dann doch zu nass, zu kalt oder gar zu eisig wird, nutze ich wohl oder übel auch entsprechende Alternativen.

Mittwoch, 16. Juli 2014

Eine Wertschätzung der ganz besonderen Art

„Die Stadt Siegen hat mit dem Umbau von Kölner Tor und Abschnitten der Sandstraße und Koblenzer Straße ein gutes Stück mehr Urbanität gewonnen.“

Quelle: VCD (Verkehrsclub Deutschland) – www.siegen.de

Äußerst erstaunlich bei dieser großen Wertschätzung ist jedoch der Tatbestand, dass bei der Planung und somit auch bei der späteren Umsetzung, dieser für Siegen sehr umfangreichen Baumaßnahme, absolut keine Einflussnahme für die Belange der Fahrradfahrer möglich war.

Daher ist der bisher zufällige Start der Siegener „Critical Mass“ am symbolträchtigen „Kölner Tor“ eine sehr gute Wahl. Denn hier zeigt sich in besonders deutlicher Form, wem das neue Konzept am meisten dient. Die Siegener Radfahrer haben jedoch inzwischen eine weitere und auch sichtbare Plattform etabliert, um jeweils am ersten Donnerstag im Monat um 17:30 Uhr auf sich aufmerksam zu machen. Das Ziel dieser Fahrten ist nicht die Behinderung anderer Mobilitätsformen, vielmehr soll so das Recht auf eine gefahrlose Teilhabe der Fahrradfahrer am Siegener Straßenverkehr verdeutlicht werden. 


Freitag, 6. Juni 2014

Siegen ist um eine (weitere) Attraktion reicher

Die 1. Critical Mass am 05.06.2014 in der Krönchenstadt war aus der Sicht aller Beteiligten ein voller Erfolg. Der Startpunkt dieser zufällig stattfindenden Tour durch Siegen und Weidenau war mit dem „Kölner Tor“ recht zentral gewählt. Bereits dort wurde die langsam größer werdende Ansammlung an  Radfahrern/innen von den vorbeigehenden Passanten aufmerksam und bewusst wahrgenommen. Manchen Autofahrer  lief wahrscheinlich bereits mit der Vorstellung ihr Revier mit uns Radfahrern teilen zu müssen ein kalter Schauer über den Rücken. Aber warum nur? Wir sind doch nur Verkehrsteilnehmer, die ein wenig Fahrrad fahren wollen.

Ab 17:15 Uhr versammelten sich die ersten Radfahrer bei herrlichem Ausflugswetter unterhalb der frisch sanierten Stadtmauer am „Kölner Tor“. Um in den rechtlichen Genuss des §27 der STVO zu gelangen, bedarf es mindestens 16 Mitfahrer. Schließen sich mindestens 16 Radler zu einer Gruppe zusammen, gelten sie als geschlossener Verband - und damit als ein einziger Verkehrsteilnehmer. Als geschlossener Verband dürfen sie nicht nur zu zweit nebeneinander auf der Fahrbahn fahren, sondern den anderen Teilnehmern auch noch dann folgen, wenn eine Ampel längst von Grün auf Rot gesprungen ist.

Anfangs herrschte in der Gruppe noch eine gewisse Unsicherheit diese Anzahl auch tatsächlich zu erreichen. Aber die 1. Siegener Critical Mass war nicht mehr aufzuhalten. Knapp über 25 Radfahrer/innen wollten schließlich bei der Premiere dieses bedeutsamen Zufalls in Siegen dabei sein. Man verspürte als sogenanntes „Gründungsmitglied“  schon einen gewissen Stolz und auch eine Spur Erleichterung diese erste Hürde genommen zu haben. Wir waren eine bunte Truppe aus großen und auch ganz kleinen Mitfahrern. Wieder wurde deutlich, dass man den Typ Radfahrer nicht an ausgewählten, einzelnen Merkmalen festmachen kann. Vielmehr war es auch hier die Vielfalt der Menschen, die mit diesem ersten Fingerzeig einer gesunden und umweltfreundlichen Fortbewegungsform eine ganz besondere und wichtige Bedeutung geben wollten.

Nach einigen Beweisfotos ging es dann endlich los. Irgendeiner aus der Gruppe fuhr voraus und alle anderen fanden die von ihm eingeschlagene Route toll und folgten ihm wie ein Schwarm. Ab jetzt galt es diesen erstmals gebildeten Verband nach außen deutlich erkennbar zu erhalten. Aufbrechende Lücken wurden schnell geschlossen. Mit einer für alle Beteiligten angemessenen, eher gemütlichen Geschwindigkeit radelten wir nun im Revier der Verbrennungsmotoren. Auf der ersten kurzen Kennlernrunde lagen symbolträchtige Orte wie „Reichwaldsecke“, „ZOB“, „City Galerie“, „Kochs Ecke“, „Löhrtor“, „Häutebachweg“ und als kurzer Zwischenhalt erneut das „Kölner Tor“. Die „Verbandsmitglieder“  waren schon nach diesen ersten Metern komplett begeistert. Nach einem kurzen Meinungsaustausch ging es wieder los. Relativ schnell hatte der Vorausfahrende das Gefühl, dass Weidenau ein absolut lohnendes Ziel wäre. So durfte neben der „Sandstraße“ auch die „Hagener Straße“ in den Genuss dieser neuen Bewegung werden. Ein an das Verbandsende aufschließendes Polizeiauto nahm uns zwar war, zu übersehen waren wir nicht, aber die beiden Insassen leiteten für sich keine Notwendigkeit ab in diese friedlich dahingleitende Feierabendtruppe zerstörerisch einzugreifen.

Der „Weidenauer Busbahnhof“ diente uns als nächster Zwischenstopp und erneute Bestandsaufnahme. „Sind wir noch eine kritische Masse?“ Die Bestätigung war ein wichtiges Signal für unsere Weiterfahrt. Nach einer spontan eingelegten Ehrenrunde im „Obi-Kreisel“ verschlug es uns über die „Bismarkstraße“, „Herrenwiese“ wieder auf die „Hagener Straße“ Richtung Süden zurück nach Siegen. Auch der „ZOB“ hatte nun das unzweifelhafte Vergnügen einer kompletten Umrundung. Diesmal bogen wir an „Kochs Ecke“, der zentralsten aller Siegener Kreuzungen, direkt nach links auf die „Koblenzer Straße“ Richtung „Kölner Tor“ ab. Auf der Höhe des „Obergraben“ wurden wir dann doch noch den Status „Kritische Masse“ los. Ab jetzt waren wir nur noch 15 tapfere Radler. Aber das Ziel lag ja direkt vor uns. Wir steuerten das Kölner Tor an und waren sichtlich begeistert von dem, was wir in den letzten 90 Minuten erlebt und geschafft hatten. Denn ab sofort gehört Siegen dazu: Wir haben eine „Critical Mass“. Nach einem kurzen Meinungsaustausch und einem spontan formulierten Schlusswort freuten wir uns bereits auf den nächsten Zufall im Juli.  Um ihm aber doch eine gewisse Regelmäßigkeit zugrunde zu legen, bietet sich in Siegen immer der erste Donnerstag im Monat um 17:30 Uhr an, um ihm doch eine Fortsetzung zu sichern.

Nun verschlug es uns mit der traurigen Gewissheit in alle Himmelsrichtungen, genau 4 Wochen lang nicht in den Genuss des §27 der STVO zu kommen.

Fazit:

Unsere Premiere war ein voller Erfolg.

Es hat allen extrem viel Spaß gemacht.

Es hat keine kritische Situation gegeben. Ok, vielleicht eine einzige. Alle Mitfahrer waren sich jedoch immer ihrer eigenen Verantwortung und der für die Gruppe bewusst.

Ein dickes Dankeschön  auch an die Autofahrer und Busfahrer, die unserem Verband die nötige Achtung und Sicherheit geschenkt haben. Wir wollen keine Konfrontation zwischen den Verkehrsteilnehmer schüren. Vielmehr ist es unser Ziel für ein vernünftiges Miteinander aller Beteiligten auf der Straße zu werben. Aus unserer Sicht ist das gelungen.

Ganz wichtig, deshalb als Wiederholung:

Die Fortsetzung dieses Erfolges findet laut der Informationen die mir bekannt sind am 03.07.2014 statt. Die Einträge in den sozialen Netzwerken halten dazu immer die neusten Informationen bereit. Diese Einträge sind mit den Suchbegriffen „Critical Mass Siegen“ sehr leicht zu finden.

Auch wichtig, deshalb auch als Wiederholung:

Es handelt sich bei diesem Eintrag um ein reines Informationsangebot. Termine und Treffpunkte zu Critical-Mass-Veranstaltungen werden nicht von mir, sondern im Internet auf verschiedenen Informationskanälen spontan ausgetauscht.

Denn nur der Zufall will es, dass wir uns treffen.

Weitere Bilder unter facebook  

Donnerstag, 17. April 2014

Aus gegebenem Anlass: "1. Critical Mass in Siegen"

05.06.2014 - Start zur "1. Critical Mass" in Siegen


Keine Sorge, der 1. April ist lange vorbei !!!

In der aktuellen "Blitzventil-Ausgabe" des ADFC Siegen heißt es bezogen auf die Infrastruktur für uns Fahrradfahrer zu recht:   "Siegen ist (alles andere als) normal."

Aber ein wenig Normalität scheint jetzt doch in Siegen einzuziehen.
Trommelwirbel....denn:

Er ist da, der lang ersehnte Startschuss für die "1. Critical Mass" auf Siegener Straßen!

Nochmals zum Grundgedanken einer Critical Mass:
Critical mass (engl. für „kritische Masse“) ist eine international verwendete Form der direkten Aktion, bei der sich mehrere nicht motorisierte Verkehrsteilnehmer (hauptsächlich Radfahrer) scheinbar zufällig und unorganisiert treffen, um mit gemeinsamen und unhierarchischen Protestfahrten durch Innenstädte mit ihrer bloßen Menge und ihrem konzentrierten Auftreten auf ihre Belange und Rechte gegenüber dem motorisierten Individualverkehr aufmerksam zu machen.

Quelle: wikipedia

Kurzinfo des ADFC-Siegen: 
Zusammenfassend gilt zu sagen, dass der Termin für das zufällige Treffen der 1.Donnerstag im Monat um genau 17:30 am "Kölner Tor" sein könnte. Ich bin gespannt :-)

Weitere daraus ableitbare Termine sind somit der 03.07.2014, 07.08.2014, 04.09.2014 und der 02.10.2014.

Aus der nachfolgenden Kalenderübersicht des ADFC Siegen wird deutlich, wie harmonisch sich die Termine der "Critical Mass" in die Monatsplanung der Siegener Fahrradfahrer einfügen könnten. 
Jetzt liegt es an uns, diese lange ersehnte Möglichkeit zu nutzten, unserer Rechte friedlich aber sehr deutlich öffentlich zu machen.

Wir sehen uns (?) !!!

Weitere, ebenfalls reine Informationswege bzgl. dieses "Zufalls":
http://www.facebook.com/pages/Critical-Mass-Siegen/462298373825514

https://twitter.com/CMSiegen

http://critical-mass-siegen.blogspot.de/

Donnerstag, 25. Juli 2013

Schluss mit "RadFrust im Siegerland" ...die "Lust" ist raus

Meine Erklärungsversuche, Gründe, Ausreden, kleinkarriertes Gehabe ?!  Sch... egal

Eine Fahrradweginfrastruktur, die seit Jahren im Fahrradklimatest mit "mangelhaft +" bewertet wird...

...und eine Stadt Siegen, die dieses Ergebnis ignoriert und nichts Elementares unternimmt, zumindest auf ein "ausreichend -" zu gelangen.

Ein Bürgermeister, dem der gemeine Radfahrer in seiner Stadt sowas von egal ist... Seine aufgesetzte Fahrradsympathie flackert  lediglich bei publikumsintensiven Massenveranstaltungen auf. Ansonsten hat er ja seine Mitarbeiter, die das traurige Kapitel "Radverkehr in Siegen" verwalten und letztendlich wohl auch zu Grabe tragen.

Ein Fahrradbeauftragter, der seit seiner Einführung nicht mehr öffentlich in Erscheinung getreten ist und schlagzeilenärmer ist, als meine 81 jährige Mutter. Scheinbar kampflos ergibt er sich zum Nichtstun verdammt zu sein. Er ist irgendwie auch nicht zu beneiden.

Eine Stadtrat, der dem Ältestenrat mehr Gehör schenkt, als einer aufkeimenden, gesunden, umweltfreundlichen Bewegungsform mehr Freiheiten in dem Siegener Straßenverkehr einzuräumen... Siegen könnte ruhiger und feinstaubärmer werden, wird es aber nicht.

Eine Polizei vor Ort, die das Parken in Schutzstreifen mit offenen Augen toleriert... 
absolutes Unverständnis meinerseits.

Eine Verkehrsbehörde, die in einer verkehrsberuhigten Straße im Zentrum von Siegen dem motorisierten Verkehr bei Schritttempo alles erlaubt, aber den Radfahrer zum Absteigen unter Strafe zwingt... Billigste Lobbyarbeit auf unterster Ebene.

Autofahrende Mitbürger, die den hiesigen Radfahrer als zum Abschuss freigegeben ansehen und ihn als die größtmögliche Störung und Gefahr im Verkehr betrachten... Je weniger, desto besser. Ok, diesen Gefallen tue ich euch jedoch nicht.

Eine Stadt mit Fahrradstraßen als billige Alibifunktion...

Seit Jahren ändert sich in diesem Fahrradfahrerniemandsland Siegen nichts, absolut nichts. Anschreiben an den Bürgermeister, den Fahrradbeauftragten, die Polizei bleiben entweder komplett unbeantwortet oder die entsprechenden Reaktionen bleiben inhaltlich haarsträubend farblos und perspektivlos.

Hier in Siegen, der Universitätsstadt ohne Wohnraum für Studenten, der Großstadt, die eigentlich keine mehr ist, kann man sich seinem Schicksal nur ergeben.

"Zu steil", "zu eng", "zu teuer", "zu gefährlich", "zu wenig" ... bla bla bla.

Wenn man möchte oder sollte (Radverkehrsplan 2020), aber derjenige ganz oben in der Verantwortungsebene dem Fahrrad keine Chance geben will, dann wird der Radverkehr in Siegen auch nicht funktionieren.

Weder die SPD noch die jetzt verantwortliche CDU haben in Siegen legislaturübergreifend ein Interesse an der Verbesserung des Radverkehrs. Zumindest in diesem Punkt ist man sich einig. Wahlentscheidungen werden immer schwieriger.

Soll ich weiter über diese sich seit Jahren in keiner Form ändernden Umstände schreiben oder sollte ich meine Zeit nicht doch sinnvoller nutzen?


Mein Entschluss: Ich bin raus... Bye

Montag, 22. Juli 2013

76-jähriger Umweltsünder

Es ist nicht immer nur die oftmals gescholtene Jugend, der man ausschließlich falsches Verhalten zutraut. Nein, manchmal sind es auch Menschen, bei denen man ein strafbares Delikt am wenigsten vermutet:

"Umweltdelikt schnell aufgeklärt

Gute Manieren bei illegaler Altreifenentsorgung


Wilnsdorf. Freundliche Grüße hatte am Wochenende ein Mann auf Lager, der gerade dabei war, Altreifen illegal zu entsorgen.


sz - Ein aufmerksamer Jogger konnte am Sonntagmorgen in Wilnsdorf beobachteten, wie ein älterer Mann aus seinem Pkw Altreifen auslud und diese dann auf einem Feldweg an der B 54 entsorgte. Wenngleich der 76-jährige Umweltsünder den Jogger noch sehr freundlich grüßte, notierte dieser sich das Kennzeichen des älteren Herrn und informierte anschließend die Polizei, die nun wegen des Umweltdelikts gegen den Senior ermittelt."

Mittwoch, 17. Juli 2013

Deutschland auf dem Ego-Trip

S T I M M T    !!!

"Rowdies im Straßenverkehr, gnadenloser Konkurrenzkampf um Arbeitsplätze und ein oft unfreundlicher Umgang mit den Mitmenschen: Nicht nur Ausländer finden, dass viele Deutschen wenig sozial eingestellt sind. Häufig kommt das Gefühl auf, in unserer Gesellschaft finde ein "Jeder gegen Jeden" statt. Eine aktuelle Studie scheint diesen Eindruck zu bestätigen: Beim gesellschaftlichen Zusammenhalt der Bevölkerung liegt Deutschland mit Rang 14 lediglich im Mittelfeld.

Forscher der Uni Bremen untersuchten im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung 34 Staaten - führend sind die skandinavischen Länder. Platz eins belegt Dänemark, Schlusslicht ist Rumänien. Die Studie umfasst die Entwicklung von 1989 bis heute in Teilbereichen wie Vertrauen in Mitmenschen und Gerechtigkeitsempfinden.
Das schlechte Abschneiden Deutschlands im Mittelfeld führen die Wissenschaftler auch darauf zurück, dass unterschiedliche Lebensmodelle immer weniger akzeptiert würden. Die Identifikation mit der eigenen Nation sei ebenfalls geringer als in den Vergleichsstaaten. Gestiegen sei aber das Vertrauen der Deutschen in Institutionen und ihr Gerechtigkeitsempfinden. Wie Stephan Vopel von der Bertelsmann-Stiftung sagte, nahm hingegen das Vertrauen in Banken deutlich ab. Als gute Rahmenbedingungen für starken Zusammenhalt nennen die Forscher Wohlstand, größere Einkommensgleichheit und die Entwicklung zur Wissensgesellschaft. Zuwanderung und Globalisierung seien dabei keine Hindernisse, hieß es in der Studie. 

Das Forscherteam hatte den gesellschaftlichen Zusammenhalt in allen EU-Staaten sowie den OECD-Nationen Australien, Israel, Kanada, Neuseeland, Norwegen, Schweiz und den USA untersucht. In das Ergebnis flossen die Erkenntnisse aus neun Bereichen ein: Soziale Netze, Vertrauen in Mitmenschen, Akzeptanz von Diversität, Identifikation, Vertrauen in Institutionen, Gerechtigkeitsempfinden, Solidarität und Hilfsbereitschaft, Anerkennung sozialer Regeln sowie gesellschaftliche Teilhabe.
Trotz einer sich weiter öffnenden Kluft zwischen Arm und Reich stellen die meisten Deutschen die Gerechtigkeitsfrage in unserem Land eher nicht. Auch "politische und gesellschaftliche" Institutionen genießen trotz der Finanzkrise ein erstaunlich hohes Vertrauen. Hält man sich vor Augen, wer für die Verwerfungen am Finanzmarkt und die Euro-Krise verantwortlich ist und dass die Kosten schließlich der Gesellschaft aufgebürdet wurden, ist das zumindest erstaunlich. Aber vielleicht freuen sich die Deutschen ja einfach, dass sie weniger beschädigt durch die Finanzkrise gekommen sind als andere Länder.

Quelle: web.de



Freitag, 5. Juli 2013

Siegtal Pur - 130km autofrei

Am Sonntag, 7.Juli 2013 ist es wieder soweit: 
Das Siegtal wird zur autofreien Zone erklärt. 
Quelle: Siegtal Pur 2013

Quelle: Naturregion Sieg

Flyer: Siegtal Pur

Den Streckenplan für Radfahrer findet man hier und hier.

Die eingesetzten Sonderzüge findet man hier.

Denn der familienfreundliche Fahrrad-Erlebnistag im Siegtal  findet wie immer am 1. Sonntag im Juli statt. Das bekannte ” SIEGTAL PUR “ ist bereits Kult und findet 2013 zum 18 mal statt. Dann wird die 130 Km lange Strecke auf der Siegtalstraße von 9:00 -18:00 Uhr für alle Autofahrer  gesperrt. Mit dem Fahrrad, Inlinern oder auch zu Fuß kann man entlang der Sieg das Siegtal und seine Umgebung ganz neu entdecken.

Das Wetter lässt auf eine gut besuchte Veranstaltung schließen:
Quelle: meteomedia

Ermöglicht wird diese Veranstaltung unter anderem von den nachfolgenden Firmen und Einrichtungen:

Rhein-Sieg-Kreis, Landkreis Altenkirchen, Kreis Siegen-Wittgenstein,
Städten und Gemeinden im Siegtal,
Landesbetriebe „Straßen NRW“ und „Mobilität RLP“,
Polizei, Bundespolizei, DRK, Feuerwehr, THW,
Brauereien: Erzquell, Hachenburger, Krombacher,
Kreissparkasse Altenkirchen und Sparkasse Siegen,
BARMER Ersatzkasse,
DB Regio NRW GmbH,
Verkehrsverbund Rhein-Sieg,
Zweckverband SPNV Rheinland-Pfalz Nord,
Zweckverband Westfalen Süd

Ich bin gespannt darauf, welcher Teilnehmer diese tolle Radfahrt ab Montag in den Alltag retten wird ;-) Momentan wird die Anzahl der Fahrradfahrer im Siegener Berufsverkehr auf optimistische 3% geschätzt. Aus eigener Erfahrung muss ich diese Zahl jedoch deutlich nach unten korrigieren. Schade ...

Gut gemacht !!!

Erst nachdem sich auch die Bezirksregierung Arnsberg und Landrat Paul Breuer gegen die Veröffentlichung des Artikels eines Neonazi in der Festschrift zum 50 jährigen Bestehen des Siegerland-Kolleg ausgesprochen haben, lenkten die dortigen Verantwortlichen ein und haben diesen Artikel aus der Festschrift entfernen lassen. 

Stellungnahme Siegerland-Kolleg:
"Siegerlandkolleg steht für Festschrift aktuell in der Kritik

Das Siegerlandkolleg in Weidenau steht aktuell für seine Festschrift zum 50. Geburtstag in der Kritik. Sie enthält einen Beitrag von Sascha Maurer. Er sitzt für die NPD im Siegener Rat und macht am Siegerlandkolleg sein Abitur nach. Der Beitrag über „Das Siegerlandkolleg in Tabellen, Grafiken und Karten“ ist nach Ansicht des Kollegs ein reiner Fachaufsatz und keine politische Abhandlung. Außerdem ist Maurer noch nie durch rechtsradikale Aussagen in der Schule aufgefallen. Deshalb gilt auch für ihn der Gleichbehandlungsgrundsatz. Durch Druck von außen soll der Beitrag jetzt allerdings aus der Festschrift rausgenommen werden."

Quelle: Radio Siegen

Quelle: Recherche-Siegen.TK - Nachtrag
Homepage: Recherche-Siegen

Donnerstag, 27. Juni 2013

Der Siebenschläfertag im Zeichen des Jetstream

... na das kann ja heiter werden ...

"Der Zeitraum um und insbesondere nach dem Siebenschläfertag gilt als meteorologische Singularität wetterbestimmend, die Bauernregel dazu gibt es in einer Vielzahl von Varianten.
Statistische Analysen ergaben, dass sie zwar nicht für den Siebenschläfertag selbst, jedoch für die erste Juliwoche in Süddeutschland in 60–70 %, in München sogar in 80 % der Fälle zutrifft, was mit der vom Jetstream abhängigen Großwetterlage zusammenhängt, welche sich üblicherweise Ende Juni bis Anfang Juli für einige Zeit stabilisiert. Da diese Bauernregel schon deutlich vor der gregorianischen Kalenderreform von 1582 entstand, ist der heutige Siebenschläfertag eigentlich der 7. Juli. Für den Zeitraum vom 5. bis zum 10. Juli hat der Meteorologe Franz Baur (1887–1977) eine statistische Häufung nachgewiesen.[1]
Liegt der Jetstream im Norden, so werden Tiefdruckgebiete meist in Richtung Nordeuropa abgelenkt und Hochdruckgebiete dominieren das Wetter im südlichen Mitteleuropa, liegt er weiter südlich, so können Tiefs über Mitteleuropa hinwegziehen. Für Norddeutschland mit dem stärker maritim geprägten Klima ist die Regel jedoch nicht anwendbar.
Im Einzelnen ist bei einer Etablierung einer umfangreichen Hochdruckzone über Skandinavien – die unter Umständen mit einer Hochdruckbrücke über England eine stabile Allianz mit dem Azorenhoch bildet – in Mitteleuropa nicht selten mit beständigem, trockenem und sehr warmem bis heißem Wetter zu rechnen. Umgekehrt kann eine zyklonale Westlage in Deutschland und weiten Teilen Mitteleuropas in den darauf folgenden Wochen zu sehr wechselhaftem und unbeständigem Wetter führen. Es herrscht ein im Mittel hoher Luftdruckgradient zwischen den Bodendruckgebilden Islandtief und Azorenhoch, was zu einer lang andauernden Zufuhr feuchter und kühler Luftmassen vom Atlantik nach Mitteleuropa führt.[2] Wenn in Norddeutschland kühle Nordmeerluft vorherrscht und im Süden sich deutlich wärmere Luftmassen auswirken, führt dies zudem zu sehr wechselhaften Wetterauswirkungen. Insbesondere im Übergangsbereich zwischen kühler und warmer Meeresluft besteht dann Unwetterpotenzial.[3]"

Quelle: wikipedia

Der Siebenschläfer in "wikipedia"

Mittwoch, 26. Juni 2013

Kalt war's, verdammt kalt

Der heutige Mittwoch soll bei uns im Siegerland der schönste Tag der Woche werden. Ok, ideal um nach einigen Tagen Pause wieder mit dem Rad zur Arbeit zu fahren. 6:50 Uhr, blauer Himmel, die Sonne scheint. Alles stützt die Aussage des Wetterfrosches von "Radio-Siegen". 
Die Tageshöchsttemperatur soll aber die 14 Grad nicht übersteigen. 

Bei meiner Abfahrt lies mich die Temperatur von 5,8 Grad (immerhin Plus-Grade) dann schon ein wenig erschauern. Tatsächlich, es fühlte sich wirklich richtig richtig kalt an. Nach den letzten Fahrten bei Tropenwetter, fühlte ich mich eben schon ein wenig verschaukelt. 
Aber es war trotzdem schön der Sonne entgegen zu strampeln und so zu den geschätzten 3% der Siegener zu gehören, die mit dem Rad fahren. Selbst diese mickrige %-Zahl scheint meiner Meinung nach immer noch deutlich zu hoch geschätzt. 
Was soll's... dabei sein ist alles ;-)

Die Wetteraussichten für die nächsten Tage:
Quelle: meteomedia.de